
Rebecca Michéle, langjährige Präsidentin von DeLiA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen und -autoren e.V., hat SweetLittle50 ein Interview gegeben, in dem sie auch diese Frage beantwortet.
Meldung bei Openpr.de
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Kurzbiografie
Pseudonyme: u.a. Rebecca Michéle, Ricarda Martin
1963 in Rottweil (Baden-Württemberg) geboren, wohnhaft in Kirchheim unter Teck am Fuße der Schwäbischen Alb
Seit 2001 in zweiter Ehe verheiratet, keine Kinder, aber immer Katzen.
Gelernte Arzthelferin, dann 16 Jahre als Sachbearbeiterin bei einer gesetzlichen Krankenkasse tätig.
Seit 2000 freiberufliche Autorin
Autorin:
Erste Veröffentlichung 1996, seitdem unter dem Namen Rebecca Michéle elf historische Liebesromane.
Unter anderen Pseudonymen drei zeitgenössische Liebesromane.
Unter dem Pseudonym Ricarda Martin Veröffentlichung von zwei historischen Familiensagas (in denen die Liebe auch eine Rolle spielt) – der nächste erscheint im Oktober 2010.
Zahlreiche Kurz- und Wahre Geschichten für diverse Verlage
Interessen außer Lesen und Schreiben:
Turniertanzsport – als aktive Tänzerin der S-Klasse und als Trainerin
Tiere, besonders Katzen – Mithilfe im städtischen Tierschutzverein im Bereich der Katzenhilfe
Reisen – privat wie auch als Reiseleiterin für Reisen nach Großbritannien und Irland
Webseiten:
http://www.rebecca-michele.de/
und http://www.delia-online.de/
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Kurzbiografie
Pseudonyme: u.a. Rebecca Michéle, Ricarda Martin
1963 in Rottweil (Baden-Württemberg) geboren, wohnhaft in Kirchheim unter Teck am Fuße der Schwäbischen Alb
Seit 2001 in zweiter Ehe verheiratet, keine Kinder, aber immer Katzen.
Gelernte Arzthelferin, dann 16 Jahre als Sachbearbeiterin bei einer gesetzlichen Krankenkasse tätig.
Seit 2000 freiberufliche Autorin
Autorin:
Erste Veröffentlichung 1996, seitdem unter dem Namen Rebecca Michéle elf historische Liebesromane.
Unter anderen Pseudonymen drei zeitgenössische Liebesromane.
Unter dem Pseudonym Ricarda Martin Veröffentlichung von zwei historischen Familiensagas (in denen die Liebe auch eine Rolle spielt) – der nächste erscheint im Oktober 2010.
Zahlreiche Kurz- und Wahre Geschichten für diverse Verlage
Interessen außer Lesen und Schreiben:
Turniertanzsport – als aktive Tänzerin der S-Klasse und als Trainerin
Tiere, besonders Katzen – Mithilfe im städtischen Tierschutzverein im Bereich der Katzenhilfe
Reisen – privat wie auch als Reiseleiterin für Reisen nach Großbritannien und Irland
Webseiten:
http://www.rebecca-michele.de/
und http://www.delia-online.de/
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Liebe Rebecca, wie Du weißt, steht auf „SweetLittle50“ das Thema „Älterwerden mit Freude“ im Mittelpunkt. Deshalb lautet meine erste Frage an Dich: Welche Beziehung hast Du zum Älterwerden – privat und beruflich?
In beruflicher Hinsicht ist mir in den letzten Jahren leider klar geworden, dass ich wahrscheinlich nicht mehr so lange genug leben werde, um alle die Geschichten, die ich noch gerne schreiben möchte, verwirklichen zu können. Positiv sehe ich aber auch, dass ich mit zunehmendem Alter gelassener werde. Wenn etwas mal nicht gleich an Anhieb klappt, so gehe ich es ruhiger an und/oder widme mich einem anderen Projekt. Vor zehn Jahren war ich diesbezüglich noch sehr viel ungeduldiger.
Dies gilt auch in meinem privaten Leben. Grundsätzlich habe ich kein Problem mit dem Älterwerden. Jede neue Falte in meinem Gesicht sehe ich als ein Zeichen meiner Lebenserfahrung und möchte sie nicht missen. Einzig, dass mein Körper mir manchmal zeigt, dass ich eben nicht mehr die Jüngste bin, stört mich hin und wieder, weil ich geistig gerne mehr machen würde, als mein Körper zulässt.
Wer auf Deiner Homepage ein wenig blättert, stößt schnell auf Deine Leidenschaft fürs Turniertanzen. Darüber hinaus gibst Du selbst seit 1989 Tanzunterricht. Kannst Du das Tanzen als Ausgleichssportart empfehlen – auch im Alter von 50 plus? Falls ja, wie findet eine Frau den passenden Partner? Männer gelten nicht unbedingt als tanzfreudig.
Vorab - meine Erfahrung ist, dass gerade Männer im Alter von 50 plus wesentlich tanzbegeisterter sind, als jüngere. Ich bekomme häufig Anfragen von älteren Männern die eine Tanzpartnerin suchen - bei den unter 30jährigen ist es genau umgekehrt. Tanzen ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Die Bewegung zur Musik stärkt nicht nur den gesamten Muskelapparat und das Herz-Kreislauf-System, sondern hält auch geistig fit. Bei richtig ausgeführten Bewegungen wird kein Gelenk in schädlicher Weise belastet, somit kommt es zu keinen Verschleißerscheinungen, wie bei vielen anderen Sportarten. Selbst Menschen mit Bandscheibenvorfällen und/oder künstlichen Knie-/Hüftgelenken können durchaus den Tanzsport betreiben. Das stetige Umdenken der Figurenfolgen der einzelnen Tänze stärkt das Gedächtnis.
Nicht umsonst gibt es im Tanz-Turniersport sogenannte Senioren-Klassen, in denen Tanzen auf höchstem Niveau gezeigt wird. In der Senioren IV z. B. sind die Paare über 65 Jahre alt!
Du hast Dich der „Liebe“ nicht nur als Schriftstellerin verschrieben. Seit vielen Jahren bist Du auch Präsidentin von Delia, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromane. Wie gelingt es Dir, das Schreiben, das Tanzen und die Leitung von Delia miteinander zu vereinbaren?
Dies gilt auch in meinem privaten Leben. Grundsätzlich habe ich kein Problem mit dem Älterwerden. Jede neue Falte in meinem Gesicht sehe ich als ein Zeichen meiner Lebenserfahrung und möchte sie nicht missen. Einzig, dass mein Körper mir manchmal zeigt, dass ich eben nicht mehr die Jüngste bin, stört mich hin und wieder, weil ich geistig gerne mehr machen würde, als mein Körper zulässt.
Wer auf Deiner Homepage ein wenig blättert, stößt schnell auf Deine Leidenschaft fürs Turniertanzen. Darüber hinaus gibst Du selbst seit 1989 Tanzunterricht. Kannst Du das Tanzen als Ausgleichssportart empfehlen – auch im Alter von 50 plus? Falls ja, wie findet eine Frau den passenden Partner? Männer gelten nicht unbedingt als tanzfreudig.
Vorab - meine Erfahrung ist, dass gerade Männer im Alter von 50 plus wesentlich tanzbegeisterter sind, als jüngere. Ich bekomme häufig Anfragen von älteren Männern die eine Tanzpartnerin suchen - bei den unter 30jährigen ist es genau umgekehrt. Tanzen ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Die Bewegung zur Musik stärkt nicht nur den gesamten Muskelapparat und das Herz-Kreislauf-System, sondern hält auch geistig fit. Bei richtig ausgeführten Bewegungen wird kein Gelenk in schädlicher Weise belastet, somit kommt es zu keinen Verschleißerscheinungen, wie bei vielen anderen Sportarten. Selbst Menschen mit Bandscheibenvorfällen und/oder künstlichen Knie-/Hüftgelenken können durchaus den Tanzsport betreiben. Das stetige Umdenken der Figurenfolgen der einzelnen Tänze stärkt das Gedächtnis.
Nicht umsonst gibt es im Tanz-Turniersport sogenannte Senioren-Klassen, in denen Tanzen auf höchstem Niveau gezeigt wird. In der Senioren IV z. B. sind die Paare über 65 Jahre alt!
Du hast Dich der „Liebe“ nicht nur als Schriftstellerin verschrieben. Seit vielen Jahren bist Du auch Präsidentin von Delia, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromane. Wie gelingt es Dir, das Schreiben, das Tanzen und die Leitung von Delia miteinander zu vereinbaren?
Vorab - bei der Leitung von DeLiA steht mir ein hervorragendes Vorstandsteam zur Verfügung, ebenso jede Menge engagierter Mitglieder, somit macht die "Arbeit" sehr viel Spaß und ich möchte DeLiA nicht mehr missen. In der Regel widme ich mich am Morgen eine bis zwei Stunden den Belangen von DeLiA, dann schreibe ich bis zum Nachmittag, am Abend ist dann Tanztraining (oder Tanzunterricht) angesagt. Manchmal - besonders jetzt in der Vorbereitungszeit der DeLiA-Jahrestreffen - ist es erforderlich, auch mal an Feiertagen und Wochenenden den PC eingeschalten, meistens jedoch sind diese Tage meinem Mann und anderen privaten Interessen gewidmet, wie z.B. Fahrten zu Tanzturnieren.
Was fällt Dir zu den Begriffen „Verantwortung“, „Leidenschaft“ und „Engagement“ ein?
Diese drei Begriffe sind für mich miteinander verbunden. Ein gutes Engagement kann nur erbracht werden, wenn man mit Leidenschaft dahinter steht, und dann auch gerne die Verantwortung für das Projekt trägt.
In der Zeit vom 27.5. bis 29.5.2010 finden in Linz/Österreich die Delia-Liebesromantage statt. Höhepunkt der mehrtägigen Veranstaltung ist die Verleihung der Delia für den besten deutschsprachigen Liebesroman. Inwieweit spielen das Thema „Älterwerden“ im deutschsprachigen Liebesroman eine Rolle?
Da es vielfältige Arten des Liebesromans im deutschsprachigen Raum gibt, stelle ich immer wieder erfreut fest, dass im Mittelpunkt zahlreicher Liebesromane nicht mehr ausschließlich junge, knackige und superschöne Frauen stehen, sondern dass vermehrt auch etwas ältere Damen als Protagonisten fungieren. Die Liebe ist zeit- und alterslos - auch mit 50 oder 60 Jahren verliebt man sich ebenso schnell, heftig und leidenschaftlich wie mit 20. Glaubt man den zahlreichen Umfragen über das Leseverhalten im deutschsprachigen Raum, so lesen besonders die Frauen 40 plus wesentlich mehr Romane, als jüngere. Daher sollte es meiner Meinung nach auch mehr Romane mit Protagonisten dieses Alters geschrieben und veröffentlicht werden.
Da es vielfältige Arten des Liebesromans im deutschsprachigen Raum gibt, stelle ich immer wieder erfreut fest, dass im Mittelpunkt zahlreicher Liebesromane nicht mehr ausschließlich junge, knackige und superschöne Frauen stehen, sondern dass vermehrt auch etwas ältere Damen als Protagonisten fungieren. Die Liebe ist zeit- und alterslos - auch mit 50 oder 60 Jahren verliebt man sich ebenso schnell, heftig und leidenschaftlich wie mit 20. Glaubt man den zahlreichen Umfragen über das Leseverhalten im deutschsprachigen Raum, so lesen besonders die Frauen 40 plus wesentlich mehr Romane, als jüngere. Daher sollte es meiner Meinung nach auch mehr Romane mit Protagonisten dieses Alters geschrieben und veröffentlicht werden.
Romanheldinnen und -helden ab 50 scheinen die Ausnahme zu sein. Warum gibt es Deiner Meinung nach so wenige Unterhaltungsromane mit „älteren“ Hauptpersonen auf dem Buchmarkt?
Wie ich in der vorherigen Frage bereits sagte, stelle ich erfreut fest, dass hier eine Änderung festzustellen ist. Natürlich, der klassische Liebesroman (Heftromane, Nackenbeißer u.ä.) werden wahrscheinlich immer von jungen Damen und Herren dominiert, diese Romane spiegeln jedoch meines Erachtens nicht unbedingt die Realität des wirkliche Lebens wieder. Eine Frau 50 plus erlebt die Liebe ganz anders und intensiver, als eine mit 20. Ich persönlich glaube nicht, dass die Leserschaft keine Romane mit älteren Hauptpersonen möchte, sondern dass viele Verlage noch nicht mutig genug sind, um der eigentlichen Zielgruppe ihrer Romane auch Geschichten um und mit Personen ihrer Altersklasse zu bieten.
Liebe Rebecca, ich danke Dir herzlich für dieses Interview. Für die bevorstehenden Delia-Liebesromantage in Linz/Österreich wünsche ich Dir und Delia gutes Gelingen und viel Erfolg. Und alles Gute für Dich persönlich!
Wie ich in der vorherigen Frage bereits sagte, stelle ich erfreut fest, dass hier eine Änderung festzustellen ist. Natürlich, der klassische Liebesroman (Heftromane, Nackenbeißer u.ä.) werden wahrscheinlich immer von jungen Damen und Herren dominiert, diese Romane spiegeln jedoch meines Erachtens nicht unbedingt die Realität des wirkliche Lebens wieder. Eine Frau 50 plus erlebt die Liebe ganz anders und intensiver, als eine mit 20. Ich persönlich glaube nicht, dass die Leserschaft keine Romane mit älteren Hauptpersonen möchte, sondern dass viele Verlage noch nicht mutig genug sind, um der eigentlichen Zielgruppe ihrer Romane auch Geschichten um und mit Personen ihrer Altersklasse zu bieten.
Liebe Rebecca, ich danke Dir herzlich für dieses Interview. Für die bevorstehenden Delia-Liebesromantage in Linz/Österreich wünsche ich Dir und Delia gutes Gelingen und viel Erfolg. Und alles Gute für Dich persönlich!
Liebe Marte, ich danke Dir ganz herzlich für das schöne Interview und Deine guten Wünsche. Die DeLiA-Liebesromantage in Linz werden wieder eine sehr schöne und informative Veranstaltung werden, zu denen gerne noch zahlreiche Gäste, die uns Liebesroman-AutorInnen persönlich erleben möchten, willkommen sind.
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