Eigentlich wollte ich heute eine kurze Filmkritik über "Australia", das große Leinwandepos mit Nicole Kidman und Hugh Jackman, hier einstellen. Aus gegebenem Anlass verschiebe ich dies jedoch auf morgen und berichte stattdessen über die kleine Kunst von Ritualen in der Partnerschaft.
Denn: Heute vor 34 Jahren (!) haben mein Mann und ich uns als Teenager kennengelernt und zelebrieren seitdem diesen Tag Jahr für Jahr - mit kleinen Präsenten, einem hübsch gedeckten Tisch, einem besonderen gemeinsamen Essen und natürlich mit Zeit, die wir uns im ganz normalen Alltagsgeschehen füreinander nehmen.
Was auf die einen möglicherweise schrecklich spießig wirkt, ist für die anderen der Kitt, der sie als Paar zusammenhält. Das Geheimnis glücklicher Beziehungen besteht eben nicht (nur) darin, die berühmten Schmetterlinge im Bauch am Fliegen zu halten. Von Zeit zu Zeit ist es wichtig sich bewusst zu machen: "He, es ist nicht selbstverständlich, dass der/die Andere an unserer Seite geht."
Gemeinsame kleine Rituale signalisieren im positivem Sinne immer auch gewachsenes Vertrauen, gemeinsames Erleben und gegenseitige Achtsamkeit. Ob sie zur lästigen Verpflichtung und Gewohnheit verkommen, liegt in erster Linie auch an einem selbst.
Wer Liebe sucht, muss Liebe geben - klingt simpel, ist aber so.
Mehr zum Thema liefert Anke Birnbaum in ihrem Artikel Rituale - Ihre Bedeutung für die Partnerschaft, nachzulesen hier.
Aus dem Film Music and Lyrics: Hugh Grant und Cora Corman (nicht verwandt und nicht verschwägert)singen Way back into love:
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Sonntag, 18. Januar 2009
Montag, 27. Oktober 2008
Führen und Folgen
Nein, ich werde hier nicht Churchill zitieren, von wegen Sport ist Mord. Sport ist wunderbar. Frau fühlt sich danach großartig, locker, in allerbester Stimmung. Vor allem, wenn Sport mit Musik verbunden ist.
Gestern haben wir nach einem halben Jahr Pause endlich wieder mit dem Tanztraining begonnen. Zwei Stunden Technik standen auf dem Programm. In der ersten Stunde ging es um die Vierteldrehung beim Langsamen Walzer: eins ZWEI dreh drei, eins ZWEI dreh drei...
Führen und Folgen lautete das Motto der zweiten Stunde am Beispiel Rumba. Ein heikles Thema für den Paarekurs im Durchschnittsalter von 45. Die wenigsten anwesenden Herren können beim Tanzen noch die Richtung vorgeben und mindestens genauso wenig der anwesenden Damen folgen ihren Herren ohne zu murren.
"Du musst dich jetzt drehen, Liebling."
"Woher soll ich das denn wissen? Du führst überhaupt nicht richtig, Schatz."
"Ich führe doch, Liebling, hier, ganz fest. Spürst du denn gar nichts mehr?"
Frau ist beleidigt. Am liebsten würde sie ihm jetzt eine Szene machen. Gar nichts mehr spüren, was soll das denn heißen?
Doch da sind der Rest der Gruppe und die Tanzlehrerin, also reißt frau sich zusammen.
Ein flüchtiger Blick in die Runde bringt Trost. Überall spielen sich ähnliche Szenen ab. Kleine Kabbeleien auf der Tanzfläche sind die Regel.
Also üben wir weiter die perfekte Rumba-Haltung und lassen dabei sinnlich unsere Hüften kreisen. Nach der Stunde sagen alle: "Hat Spaß gemacht."
Heute klagen bestimmt nicht nur wir über Muskelkater in den Oberarmen. Zwei Stunden lang die perfekte Armhaltung üben ist anstrengend
Rumba ist ein sinnlicher Tanz. Den Beweis dafür treten Joanna Leunis und ihr Partner Michael Malatovski an. Sie tanzen zu " the look of love", interpretiert von Diana Krall, einer kanadischen Jazzsängerin.
Gestern haben wir nach einem halben Jahr Pause endlich wieder mit dem Tanztraining begonnen. Zwei Stunden Technik standen auf dem Programm. In der ersten Stunde ging es um die Vierteldrehung beim Langsamen Walzer: eins ZWEI dreh drei, eins ZWEI dreh drei...
Führen und Folgen lautete das Motto der zweiten Stunde am Beispiel Rumba. Ein heikles Thema für den Paarekurs im Durchschnittsalter von 45. Die wenigsten anwesenden Herren können beim Tanzen noch die Richtung vorgeben und mindestens genauso wenig der anwesenden Damen folgen ihren Herren ohne zu murren.
"Du musst dich jetzt drehen, Liebling."
"Woher soll ich das denn wissen? Du führst überhaupt nicht richtig, Schatz."
"Ich führe doch, Liebling, hier, ganz fest. Spürst du denn gar nichts mehr?"
Frau ist beleidigt. Am liebsten würde sie ihm jetzt eine Szene machen. Gar nichts mehr spüren, was soll das denn heißen?
Doch da sind der Rest der Gruppe und die Tanzlehrerin, also reißt frau sich zusammen.
Ein flüchtiger Blick in die Runde bringt Trost. Überall spielen sich ähnliche Szenen ab. Kleine Kabbeleien auf der Tanzfläche sind die Regel.
Also üben wir weiter die perfekte Rumba-Haltung und lassen dabei sinnlich unsere Hüften kreisen. Nach der Stunde sagen alle: "Hat Spaß gemacht."
Heute klagen bestimmt nicht nur wir über Muskelkater in den Oberarmen. Zwei Stunden lang die perfekte Armhaltung üben ist anstrengend
Rumba ist ein sinnlicher Tanz. Den Beweis dafür treten Joanna Leunis und ihr Partner Michael Malatovski an. Sie tanzen zu " the look of love", interpretiert von Diana Krall, einer kanadischen Jazzsängerin.
Samstag, 25. Oktober 2008
Mehr lieben und mehr lachen
Gestern spätabends bin ich im Internet auf das Blog von Maria Klein gestoßen.
Frau Klein leitet seit 25 Jahren eine seriöse Partnervermittlung. Auf ihrem Blog gibt sie Tipps für die Suche nach dem Partner fürs Leben, bietet Einzelcoaching an und hat auch sonst sehr viel zu den Themen Liebe und Partnerwahl zu sagen.
Richtig klasse finde ich ihren "Einsatz" für Menschen über 50, für den sich auch der Fernsehsender NDR interessiert hat.
Im vergangenen Jahr ist Maria Klein selbst 50 Jahre alt geworden. Ihr Blogeintrag aus diesem Anlass lautet:
50. Geburtstag - wie fühlt sich das an?
Vor allem den letzten Absatz ihres Beitrages möchte ich hier gerne zitieren und unterstreiche ihn symbolisch doppelt und dreifach:
"Also was sollte man nach dem 50. Geburtstag tun? (Klicken und Artikel lesen) Noch einmal richtig durchstarten.
Noch einmal etwas Neues anfangen.
Neue Menschen treffen, mehr ausgehen, mehr einladen, mehr reisen, mehr lieben, mutiger sein, das Leben in vollen Zügen geniessen.
Eure Maria Klein"
Einen Vorsatz für die goldenen 50er Jahre möchte ich noch hinzufügen: Menschen über 50 sollten auch mehr lachen.
Heute singt Patrica Kaas für uns: Mademoiselle chante le Blues
Frau Klein leitet seit 25 Jahren eine seriöse Partnervermittlung. Auf ihrem Blog gibt sie Tipps für die Suche nach dem Partner fürs Leben, bietet Einzelcoaching an und hat auch sonst sehr viel zu den Themen Liebe und Partnerwahl zu sagen.
Richtig klasse finde ich ihren "Einsatz" für Menschen über 50, für den sich auch der Fernsehsender NDR interessiert hat.
Im vergangenen Jahr ist Maria Klein selbst 50 Jahre alt geworden. Ihr Blogeintrag aus diesem Anlass lautet:
50. Geburtstag - wie fühlt sich das an?
Vor allem den letzten Absatz ihres Beitrages möchte ich hier gerne zitieren und unterstreiche ihn symbolisch doppelt und dreifach:
"Also was sollte man nach dem 50. Geburtstag tun? (Klicken und Artikel lesen) Noch einmal richtig durchstarten.
Noch einmal etwas Neues anfangen.
Neue Menschen treffen, mehr ausgehen, mehr einladen, mehr reisen, mehr lieben, mutiger sein, das Leben in vollen Zügen geniessen.
Eure Maria Klein"
Einen Vorsatz für die goldenen 50er Jahre möchte ich noch hinzufügen: Menschen über 50 sollten auch mehr lachen.
Heute singt Patrica Kaas für uns: Mademoiselle chante le Blues
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