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Samstag, 14. November 2009

November

Nach meiner Erfahrung zählt der November zu den arbeitsreichsten Monaten im Jahr - in etwa gleich stark mit dem Mai.

Kaum ein Mensch macht in diesem Monat Urlaub. Deshalb finden in dieser Zeit besonders viele Meetings und Veranstaltungen statt. Darüber hinaus wird das Jahresende deutlich sichtbar. Vieles, was noch in diesem Jahr unbedingt erledigt werden muss,wird im November vorangetrieben. Denn Ende des Monats beginnt bereits wieder die Adventszeit und die soll bekanntlich ja besonders besinnlich werden. Ich formuliere absichtlich "soll", denn in der Regel wird aus dem "besinnlich" nichts, weil bis zum 24.12. noch die notwendigen Weihnachtsvorbereitungen inklusive Geschenke besorgen erledigt werden müssen.

Der November ist auch der Monat des trüben Wetters, in den vergangenen Tagen hat er seinem Ruf alle Ehre gemacht. Der Himmel hängt tief. Es scheint nicht richtig hell zu werden. Sonntage heißen jetzt "Volkstrauertag" und "Totensonntag". Die allgemeine Gemütslage ist Moll.

Wie schön, dass ich am Rhein lebe. Schon seit einer Woche - an jedem Tag in einem anderen Stadtteil - ziehen die Martinszüge durch die Stadt. Leuchtende Martinslaternen erhellen die Dunkelheit und der "Weckmann" mit und ohne oder mit Guss wird zum lieb gewordenenen Bestandteil der Mahlzeiten. Die Rheinländer wussten eben schon immer, wie man selbst dunkle Zeiten vergnüglich gestaltet. Erinnert Ihr Euch noch an die Melodie?

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir.

1. Der Hahn der kräht, die Katz miaut. Rabimme, rabammel, rabumm.

2. Laternenlicht, verlösch mir nicht. Rabimmel, rabammel, rabumm.

3. Mein Licht ist schön, könnt Ihr es sehn? Rabimmel, rabammel, rabumm.

4. Ich trag mein Licht, ich fürcht mich nicht! Rabimmel, rabammel, rabumm.

5. Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus. Rabimmel, rabammel, rabumm.


Selbstverständlich muss das Brauchtum mit dem Nachwuchs auch trainiert werden. Dieses Video wurde bei Youtube.de schon mehr als 14.000mal abgerufen:

Dienstag, 13. Oktober 2009

Geschenktipp: Entspannung á la Renate Blaes

Heute möchte ich an dieser Stelle einmal auf die meditativen Diashows meiner Blog-Kollegin Renate Blaes hinweisen, die auch käuflich erworben werden können. Sehr zu empfehlen für ein paar Minuten der Entspannung, gerade richtig,wenn die Abende wieder länger und kälter werden.





Donnerstag, 8. Januar 2009

Schokolade gegen Kälte

Da suche ich im Internet nach Tipps gegen das ständige Frieren in diesen Tagen und lese: Fett ist gut gegen Kälte.

Focus-Online/gesundheit muss mit meiner Mutter gesprochen haben. Die hat mir diesen Rat nämlich schon in meiner Kindheit erteilt. Anschließend servierte sie zum Mittagessen Spinat mit purem Speck. Ich bekomme heute noch Würgreflexe, wenn ich mich daran erinnere.

Eins stimmt jedoch: Frieren und Zittern bei Kälte verbrennt enorm viel Energie. Kein Wunder also, dass wir im Winter viel mehr essen als im Sommer. Ich zum Beispiel habe gerade eine ganze Tafel Nussknacker-Schokolade von Aldi vertilgt - ohne Gewissenbisse und mit ganz viel Appetit.

Mmh, lecker. Ich spüre es deutlich, ich friere schon viel weniger. Ob ich gleich noch ein übrig gebliebenes Stück Sahnetorte vom Geburtstag meines Sohnes hinterher schieben soll?

Ich denke darüber nach...

Aber vorher höre ich mir noch das Duett von Celine Dion und Elvis Presley "If I can dream" an:

Dienstag, 2. Dezember 2008

Festtagsgedanken: Die Kunst zu schenken?

Bei der letzten Einkaufstour mit der Familie ging ich selbst leer aus. Darüber war ich allerdings nicht sonderlich böse, denn 4 verschiedene Menschen bedeuten auch 4 verschiedene Meinungen dazu, was mir am besten steht.

Aber heute Mittag ließ sich der Einkauf nicht länger hinauszögern. Ein neuer Wintermantel war überfällig, dazu noch ein paar "Kleinigkeiten", die meine übliche Bürokluft modisch ergänzen sollen. Gerne hätte ich ein paar ruhige Einkaufsstunden erlebt, doch in der Vorweihnachtszeit ist daran nicht zu denken. Das Gedränge in den Straßen und Kaufhäusern hat spürbar zugenommen. Die Hektik auch. Wunschzettel müssen abgearbeitet werden. Stress.

Ein paar Gedanken über die Kunst, richtig zu schenken, findet ihr hier.
Damit jeder das passende Geschenk für seine Lieben findet.

Winter von Tori Amos: