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Mittwoch, 3. Dezember 2008

"Schenken" von Joachim Ringelnatz

Passend zum gestrigen Blogthema habe ich ein Gedicht von Joachim Ringelnatz gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte:

Schenken

Schenke groß oder klein,
Aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten
Die Gaben wiegen,
Sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei
Was in dir wohnt
An Meinung, Geschmack und Humor,
sodaß die eigene Freude zuvor
Dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
Daß dein Geschenk
Du selber bist.

Nat King Cole singt The Christmas Song:

Dienstag, 2. Dezember 2008

Festtagsgedanken: Die Kunst zu schenken?

Bei der letzten Einkaufstour mit der Familie ging ich selbst leer aus. Darüber war ich allerdings nicht sonderlich böse, denn 4 verschiedene Menschen bedeuten auch 4 verschiedene Meinungen dazu, was mir am besten steht.

Aber heute Mittag ließ sich der Einkauf nicht länger hinauszögern. Ein neuer Wintermantel war überfällig, dazu noch ein paar "Kleinigkeiten", die meine übliche Bürokluft modisch ergänzen sollen. Gerne hätte ich ein paar ruhige Einkaufsstunden erlebt, doch in der Vorweihnachtszeit ist daran nicht zu denken. Das Gedränge in den Straßen und Kaufhäusern hat spürbar zugenommen. Die Hektik auch. Wunschzettel müssen abgearbeitet werden. Stress.

Ein paar Gedanken über die Kunst, richtig zu schenken, findet ihr hier.
Damit jeder das passende Geschenk für seine Lieben findet.

Winter von Tori Amos: