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Sonntag, 18. Juli 2010

Ruhiger Sonntag

Foto: gänseblümchen/pixelio.de
Heute war einer dieser wunderbar ruhigen Sonntage, die ich von ganzem Herzen genießen kann. Ohne Verpflichtungen, die den Tagesrhythmus vorgeben. Ausschlafen ohne schlechtes Gewissen. Gemütlich im Freien frühstücken und in der Sonntagszeitung schmökern. Mit den Lieben plaudern. lachen, albern sein. Den Urlaub planen. Irgendwann was Gutes essen. Und weiter faul sein.

Solche Sonntage sind rar und kostbar, um so dankbarer bin ich dafür. Beim Blättern in einer Zeitschrift entdecke ich dann den ultimativen Spruch für die kommende Woche:
Menschen, denen man Gutes tut, kann man gleich besser leiden.

Ein wahres Wort. Ich kann nicht alle Menschen lieben, aber ich muss mich auch nicht über alle aufregen. Niemand zwingt mich dazu. Mir geht es gleich sehr viel besser, wenn ich auch zu denen nett bin, die vielleicht nicht auf derselben Wellenlänge wie ich schwingen.

Ein Lächeln, ein freundliches Wort - meine Mutter würde sagen: Wie es in den Topf reinschallt, so schallt es heraus.
In diesem Sinne wünsche ich allen eine gute Woche!

Sonntag, 4. Juli 2010

Gute Laune ab 50!

Da blättere ich so in der aktuellen Ausgabe von Gesundheit für Frauen, Juli 2010 und stoße dabei unerwartet auf einen Artikel, der wie geschaffen für diesen Blog hier ist.

Menschen über 50 fühlen sich allgemein besser und haben mehr Spaß im Leben als jüngere. Zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Forscher, nachdem sie 340.000 Menschen befragt und die Antworten ausgewertet hatten. Während bei den Jüngeren Gefühle wie Stress, Ärger und Wut vorherrschten, klagten Menschen zwischen 40 und 50 Jahren vor allem über Kummer und Unruhe. Ist der 50. Geburtstag überwunden, lassen diese Gefühle nach. Einzige Ausnahme: Traurigkeit und Niedergeschlagenheit, aber nur bei denen, die ohnehin dazu neigen.

Mehr Informationen zu der Studie liefern die Seiten:

http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-wir-im-alter-glucklicher-2/

http://science.orf.at/stories/1648145/

Frauen sind im Alter sogar glücklicher als Männer, wie auf der Seite des Instituts für Glücksforschung in München nachzulesen ist - hier klicken.

Worauf also warten? Genießen wir das Leben!

Dienstag, 22. Juni 2010

Das Buch ist die Axt... (Zitat)

Das Buch ist die Axt für das gefrorene Meer in uns.

Franz Kafka, österreichisch-tschechischer Schriftsteller, 1883 - 1924.

Umfangreiche Informationen über Leben und Werk Kafkas: http://www.franzkafka.de

Dienstag, 23. Juni 2009

Manchmal hilft nur noch Geduld

Ich wurde im Sternzeichen des Stiers geboren und diese Menschen sind bekannt für ihre Ausdauer und Geduld. Wird letztere allerdings einmal überstrapaziert, dann kann`s auch schon mal einen kräftigen Wutausbruch geben, der ist dann aber sehr schnell wieder vergessen.

Eine mir sehr nahe stehende weibliche Verwandte wurde im Zeichen des Widders geboren. Geduld zählt nicht unbedingt zu ihren herausragenden Tugenden. Ausdauer auch nicht. Beide Eigenschaften braucht sie jedoch momentan. Für sie ist es Zeit, die Weichen in ihrem Leben neu zu stellen. Aber leider entwickeln sich die Dinge nur in Trippelschritten.

Geduld ist erlernbar. Auf der Seite http://www.lernen-fuehlen-verstehen.de/geduld.html gibt es hierzu eine ausführliche Anleitung. Beim gewissenhaften Üben benötigt man vor allem - Geduld. In diesem Sinne, viel Erfolg!

Chris de Burgh und Elissa singen Lebanese Night:

Samstag, 25. April 2009

Luxus bedeutet für mich...

... Zeit zu haben, um Dinge in aller Ruhe zu tun. Privat und beruflich.

Luxus bedeutet für mich auch, gelegentlich einmal innezuhalten und nachzudenken: Wo komme ich her? Wo will ich hin? Bin ich noch auf dem richtigen Weg?

Luxus ist für mich ein Morgen, an dem ich ausschlafen kann, ohne dass der Wecker klingelt.

Morgen ist Sonntag und ich werde wieder den Wecker stellen. Allerdings zwei Stunden später als sonst. Auch das ist Luxus.

Samstag, 4. April 2009

Die sicherste Methode um positiv aufzufallen...

... sind gute Manieren.

Letztens wartete ich im strömenden Regen im überdachten Wartehäuschen. Neben mir stand ein jüngerer Mann im gut geschnittenen Anzug und im Trenchcoat. Die Straßenbahn fuhr vor. Ich zögerte, weil ich in beiden Händen schwere Taschen trug und es für mich anstrengend war, mit den Taschen in der Hand den Knopf zum Öffnen der Tür zu drücken. Da der junge Mann neben mir aber keinerlei Anstalten machte, ebenfalls einzusteigen, blieb mir nichts anderes übrig, als in den Regen hinaus zu treten und genau das zu tun. Kaum öffnete sich die Tür, enterte der junge Mann an mir vorbei mit einem Riesensatz die Straßenbahn, während ich sichtbar mühevoller in die Bahn stieg. Danach lächelte er mir auch noch wie ein zerknirschter kleiner Junge zu. Sorry, was sollte ich machen, ich wollte nicht nass werden. Doofkopp. Ich bin jetzt noch sauer über diese grobe Unhöflichkeit.

Es gibt nur noch sehr wenige Menschen, die sich höflich und zuvorkommend zu benehmen wissen. Diese These vertrete ich noch energischer, seitdem ich wieder regelmäßig Straßenbahn fahre. Da gibt es den Mann, der mit offenem Maul ungeniert gähnt - anstatt sich die Hand vor den Mund zu halten. Schrecklich ist auch die Frau, die sich jeden Morgen bei ihre Schatzilein-Tochter via Handy nach deren Befinden erkundigt. Oberfurchtbar sind die Typen - männlich wie weiblich - die selbst beim Brötchenholen nicht aufhören, in ihre Handys zu quatschen.

Wer heutzutage positiv auffallen möchte, braucht eigentlich nur gute Manieren zu beweisen, denn mittlerweile sind die so selten geworden wie schwarze Perlen.

Ein Mann mit guten Manieren und Stimmen: Fady Maalouf mit Will you still love me tomorrow:

Montag, 30. März 2009

Es gibt immer was zu feiern

Sommerzeit. Statt um halb fünf stehe ich nun um halb vier auf, um morgens zur Arbeit zu gehen. Die Natur lässt sich nicht betrügen. Draußen war es noch dunkel, als ich das Haus verließ. Die Autoscheiben musste ich erst frei kratzen, bevor ich losfahren konnte. Ich selbst war froh, den Vormittag über nicht viel reden zu müssen. Stattdessen habe ich mich ganz in meine Arbeit vergraben.

Ich trotze allen meinen Vorsätzen und esse genüsslich ein paar Stücke Schokolade, kaufe schöne Blumen, genieße das Sonnenlicht zur Mittagszeit, sehe mir abends "Krabat" mit meinem Lieblingsschauspieler Daniel Brühl auf Video an.

Es gibt immer was zu feiern. Manchmal muss man nur etwas länger suchen :-)

Katie Melua im Duett mit Eva Cassidy - What a wonderful world:

Sonntag, 29. März 2009

Viele Seelen

Der Mensch braucht Stunden, wo er sich sammelt und in sich hineinlebt.

Dieser Spruch, der meine Gemütslage zurzeit am besten ausdrückt, ist nicht von mir, sondern von Albert Schweitzer. Während ich den aktuellen Wetterprognosen lausche, die bis Donnerstag 20 Grad ankündigen, ziehe ich mich mental immer mehr in mich zurück. Das ist bei mir völlig normal, wenn ich mich zunehmend auf ein neues größeres Projekt konzentriere.

Zum jetzigen Zeitpunkt kollidiert diese Schaffensphase allerdings mit den familiären Anforderungen, denen ich mich gegenüber sehe. Für die Tochter bricht morgen die letzte reguläre Schulwoche ihres Lebens an. Außerdem feiert das Widderkind am Ende der Woche Geburtstag - inklusive Familienessen. Und dann ist da auch noch Ostern - viele Seelen ruhen, ach, in meiner Brust...

Charles Aznavour mit For me formidable:

Sonntag, 22. März 2009

Zwei einfache Regeln für ein sorgenfreies Leben

Ein Wochenende "höschter Konzentration" - wie unser Fußballbundestrainer es sagen würde - liegt hinter mir. Nun gönne ich mir vor der nächsten Arbeitswoche noch ein bisschen Freizeit und Entspannung. Beim Bummeln durchs Netz (klick die Überschrift) bin ich auf zwei einfache Regeln für ein sorgenfreies Leben gestoßen:

Rege dich nie über Kleinigkeiten auf!

Alles, was dich nicht das Leben kostet, sind Kleinigkeiten!

(Auf Englisch: Don't sweat the small stuff - and it's all small stuff!)


In diesem Sinne wünsche ich uns für die kommende Woche viel Gelassenheit.

Queen mit Don't stop me now:

Freitag, 20. März 2009

Akzeptiere, wo du stehst

Pünktlich mit dem Frühling stellt sich bei so manchem von uns das Gefühl ein, etwas ändern zu müssen. Wollen wir abnehmen, etwas für unsere Gesundheit tun oder uns endlich mal wieder um unsere Finanzen kümmern? Egal, welche Ziele wir uns setzen - wir werden sie nur erreichen, wenn wir akzeptieren, wo wir momentan stehen.

Es ist nun einmal nicht zu ändern, dass auf unseren Hüften ein paar Pfunde zu viel lagern und unsere Haut während des Winters so weiß wie Schnee geworden ist.
Attraktiv ist anders, oder?
Falsch, mit sich hadern bringt gar nichts. Jammern macht auch nicht glücklich. Negative Gedanken blockieren.
Die Dinge sind nun einmal so wie sie sind. Warum also unnötige Energie vergeuden, indem ich mich innerlich dagegen sperre?
Wer nicht haben kann, was er liebt, muss lieben, was er hat.

Wie schön, dass heute Freitag ist und ich morgen ein wenig länger schlafen kann als sonst :-).



Spring - Musik zur Entspannung:

Dienstag, 17. März 2009

Die geheime Sprache der Blumen

Reichlich zögernd zeigten sich heute die ersten Sonnenstrahlen am Himmel. Wunderbar. Am liebsten hätte ich tagsüber lange Spaziergänge unternommen. Endlich wieder Frühling, ich freue mich darauf. Endlich wieder bunte Blumensträuße in der Wohnung und zum Verschenken.

Apropos verschenken. Wer glaubt, man müsste beim Verschenken von Blumen nichts beachten, der irrt. Nach wie vor besitzt jede Blume ihre eigene Symbolik. Wer die nicht kennt, kann ganz leicht in einem Fettnapf landen.

Ich selbst erinnere mich noch sehr genau an den Moment, als ein mir nahestehender nichtsahnender Mensch versuchte, mir mit gelben Rosen eine Freude zu machen. Die Farbe Gelb steht für Neid und Eifersucht und kam bei mir gar nicht gut an.

Weiße Blumen sollten man weder kranken noch älteren Menschen schenken, weil sie als "Friedhofsblumen" gelten. (Ich selbst mag weiße Rosen allerdings sehr :-) )

Rote Tulpen sind ein Zeichen für Liebe. Andere Tulpen drücken aus: Du bist zu keiner echten Empfindung fähig.

Gladiolen drücken Kraft und Charakterstärke aus. Rote Gladiolen stehen für Liebe.

Wer freut sich nicht über Rote Rosen, wenn sie von der richtigen Person kommen? Einen Strauß roter Rosen verschenkt man nur, wenn man eine Liebeserklärung machen möchte.

Wer mehr über die Kunst, Blumen zu verschenken, erfahren möchte, der ist hier richtig.

Passend zum Blumenthema singt die unvergessene Hildegard Knef ihren Song Für mich soll's rote Rosen regnen:

Donnerstag, 5. März 2009

Singing in the rain...

Laut Weltgesundheitsorganisation - WHO - reichen 35 Dezibel Hintergrundgeräusche aus, um uns die gute Laune zu verderben. Das Brummen des Kühlschranks und normale Hintergrundgeräusche summieren sich zusammen bereits auf etwa 35 bis 40 Dezibel.
Dazu ein Wetter, bei dem man am besten gar nicht erst vor die Haustür tritt.
Ein Dax, der sinkt und sinkt.
Wirtschaftsnachrichten, die jeden Tag aufs Neue Schreckensszenarien entwickeln.
Häuser, die in U-Bahnschächte stürzen. usw., usw.

In manchen Zeiten ist es wichtig, aktiv gegen zu steuern: Bunte Blumen für die Vase, mit den Liebsten gemeinsam lachen, sich lustige Filme ansehen, lecker essen - glücklich und zufrieden sein.

Ein Song, der mich garantiert fröhlich stimmt:

Sonntag, 15. Februar 2009

Nachklapp zum Valentinstag

Gestern war Valentinstag und einige von uns durften sich vielleicht über Aufmerksamkeiten ihrer Liebsten freuen - einen schönen Blumenstrauß, eine geheimnisvolle einzelne Rose vor der Wohnungstür, eine nette Geste, Zärtlichkeit, ein liebevoller Blick.

Ob der Valentinstag zur bloßen Geschäftemacherei verkommt oder eine willkommene Gelegenheit ist, liebevolle Gefühle zu zeigen, liegt letztlich ausschließlich an uns selbst. Der Tag ist jedenfalls keine Erfindung rühriger Geschäftsleute, sondern führt zurück bis ins Mittelalter, nachzulesen u.a. bei Wikipedia.

Danach wird der Valentinstag heutzutage zumeist auf die Sage des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Der Legende nach hat er entgegen des kaiserlichen Gebots einige Verliebte christlich getraut, darunter auch Soldaten, die unverheiratet bleiben mussten. Mittlerweile wird der Valentinstag in vielen Ländern der Welt gefeiert, darunter auch China und Japan.

So ein Tag wie der Valentinstag ist ein netter Anlass, den Menschen, die uns auf unserem Weg begleiten, danke zu sagen. Denn es ist keinesfalls selbstverständlich, dass sie bei uns sind:

Liebe, Liebste, in der Ferne,
wie so sehr entbehr' ich Dich!
Leuchteten mir milde Sterne,
ach, wie bald ihr Glanz erblich!


Wenn ich deine weichen Wangen
leis in meine Hände nahm,
und voll zärtlichem Verlangen
Mund zu Mund zum Kusse kam;


wenn ich deine Schläfen rührte
durch der Haare duftig Netz,
o, wie war, was uns verführte,
beiden uns so süß Gesetz!


Und nun gehst du fern und einsam.
Ach, wie achtlos spielt das Glück!
Bringt, was einmal uns gemeinsam,
noch einmal sein Strom zurück?


Liebe, Liebste, in der Ferne,
wie so sehr entbehr' ich dich!
Leuchteten uns milde Sterne,
ach, wie schnell ihr Glanz erblich!

Christian Morgenstern, deutscher Lyriker, 1871-1914


Einen schönen Sonntag noch!

Hartmut Schories rezitiert Liebe, Liebste, in der Ferne von Christian Morgenstern:

Montag, 26. Januar 2009

Achtsam sein...

Immer häufiger ist von Achtsamkeit die Rede, doch was bedeutet dies eigentlich?

Im Grunde heißt Achtsam sein nichts anderes als im Augenblick zu leben, jetzt und hier aufmerksam und präsent zu sein . Es bedeutet auch, bewusst die eigenen Gefühle und Gedanken wahrzunehmen, ohne diese zu bewerten.

Achtsamkeit ist eine Lebenshaltung. Wer den Augenblick und die Gefühle, die von ihm ausgelöst werden, bewusst wahrnimmt, lernt, das eigene Leben so zu akzeptieren wie es ist. Als Folge sind wir frei zu entscheiden, wie wir mit einer Situation umgehen möchten. Wir sind kein Spielball unserer Emotionen mehr.

Es gibt viele Methoden, um Achtsamkeit zu üben. Eine davon ist das Rosinen-Experiment:

Nimm eine einzelne Rosine zwischen die Finger. Schau sie genau an.Kann man durch sie hindurchsehen? Wie sehen die Falten aus? Wie riecht sie? Wie fühlt sie sich an? Wie schmeckt sie?
Hinterfrage alles. Sei achtsam. Im Alltag. Immer.

Fairytales meditation: