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Sonntag, 7. Dezember 2008

Der offene Wiener Walzer

Wer hier schon länger mit liest, weiß, dass ich mit großem Spaß tanze.
Leider gibt es der ganz normale Alltag mit Beruf und Familie nicht immer her, ausreichend zu üben. Nur am Sonntag, da nehmen wir uns die Zeit für ein paar Übungsstunden. So auch heute.

In der ersten Stunde standen neue Schritte beim Quickstepp auf dem Programm, danach folgte eine Stunde lang der Englische Tango und danach kam der offene Wiener Walzer an die Reihe. Der Andrang war riesengroß, denn die Ballsaison steht vor der Tür. Wer will sich da schon blamieren? Zumal Isabel Edvardsson und ihr Partner Marcus Weiß, Europameister im Standardtanz, zu Gast sein werden.

Kann gut sein, dass ich morgen Muskelkater haben werde. Ein wenig steifbeinig gehe ich jetzt schon. Aber das war mir der Spaß mal wieder wert. Und um es mal wieder deutlich zu sagen: Es gibt keine bessere Sportart, um sich fit zu halten, als das Tanzen!

Wie ein Wiener Walzer richtig gut getanzt aussehen kann, zeigt das Tanzpaar Mirko Gozzoli/Alessia Betti:

Montag, 3. November 2008

Muskelkater und Blues Brothers

Der Tag war lang und ausgefüllt. Aber wenn ich die Musik der Blues Brothers höre, könnte ich trotzdem sofort wieder tanzen. Trotz schmerzender Oberschenkelmuskulatur und schweren Schultern.
Drei Stunden Practise standen gestern Nachmittag auf dem Tanzprogramm. Cha-Cha, Jive, Quickstep, Tango - nur bei Slow- und Discofox haben wir gepasst.

Gibt es eine Sportart, die mehr Spaß macht und Kalorien verbrennt? Nein ;-). Gleichzeitig ist das Tanzen eine prima Übung für den Kopf, weil man sich die Schrittfolgen merken und die Gliedmaßen koordinieren muss. Ich kann es nur jedem empfehlen. Mit und ohne Partner. Notfalls auch zuhause allein quer durch die Zimmer.

Everybody needs somebody to love singen die Blues Brothers alias James Belushi und Dan Ackroyd und damit haben sie Recht:

Montag, 27. Oktober 2008

Führen und Folgen

Nein, ich werde hier nicht Churchill zitieren, von wegen Sport ist Mord. Sport ist wunderbar. Frau fühlt sich danach großartig, locker, in allerbester Stimmung. Vor allem, wenn Sport mit Musik verbunden ist.

Gestern haben wir nach einem halben Jahr Pause endlich wieder mit dem Tanztraining begonnen. Zwei Stunden Technik standen auf dem Programm. In der ersten Stunde ging es um die Vierteldrehung beim Langsamen Walzer: eins ZWEI dreh drei, eins ZWEI dreh drei...

Führen und Folgen lautete das Motto der zweiten Stunde am Beispiel Rumba. Ein heikles Thema für den Paarekurs im Durchschnittsalter von 45. Die wenigsten anwesenden Herren können beim Tanzen noch die Richtung vorgeben und mindestens genauso wenig der anwesenden Damen folgen ihren Herren ohne zu murren.
"Du musst dich jetzt drehen, Liebling."
"Woher soll ich das denn wissen? Du führst überhaupt nicht richtig, Schatz."
"Ich führe doch, Liebling, hier, ganz fest. Spürst du denn gar nichts mehr?"
Frau ist beleidigt. Am liebsten würde sie ihm jetzt eine Szene machen. Gar nichts mehr spüren, was soll das denn heißen?
Doch da sind der Rest der Gruppe und die Tanzlehrerin, also reißt frau sich zusammen.
Ein flüchtiger Blick in die Runde bringt Trost. Überall spielen sich ähnliche Szenen ab. Kleine Kabbeleien auf der Tanzfläche sind die Regel.
Also üben wir weiter die perfekte Rumba-Haltung und lassen dabei sinnlich unsere Hüften kreisen. Nach der Stunde sagen alle: "Hat Spaß gemacht."
Heute klagen bestimmt nicht nur wir über Muskelkater in den Oberarmen. Zwei Stunden lang die perfekte Armhaltung üben ist anstrengend

Rumba ist ein sinnlicher Tanz. Den Beweis dafür treten Joanna Leunis und ihr Partner Michael Malatovski an. Sie tanzen zu " the look of love", interpretiert von Diana Krall, einer kanadischen Jazzsängerin.