Brettharte Schulter- und Rückenmuskulatur trotz Gymnastik, Entspannungsübungen und Massage und das seit vielen, vielen Jahren - wie soll da ein einziger Druck auf den Halsmuskel Erleichterung bringen? Auch ich zweifelte, als ich das erste Mal in einer Zeitungsannonce von der Methode "Vitametik" las. Da aber nichts anderes mehr Linderung brachte, wagte ich einen Versuch.
Ständige Anspannung u.a. durch negativen Stress führt dazu, dass das Gehirn vergisst, wie Entspannung geht - dies ist der Ansatzpunkt für diese Behandlungsmethode. Durch einen schnellen Impuls an der Halsmuskulatur wird in einer Art Kettenreaktion die spontane Entspannung der Hals-, Nacken- und Rückenmuskulatur bis zur Hüfte eingeleitet. Um die Entspannung zu festigen, schließt sich eine angenehme Ruhephase von 20 bis 30 Minuten an.
Äußeres Zeichen für die erfolgte Entspannung ist das Messen der scheinbaren Beinverkürzung. Vor und nach der Behandlung wird die Beinlängendifferenz im Liegen gemessen. Bei mir waren vor der ersten Behandlung ganze drei Zentimeter Unterschied, nach der Behandlung waren beide Beine gleich lang. Vor der zweiten Behandlung machte der Unterschied nur noch einen Zentimeter aus, vor der dritten nur noch einen halben.
Die Behandlung erfolgt in voller Bekleidung. Leider wird sie nicht von den Krankenkassen übernommen und ist daher aus eigener Tasche zu bezahlen. Die erste Behandlung einschließlich Beratungsgespräch kostet zwischen 40 und 50 Euro/ ca. 60 Minuten. Die weiteren Behandlungen kosten 30 bis 40 Euro pro ca. 45 Minuten. Insgesamt werden bei akuten Verspannungen je nach Schweregrad 3 bis 6 wöchentliche Sitzungen benötigt.
Gemessen an dem grandiosen Gefühl, statt bleierner Schwere neue Energien durch die eigene Rückenmuskulatur fließen zu fühlen, erscheinen mir die Kosten nicht zu hoch - ein Besuch beim Friseur oder bei der Kosmetikerin ist häufig teurer.
Vitametik soll z.B. auch bei Tinnitus, Schwindel und Kopfschmerzen und Migräne helfen. Mehr Informationen zum Thema bietet die Seite des Berufverbandes: http://www.vitametik.de .
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Sonntag, 20. Juni 2010
Samstag, 3. Oktober 2009
Der 3.Oktober - wie schnell die Zeit vergeht
Ein Feiertag, der auf einen Samstag fällt, bedeutet zunächst einmal Einkaufsstress pur. Jedenfalls dann, wenn eine vierköpfige Familie gleich für zwei Tage hintereinander mit ausreichend Nahrung versorgt werden muss, zuzüglich Freitag, zuzüglich das Frühstück am Montag. Entsprechend voll war es gestern in den Geschäften. Die Hektik gab schon einen kleinen Vorgeschmack auf das nahende Weihnachtsfest.
Heute genau vor neunzehn Jahren machte ich mit meiner kleinen Familie, meiner Schwiegermutter und meinen Eltern im Harz Urlaub. Auf der "westlichen" Seite. Mit klopfendem Herzen wagten wir auch einen Abstecher in den Osten, hinüber nach Schierke.
Damals war die Mauer gerade mal seit einem knappem Jahr gefallen. Deutschland befand sich noch mitten im Übergang. Hüben und drüben wusste man noch nicht so recht, was man voneinander halten sollte. Jeder kleine Ausflug in den "anderen" Teil glich einem kleinen Abenteuer.
Mittlerweile haben wir eine ostdeutsche Bundeskanzlerin, meine Tochter, die vor neunzehn Jahren erst ein halbes Jahr alt war, ist heute erwachsen, mein Sohn war noch gar nicht geboren und zwei der Großelternteile sind bereits verstorben.
Mit über 50 ist man längst ein Teil der Geschichte. Vielleicht sollten wir uns dies im Alltag öfter mal bewusst machen.
Heute genau vor neunzehn Jahren machte ich mit meiner kleinen Familie, meiner Schwiegermutter und meinen Eltern im Harz Urlaub. Auf der "westlichen" Seite. Mit klopfendem Herzen wagten wir auch einen Abstecher in den Osten, hinüber nach Schierke.
Damals war die Mauer gerade mal seit einem knappem Jahr gefallen. Deutschland befand sich noch mitten im Übergang. Hüben und drüben wusste man noch nicht so recht, was man voneinander halten sollte. Jeder kleine Ausflug in den "anderen" Teil glich einem kleinen Abenteuer.
Mittlerweile haben wir eine ostdeutsche Bundeskanzlerin, meine Tochter, die vor neunzehn Jahren erst ein halbes Jahr alt war, ist heute erwachsen, mein Sohn war noch gar nicht geboren und zwei der Großelternteile sind bereits verstorben.
Mit über 50 ist man längst ein Teil der Geschichte. Vielleicht sollten wir uns dies im Alltag öfter mal bewusst machen.
Montag, 28. September 2009
Kämpfen! - Kämpfen?
Wann genau hat die Sache mit dem Kämpfen eigentlich angefangen?
Heutzutage schmettern einem schon kleine Kinder entgegen, dass sie "kämpfen" werden, wenn sie etwas nicht auf Anhieb erreichen. Schaltet man irgendeine x-beliebige Fernsehsendung an, verkünden die Hauptpersonen ebenfalls, dass sie für ihre Sache kämpfen werden. Nur nicht aufgeben, lautet die Devise, selbst dann nicht, wenn die Sache als solche völlig ausweglos ist.
Kämpfen hat sich zu einer modischen (Un-) Tugend unserer Tage entwickelt. Vertraute Ziele werden fest im Visier behalten, selbst dann, wenn sie im Laufe der Zeit zunehmend fragwürdig erscheinen.
Wer erst einmal die magische Zahl 50 überschritten hat, sollte seine Ziele besonders ernsthaft regelmäßig überprüfen. Halte ich am Ende nur deshalb an Ihnen fest, weil ich mir eine Niederlage nicht eingestehen will? Warum soll ich weiterhin meine Energie in ein aussichtsloses Projekt stecken, wenn ich stattdessen schon längst etwas Neues und Vielversprechenderes ins Auge fassen könnte.
Es kann sehr erleichternd sein, die eigenen Pläne regelmäßig auf den Prüfstein zu stellen. Oder um es mit einem Spruch unserer eigenen Mütter zu sagen: "Alle guten Dinge sind drei". Wenn eine Sache, die ich mir in den Kopf gesetzt habe, selbst beim dritten Anlauf nicht gelingen will, ist es ratsam, einfach aufzugeben und loszulassen. Alles andere kostet nur wertvolle Lebensenergie.
Oder um es mit einem weiteren Sprichwort zu sagen: "Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende."
Ein interessanter und empfehlenswerter Artikel zum Thema steht bei freundin-online.
Heutzutage schmettern einem schon kleine Kinder entgegen, dass sie "kämpfen" werden, wenn sie etwas nicht auf Anhieb erreichen. Schaltet man irgendeine x-beliebige Fernsehsendung an, verkünden die Hauptpersonen ebenfalls, dass sie für ihre Sache kämpfen werden. Nur nicht aufgeben, lautet die Devise, selbst dann nicht, wenn die Sache als solche völlig ausweglos ist.
Kämpfen hat sich zu einer modischen (Un-) Tugend unserer Tage entwickelt. Vertraute Ziele werden fest im Visier behalten, selbst dann, wenn sie im Laufe der Zeit zunehmend fragwürdig erscheinen.
Wer erst einmal die magische Zahl 50 überschritten hat, sollte seine Ziele besonders ernsthaft regelmäßig überprüfen. Halte ich am Ende nur deshalb an Ihnen fest, weil ich mir eine Niederlage nicht eingestehen will? Warum soll ich weiterhin meine Energie in ein aussichtsloses Projekt stecken, wenn ich stattdessen schon längst etwas Neues und Vielversprechenderes ins Auge fassen könnte.
Es kann sehr erleichternd sein, die eigenen Pläne regelmäßig auf den Prüfstein zu stellen. Oder um es mit einem Spruch unserer eigenen Mütter zu sagen: "Alle guten Dinge sind drei". Wenn eine Sache, die ich mir in den Kopf gesetzt habe, selbst beim dritten Anlauf nicht gelingen will, ist es ratsam, einfach aufzugeben und loszulassen. Alles andere kostet nur wertvolle Lebensenergie.
Oder um es mit einem weiteren Sprichwort zu sagen: "Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende."
Ein interessanter und empfehlenswerter Artikel zum Thema steht bei freundin-online.
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Dienstag, 31. März 2009
Durch Erfahrung klug
In diesen Tagen wird mir mal wieder bewusst, wie viel ich im meinem Leben bereits gelernt habe. Wie man sich Ziele setzt, zum Beispiel,und diese mit entschlossener Sturheit und einem Hauch von Souveränität auch erreicht. Meiner gewachsenen Lebenserfahrung sei Dank!
Mit achtzehn, neunzehn und auch noch später, fällt es anscheinend viel schwerer, die eigenen Kräfte auf ein bestimmtes Ziel hin zu bündeln. Warum für die Abiklausur büffeln, wenn man sich stattdessen mit Freunden Germanys Next Topmodel ansehen kann?
Als Eltern steht man manchmal fassungslos daneben. Die gut gemeinten Ratschläge, doch nun bitte endlich mal ernsthaft mit dem Lernen zu beginnen, stoßen auf wenig Gegenliebe. Peace, litte mother.
Little Mother schweigt und denkt sich ihren Teil. Erstens war sie auch mal neunzehn und zweitens wird auch die Jugend durch Erfahrung klug.
C'est la vie...
Die große Edith Piaf mit La Foule:
Mit achtzehn, neunzehn und auch noch später, fällt es anscheinend viel schwerer, die eigenen Kräfte auf ein bestimmtes Ziel hin zu bündeln. Warum für die Abiklausur büffeln, wenn man sich stattdessen mit Freunden Germanys Next Topmodel ansehen kann?
Als Eltern steht man manchmal fassungslos daneben. Die gut gemeinten Ratschläge, doch nun bitte endlich mal ernsthaft mit dem Lernen zu beginnen, stoßen auf wenig Gegenliebe. Peace, litte mother.
Little Mother schweigt und denkt sich ihren Teil. Erstens war sie auch mal neunzehn und zweitens wird auch die Jugend durch Erfahrung klug.
C'est la vie...
Die große Edith Piaf mit La Foule:
Donnerstag, 12. März 2009
Ratschläge sind auch Schläge
So beantwortet der Erfolgscoach Frank Wilde in seinem Buch "Beweg deinen Arsch" (provozierend, aber nicht schön) die Frage, wie man mit Ratschlägen umgehen soll.
Ob Fußball, Kindererziehung oder Politik - alle, alle, alle können mitreden und wissen natürlich alles viel besser. Auch diejenigen, die selbst völlig unsportlich sind, selbst keine Kinder haben oder in der Zeitung stets nur die Seite "Buntes aus aller Welt" aufschlagen. Beim Autofahren ist es ähnlich. Leute, die selbst keinen Führerschein besitzen, wissen selbstverständlich ganz genau, wie man "richtig" fährt: schneller!, langsamer!, pass doch auf! Und als Autorin hätte ich da auch noch Einiges aus dem Nähkästchen zu plaudern. Sätze wie "Warum schreibst du nicht mal so etwas Ähnliches wie Harry Potter" oder komplette "Anleitungen" für den perfekten Roman gehören zu den Standards, die ich gelegentlich zu hören bekommen.
Aber wenn ich ganz ehrlich bin, fällt es mir manchmal auch schwer, mich mit Ratschlägen zurückzuhalten. Meine bevorzugten "Opfer" sind dabei natürlich die Menschen, die mir nahe stehen und denen ich mich verbunden fühle. Gelegentlich habe ich einfach das Bedürfnis, meine gesammelte Lebenserfahrung weiterzugeben. Vielleicht kann ich anderen unangenehme Erfahrungen ersparen, so denke ich.
Nett gemeint, aber natürlich völliger Quatsch. Wir haben immer nur Recht für uns selbst. In unser Gegenüber können wir nicht hineinsehen. Trotzdem wollen wir dem anderen etwas diktieren, vielleicht sogar Macht über ihn ausüben. Dass der Andere davon nicht begeistert ist, versteht sich wohl von selbst.
Was also tun? Einfach nur zuhören und für den Anderen Verständnis entwickeln, rät Wilde. Mache keine Vorschläge, lebe sie vor.
Ein guter Tipp! Heute Abend im Familienkreis werde ich gleich damit anfangen zu üben und ein leuchtendes Beispiel sein an Freundlichkeit, Sanftmut und Verständnis...
Bei diesem ständigen Regenwetter ist mir nach Kuscheleinheiten für die Seele zumute. Judy Garland singt Somewhere over the rainbow:
Ob Fußball, Kindererziehung oder Politik - alle, alle, alle können mitreden und wissen natürlich alles viel besser. Auch diejenigen, die selbst völlig unsportlich sind, selbst keine Kinder haben oder in der Zeitung stets nur die Seite "Buntes aus aller Welt" aufschlagen. Beim Autofahren ist es ähnlich. Leute, die selbst keinen Führerschein besitzen, wissen selbstverständlich ganz genau, wie man "richtig" fährt: schneller!, langsamer!, pass doch auf! Und als Autorin hätte ich da auch noch Einiges aus dem Nähkästchen zu plaudern. Sätze wie "Warum schreibst du nicht mal so etwas Ähnliches wie Harry Potter" oder komplette "Anleitungen" für den perfekten Roman gehören zu den Standards, die ich gelegentlich zu hören bekommen.
Aber wenn ich ganz ehrlich bin, fällt es mir manchmal auch schwer, mich mit Ratschlägen zurückzuhalten. Meine bevorzugten "Opfer" sind dabei natürlich die Menschen, die mir nahe stehen und denen ich mich verbunden fühle. Gelegentlich habe ich einfach das Bedürfnis, meine gesammelte Lebenserfahrung weiterzugeben. Vielleicht kann ich anderen unangenehme Erfahrungen ersparen, so denke ich.
Nett gemeint, aber natürlich völliger Quatsch. Wir haben immer nur Recht für uns selbst. In unser Gegenüber können wir nicht hineinsehen. Trotzdem wollen wir dem anderen etwas diktieren, vielleicht sogar Macht über ihn ausüben. Dass der Andere davon nicht begeistert ist, versteht sich wohl von selbst.
Was also tun? Einfach nur zuhören und für den Anderen Verständnis entwickeln, rät Wilde. Mache keine Vorschläge, lebe sie vor.
Ein guter Tipp! Heute Abend im Familienkreis werde ich gleich damit anfangen zu üben und ein leuchtendes Beispiel sein an Freundlichkeit, Sanftmut und Verständnis...
Bei diesem ständigen Regenwetter ist mir nach Kuscheleinheiten für die Seele zumute. Judy Garland singt Somewhere over the rainbow:
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