Wann genau hat die Sache mit dem Kämpfen eigentlich angefangen?
Heutzutage schmettern einem schon kleine Kinder entgegen, dass sie "kämpfen" werden, wenn sie etwas nicht auf Anhieb erreichen. Schaltet man irgendeine x-beliebige Fernsehsendung an, verkünden die Hauptpersonen ebenfalls, dass sie für ihre Sache kämpfen werden. Nur nicht aufgeben, lautet die Devise, selbst dann nicht, wenn die Sache als solche völlig ausweglos ist.
Kämpfen hat sich zu einer modischen (Un-) Tugend unserer Tage entwickelt. Vertraute Ziele werden fest im Visier behalten, selbst dann, wenn sie im Laufe der Zeit zunehmend fragwürdig erscheinen.
Wer erst einmal die magische Zahl 50 überschritten hat, sollte seine Ziele besonders ernsthaft regelmäßig überprüfen. Halte ich am Ende nur deshalb an Ihnen fest, weil ich mir eine Niederlage nicht eingestehen will? Warum soll ich weiterhin meine Energie in ein aussichtsloses Projekt stecken, wenn ich stattdessen schon längst etwas Neues und Vielversprechenderes ins Auge fassen könnte.
Es kann sehr erleichternd sein, die eigenen Pläne regelmäßig auf den Prüfstein zu stellen. Oder um es mit einem Spruch unserer eigenen Mütter zu sagen: "Alle guten Dinge sind drei". Wenn eine Sache, die ich mir in den Kopf gesetzt habe, selbst beim dritten Anlauf nicht gelingen will, ist es ratsam, einfach aufzugeben und loszulassen. Alles andere kostet nur wertvolle Lebensenergie.
Oder um es mit einem weiteren Sprichwort zu sagen: "Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende."
Ein interessanter und empfehlenswerter Artikel zum Thema steht bei freundin-online.
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Montag, 28. September 2009
Sonntag, 29. März 2009
Viele Seelen
Der Mensch braucht Stunden, wo er sich sammelt und in sich hineinlebt.
Dieser Spruch, der meine Gemütslage zurzeit am besten ausdrückt, ist nicht von mir, sondern von Albert Schweitzer. Während ich den aktuellen Wetterprognosen lausche, die bis Donnerstag 20 Grad ankündigen, ziehe ich mich mental immer mehr in mich zurück. Das ist bei mir völlig normal, wenn ich mich zunehmend auf ein neues größeres Projekt konzentriere.
Zum jetzigen Zeitpunkt kollidiert diese Schaffensphase allerdings mit den familiären Anforderungen, denen ich mich gegenüber sehe. Für die Tochter bricht morgen die letzte reguläre Schulwoche ihres Lebens an. Außerdem feiert das Widderkind am Ende der Woche Geburtstag - inklusive Familienessen. Und dann ist da auch noch Ostern - viele Seelen ruhen, ach, in meiner Brust...
Charles Aznavour mit For me formidable:
Dieser Spruch, der meine Gemütslage zurzeit am besten ausdrückt, ist nicht von mir, sondern von Albert Schweitzer. Während ich den aktuellen Wetterprognosen lausche, die bis Donnerstag 20 Grad ankündigen, ziehe ich mich mental immer mehr in mich zurück. Das ist bei mir völlig normal, wenn ich mich zunehmend auf ein neues größeres Projekt konzentriere.
Zum jetzigen Zeitpunkt kollidiert diese Schaffensphase allerdings mit den familiären Anforderungen, denen ich mich gegenüber sehe. Für die Tochter bricht morgen die letzte reguläre Schulwoche ihres Lebens an. Außerdem feiert das Widderkind am Ende der Woche Geburtstag - inklusive Familienessen. Und dann ist da auch noch Ostern - viele Seelen ruhen, ach, in meiner Brust...
Charles Aznavour mit For me formidable:
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