Zitat: Die britische Schauspielerin Emma Thompson, Jahrgang 1959, antwortete auf die Frage: Schönheitsoperationen kämen für Sie also nicht infrage?
Thompson: Niemals. Das ist doch eine kollektive Psychose, unser Widerstand gegen das Alter und den Tod. Und nach meinem Eindruck nehmen die Angriffe auf das weibliche Geschlecht sogar noch zu. Ich verstehe gar nicht, woher das kommt. Aus den Frauenzeitschriften? Ich glaube nicht, dass Männer uns alle in Größe 0 sehen wollen. Julie Christie, eine der schönsten Frauen der Welt, sagte mir einmal: "Wenn Du da lebst, wo alle in Deinem Alter zehn Jahre jünger aussehen als Du, dann lässt Du Dich auch operieren." So hatte ich das noch nicht betrachtet. Aber ich lebe in London und nicht in Hollywood.
(Quelle: Westdeutsche Zeitung, 31.3.2010)
Emma Thompson erhielt einen Oscar als beste Hauptdarstellerin (Wiedersehen in Howards End) und einen für das beste adatierte Drehbuch (Sinn und Sinnlichkeit). Zu den Filmen "Eine zauberhafte Nanny" hat sie selbst die Drehbücher geschrieben.
Posts mit dem Label Schönheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schönheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 13. Mai 2010
Freitag, 23. Oktober 2009
Der richtige Duft erspart das Botox
Ganz neu ist die Meldung nicht mehr, sie ging bereits 2005 durch die Medien: Frauen mittleren Alters, die von ihren männlichen Begleitern jünger eingeschätzt werden möchten, sollten statt eines teuren Parfüms den Duft einer Grapefruit auftragen.
Forscher des Smell and Taste Institutes in den Vereinigten Staaten fanden heraus, dass Männer während eines Experiments nach Grapefruit duftende Frauen durchschnittlich sechs Jahre jünger einschätzten, als sie tatsächlich waren. Andere Düfte wie zum Beispiel Brokkoli, Banane, Pfefferminz oder Lavendel führten die Männer dagegen nicht an der Nase herum.
Ein Blick auf die Homepage des Instituts zeigt, dass Dr. Alan Hirsch seine Studien zu Gerüchen fortgesetzt hat. Erstaunliches kam dabei zu Tage, zum Beispiel:
Ein Blick auf die Homepage des Instituts zeigt, dass Dr. Alan Hirsch seine Studien zu Gerüchen fortgesetzt hat. Erstaunliches kam dabei zu Tage, zum Beispiel:
Eine Frau wirkt bis zu 6 Kilo schlanker auf Männer, wenn sie nach Blumen und Gewürzen duftet. Der richtige Duft wirkt auf Männer auch sehr anregend. Die größte Wirkung erzielte dabei der kombinierte Geruch von Lavendel und Kürbiskuchen (plus 40%).
Wer sich die Wirkung von Düften auf Männer zu Nutze machen möchte, findet hier weitere interessante Studien. Beim Übersetzen hilft gerne Google.
Montag, 16. Februar 2009
Zähl Taten, nicht Falten
An diesem Wochenende äußerte sich Bundesfamilienministerin von der Leyen in einem Interview, das sie der BILD am Sonntag gab, erfrischend offen über das Älterwerden. Zähl Taten, nicht Falten, laute ihr Motto, gab sie zu Protokoll.
Schönheitsoperationen kommen für sie nicht in Frage. Zitat: "Schauen Sie doch mal in diese Botox-Gesichter, das sind Mumien. Aufgerissene Augen. Lippen, die aussehen wie Autoreifen. Fürchterlich! Wie schön ist dagegen das runzelige Gesicht eines älteren Menschen, das voller Lebenserfahrung ist." (Quelle BILD am Sonntag online, nachzulesen hier. )
Köstlich, da dürfte wohl so manche/r A-, B-, C-, D- oder E-Prominente heftig mit den Zähnen geknirscht haben.
Ehrlich gesagt, ich mag sie auch nicht, diese künstlich geglätteten Gesichter mit den unnatürlich aufgepumpten Ballonlippen. Denn ich werde den Verdacht nicht los, dass es den Besitzerinnen und Besitzern an Souveränität, innerer Reife und Ehrlichkeit mangelt.
Falten erzählen Geschichten über das Leben. Sie erzählen von Siegen und Niederlagen, von Frohsinn und von Bitterkeit. Falten stellen uns vor die Aufgabe, der eigenen Vergänglichkeit ins Auge zu sehen. Wer hat gesagt, dass dies leicht sein muss?
Für mich gilt: lieber ein faltiges Gesicht, das lebt, als ein glattes Gesicht, das zu einer Maske erstarrt ist. Vielleicht sollten wir dazu übergehen, Falten wie Orden zu tragen - jede einzelne haben wir uns im Positivem wie im Negativem verdient ;-).
Eine schöne Frau mit Falten: Hannelore Elsner in Du hast gesagt, dass Du mich liebst:
Schönheitsoperationen kommen für sie nicht in Frage. Zitat: "Schauen Sie doch mal in diese Botox-Gesichter, das sind Mumien. Aufgerissene Augen. Lippen, die aussehen wie Autoreifen. Fürchterlich! Wie schön ist dagegen das runzelige Gesicht eines älteren Menschen, das voller Lebenserfahrung ist." (Quelle BILD am Sonntag online, nachzulesen hier. )
Köstlich, da dürfte wohl so manche/r A-, B-, C-, D- oder E-Prominente heftig mit den Zähnen geknirscht haben.
Ehrlich gesagt, ich mag sie auch nicht, diese künstlich geglätteten Gesichter mit den unnatürlich aufgepumpten Ballonlippen. Denn ich werde den Verdacht nicht los, dass es den Besitzerinnen und Besitzern an Souveränität, innerer Reife und Ehrlichkeit mangelt.
Falten erzählen Geschichten über das Leben. Sie erzählen von Siegen und Niederlagen, von Frohsinn und von Bitterkeit. Falten stellen uns vor die Aufgabe, der eigenen Vergänglichkeit ins Auge zu sehen. Wer hat gesagt, dass dies leicht sein muss?
Für mich gilt: lieber ein faltiges Gesicht, das lebt, als ein glattes Gesicht, das zu einer Maske erstarrt ist. Vielleicht sollten wir dazu übergehen, Falten wie Orden zu tragen - jede einzelne haben wir uns im Positivem wie im Negativem verdient ;-).
Eine schöne Frau mit Falten: Hannelore Elsner in Du hast gesagt, dass Du mich liebst:
Abonnieren
Posts (Atom)