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Sonntag, 20. Juni 2010

Vitametik: Wirkungsvoll bei Verspannungen (Erfahrungsbericht)

Brettharte Schulter- und Rückenmuskulatur trotz Gymnastik, Entspannungsübungen und Massage und das seit vielen, vielen Jahren - wie soll da ein einziger Druck auf den Halsmuskel Erleichterung bringen? Auch ich zweifelte, als ich das erste Mal in einer Zeitungsannonce von der Methode "Vitametik" las. Da aber nichts anderes mehr Linderung brachte, wagte ich einen Versuch.

Ständige Anspannung u.a. durch negativen Stress führt dazu, dass das Gehirn vergisst, wie Entspannung geht - dies ist der Ansatzpunkt für diese Behandlungsmethode. Durch einen schnellen Impuls an der Halsmuskulatur wird in einer Art Kettenreaktion die spontane Entspannung der Hals-, Nacken- und Rückenmuskulatur bis zur Hüfte eingeleitet. Um die Entspannung zu festigen, schließt sich eine angenehme Ruhephase von 20 bis 30 Minuten an.

Äußeres Zeichen für die erfolgte Entspannung ist das Messen der scheinbaren Beinverkürzung. Vor und nach der Behandlung wird die Beinlängendifferenz im Liegen gemessen. Bei mir waren vor der ersten Behandlung ganze drei Zentimeter Unterschied, nach der Behandlung waren beide Beine gleich lang. Vor der zweiten Behandlung machte der Unterschied nur noch einen Zentimeter aus, vor der dritten nur noch einen halben.

Die Behandlung erfolgt in voller Bekleidung. Leider wird sie nicht von den Krankenkassen übernommen und ist daher aus eigener Tasche zu bezahlen. Die erste Behandlung einschließlich Beratungsgespräch kostet zwischen 40 und 50 Euro/ ca. 60 Minuten. Die weiteren Behandlungen kosten 30 bis 40 Euro pro ca. 45 Minuten. Insgesamt werden bei akuten Verspannungen je nach Schweregrad 3 bis 6 wöchentliche Sitzungen benötigt.

Gemessen an dem grandiosen Gefühl, statt bleierner Schwere neue Energien durch die eigene Rückenmuskulatur fließen zu fühlen, erscheinen mir die Kosten nicht zu hoch - ein Besuch beim Friseur oder bei der Kosmetikerin ist häufig teurer.

Vitametik soll z.B. auch bei Tinnitus, Schwindel und Kopfschmerzen und Migräne helfen. Mehr Informationen zum Thema bietet die Seite des Berufverbandes: http://www.vitametik.de .

Donnerstag, 5. Februar 2009

Erfahrungsbericht: Entgiftungspflaster für die Füße

Den ersten Hinweis auf chinesische Entgiftungspflaster entdeckte ich in einem Info-Brief der simplify-Redaktion. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es sich dabei um den kostenfreien Newsletter oder um die monatlichen Ausgabe des Informationsdienstes handelte. Der Gedanke, dem eigenen Körper Gutes zu tun, indem sämtliche gespeicherten Giftstoffe über die Fußsohle hinaus in ein Pflaster geleitet werden, gefiel mir. Also kaufte ich gleich für die komplette Familie ein, die bereitwillig auf die ungewöhnliche Entgiftungskur einstieg.

Die Pflaster sehen harmlos weiß aus. Man klebt sie sich abends vor dem Schlafengehen von unten gegen die Fußsohle. Von der ersten Minute entwickeln sie einen intensiven Geruch nach unbekannten Kräutern und einem Hauch Schwefel (oder ähnlichem). Die nicht näher bezeichneten Wirkstoffe leiten angeblich die Giftstoffe aus dem Körper. Sichtbares Zeichen dafür ist eine deutliche Dunkelfärbung des Pflasters am nächsten Morgen nach dem Abziehen. Es wird empfohlen, die Pflaster solange zu nehmen, bis das Pflaster nach dem Aufstehen keine Färbung mehr zeigt.

Tja, was soll ich sagen. Alle Familienmitglieder staunten morgens über die deutliche Dunkelfärbung der Pflaster. "Was ich sage, wir sind total verseucht." Die Färbung fiel je nach Fußform bei jedem von uns unterschiedlich aus. Heller wurde sie an den folgenden Tagen nicht. Dafür breitete sich der intensive Geruch in der ganzen Wohnung aus. Nach sieben Tagen kehrte Enttäuschung ein. Nach weiteren sieben Tagen brachen wir das Experiment ab. Es wurde uns einfach zu teuer. 10 Pflaster kosteten selbst im Sonderangebot noch 30 Euro.

Man könnte auch sagen, wir traten vierzehn Tage lang unser Vermögen mit Füßen. Gesünder fühlten wir uns nachher nicht. Trotzdem möchten wir gerne daran glauben, dass wir unseren Körpern etwas Gutes getan haben.

Hier zwei Anbieter, die ich willkürlich herausgegriffen habe: www.entgiftungsshop.de und www.wellsana.de

Ein Musikbeitrag aus den 70ern: Katja Ebstein mit Wunder gibt es immer wieder:

Samstag, 6. Dezember 2008

Erfahrungsbericht: Remifemin Tabletten



"Denk nicht dran, dann hast du auch nichts." So in etwa lautete der burschikose Ratschlag meiner Mutter zum Thema Wechseljahre. Und im weitesten Sinne ist dies auch meine eigene Erfahrung. Je bewusster ich meinen Blick auf die schönen Momente und Dinge in meinem Leben richte, desto wohler fühle ich mich. Von Depression keine Spur, im Gegenteil, ich habe mich in meinem Leben selten vitaler und tatkräftiger gefühlt.

Nur die verflixten Hitzewallungen holen mich von Zeit zu Zeit ein. Die empfinde ich als unangenehm, auf die könnte ich gerne verzichten. Vor einigen Wochen habe ich deshalb mit der Einnahme des Arzneimittels Remifemin begonnen. Es handelt sich bei diesem pflanzlichen Präparat um einen Trockenextrakt aus Cimicifugawurzelstock.

Insgesamt habe ich das Arzneimittel gut vertragen, jedenfalls gab es keine allergischen Reaktionen oder sonstigen unangenehmen Nebenwirkungen, wie sie bei pflanzlichen Wirkstoffen gelegentlich vorkommen können. Doch nach 100 Tabletten, eingenommen 2 mal täglich morgens und abends, kann ich, was die Hitzewallungen angeht, leider auch keine Verbesserung erkennen.

Ich weiß: Im Beipackzettel steht, dass die Wirkung erst nach einigen Wochen eintritt und man Geduld haben muss. Aber: Für einen relativ ungeduldigen Menschen wie mich sind 7 Wochen als Erprobungsphase bereits eine verflixt lange Zeit.

Klar, ich könnte mir jetzt eine weitere Packung kaufen. Aber wer sagt mir, dass sich nach weiteren sieben Wochen die Hitzewallungen nicht von ganz allein erledigt haben werden?

Fazit: Nach 7 Wochen konsequenter Einnahme keine Linderung meiner Hitzewallungen durch Remifemin. Hiermit stelle ich diesen Selbstversuch nun ein.

Dabei bin ich mir durchaus bewusst, dass ich hier einen höchst subjektiven Eindruck schildere und dieses Arzneimittel bei anderen Frauen möglicherweise wahre Wunder bewirkt.

Die leider viel zu früh verstorbene Melanie Thornton bringt uns mit Wonderful Dream in weihnachtliche Stimmung: