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Samstag, 13. Dezember 2008

Aufräumen macht schlank und lebendig

Eigentlich wollten wir heute Abend mit der Familie unserer besten Freunde vorweihnachtlich feiern, seit vielen Jahren, ach, was sag ich, seit Jahrzehnten schon ist dies eine sehr schöne und auch sehr geschätzte Tradition. Wegen einer plötzlichen ernsthaften Erkrankung unserer Gastgeber müssen wir unser Treffen erst einmal verschieben. Gute Besserung auch von hier aus, lieber Freund - Du weißt schon, dass Du gemeint bist :-)!

Die Kinder haben sich stattdessen ins weihnachtliche Einkaufsgetümmel gestürzt, während mein Mann und ich das tun, was in unserem Alltag immer zu kurz kommt: Wir räumen auf!

Unglaublich, was sich während eines Jahres an Staub und Chaos in einer Wohnung so ansammeln kann. Wir entrümpeln, putzen, schaffen Ordnung, sortieren aus. Dazwischen wird die Wäsche gewaschen, Essen gekocht (Chili con Carne - geht schnell) und ein Weihnachtskuchen gebacken (Rotweinkuchen ).

Ich habe von beidem gleich die doppelte Portion gekocht, denn ab sofort können wir uns das Essen wieder leisten. Wie ich darauf komme?

Nun, auf der Website von simplify your life habe ich einen Hinweis auf den Zusammenhang von Gerümpel und Gewicht entdeckt. Danach hat die englische Aufräumspezialistin Karen Kingston eine kuriose Entdeckung gemacht: "Zitat: Menschen mit viel Gerümpel haben häufig auch Übergewicht oder umgekehrt... Aufräumen kann vielmehr dabei helfen, auch das Übergewicht zu reduzieren." Erst die Diät für die überfüllte Wohnung, später die Diät für den eigenen Körper.

Nun, ich werde in absehbarer Zeit garantiert keine Diät machen, weil diese meiner Erfahrung nach früher oder später zu einem Mehr an Gewicht führen. Dass sich aber eine aufgeräumte Wohnung positiv auf den eigenen Gemütszustand auswirken kann, bestätige ich gerne aus eigener Erfahrung.

Nach Feng Shui sind "Staub in den Ecken, unaufgeräumte Zimmer und zugestellte Durchgänge ein Zeichen von stagnierter Lebensenergie, dem Ssu-Chi, nachzulesen auf www.optikur.de: "Ssu-Chi wirkt auf die Bewohner hemmend. Es fällt schwer sich auf Ereignisse einzustellen, selbst aktiv zu werden oder lässt mühsam durchgeführte Aktivitäten ohne die gewünschten Folgen bleiben.

Ordnung und Sauberkeit bringen hingegen Klarheit und Struktur... Aber nicht nur Staub entfernen und Ordnen ist wichtig, um einen aktiven Chi-Fluss zu erreichen, auch das Gerümpel sollte entfernt werden."

Loslassen und sich trennen können sind eine Kunst - auch beim Aufräumen.

Erinnerst sich außer mir noch jemand an die Patridge Family? Hier ihr ganz spezielles Rockin' around the Christmas Tree:

Sonntag, 26. Oktober 2008

Mutig wagen

Wunderbar, das Geschenk der hinzugewonnenen Stunde. Endlich einmal ausschlafen, ohne gleichzeitig das Gefühl zu haben, etwas Wichtiges noch erledigen zu müssen. Ich dehne und strecke mich und genieße das Aufstehen.
Im Bad bekomme ich noch den Schluss der Morgenandacht auf WDR2 mit. Es sind Gedanken über die Fähigkeit der Iren, in Schicksalsschlägen immer auch das Gute zu sehen: "Gut, dass nichts Schlimmeres passiert ist."

Nach den Nachrichten folgt die Sendung "Sonntagsfragen" mit Gisela Steinhauer und der Feng-Shui-Spezialistin Gudrun Mende. Sie gestaltet Räume so um, dass man unwillkürlich lächelt, wenn man sie betritt: "Ich bin angekommen". Wer mag, kann sich das interessante Gespräch hier anhören.

Und dann fällt mir in der Zeitung ein Spruch auf, der, wie ich finde, ganz wunderbar zum gestrigen Beitrag passt:

Nicht weil es schwer ist
wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen,
ist es schwer.
Lucius Annaeus Seneca der Jüngere (ca. 1-65 n. Chr.)


Ziele haben, sich Träume erfüllen, neue Wege finden, mutig den ersten Schritt wagen, ohne das Ende des Weges bereits zu kennen, auf vollkommene Art und Weise in Verbundenheit zu sich selbst und anderen - ich mag und schätze Menschen, die so denken.

Auf den heutigen Musikbeitrag hat mich Renate Blaes, deren Blog ihr im Blogroll findet, gebracht: Chill Out Music mit Max Melvin und Sometimes: