Mit ihrer Familie lebte sie in Paris und Nizza, in München und Berlin. Inzwischen wohnt sie in einem kleinen Bergdorf oberhalb von Lugano. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter. Ihre Hobbies sind antiquarische Bücher und Geschichten, aber auch alte Filme, gutes Essen, Reisen in schöne Städte (vornehmlich in Italien) und Bildende Kunst. Derzeit arbeitet sie an einem neuen historischen Roman und recherchiert einen zeitgenössischen Krimi.
498 Seiten, Verlag: Aufbau Tb; ISBN-10: 3746624673
Der Roman ist in jeder Buchhandlung erhältlich. Ihr könnt ihn direkt bestellen bei
Interview:
Das Gespräch mit der Schriftstellerin Gabriela Galvani habe ich im Oktober 2008 geführt.
Liebe Gabriela, ich freue mich sehr, dass Du Dich spontan zu einem Interview bereit erklärt hast. Was reizt Dich an der Auseinandersetzung mit dem Thema „Frau um 50“?
Der Jugendwahn. Obwohl die Menschen noch nie so alt geworden sind wie heute und sich ihre Jugend sehr viel länger erhalten können als je zuvor, erwecken die Medien den Eindruck, dass das pralle Leben mit spätestens 40 zu Ende ist. Das ist ein schrecklicher Widerspruch. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es in der Geschichte tolle Frauen gab, die zu einer Zeit alt waren, als Alter wirklich noch alt bedeutete. Schriftstellerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts wie etwa Mary Wortley Montague oder George Sand hatten es ungleich schwerer als wir und waren dennoch mit 40, 50 und noch älter auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, akzeptiert, von berühmten, klugen Männern geliebt und von ihren Bewunderern geachtet. Einer Frau um 50 wird heutzutage doch das Gefühl vermittelt, sie müsse entweder dringend zum Seniorentreff oder sie habe keine Zeit mehr, etwas in ihrem Leben zu erreichen. Es mag der Spätsommer des Lebens sein, aber ganz gewiss nicht der Spätherbst, wie es häufig dargestellt wird.
Dein Lebenslauf liest sich bunt und aufregend. Trotzdem betonst Du gerne, dass Dein Leben eigentlich erst mit 39 Jahren begonnen hat. Kannst Du mir das genauer erklären?
Im Alter von 38 Jahren erkrankte ich ziemlich schlimm: Ich bekam die Grippe, die echte Influenza, keinen Schnupfen, und das endete mit einer schweren bakteriellen Lungenentzündung und einer Herzbeutelentzündung...
Presse: Neue Ideen hat man auch mit 50
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