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Montag, 1. Februar 2010

Was tun bei kalten Füßen?

Da gibt es tatsächlich immer noch Leute, die in dünnen Turnschühchen durch den Schnee stapfen. Abgesehen davon, dass Schneespuren an den Schuhen hässlich aussehen und nur schwer wieder zu entfernen sind, tendiert der Wärmeeffekt gegen Null.

Dabei hat eine englische Studie längst erwiesen: Kalte Füße schwächen die Abwehrkräfte. Wenn man mehrere Stunden mit kalten Füßen herumläuft, sinkt die Temperatur in der Nasenschleimhaut und die Anfälligkeit für Erkältungen steigt.

Vorsorglich sollte man daher bei diesem Wetter warme Strümpfe tragen und eine ausgleichende Sohle in den Schuh legen. Socken mit eingearbeiteten Silberfäden haben sich beim Einsatz gegen kalte Füße bewährt, nicht nur als Sportsocken.

Durchblutungsfördernd und vorbeugend gegen kalte Füße wirkt der Genuss von Knoblauch.
Ein Fußbad mit Rosmarinöl hilft ebenso bei kalten Füßen wie Fußbäder mit Fichtennadel, Pfeffer oder Ingwer.

Die Firma Hansaplast hat eine Fußcreme gegen kalte Füße entwickelt. Der dazugehörende Werbefilm ist originell und witzig:

Donnerstag, 28. Januar 2010

Entgiften mit Ölziehen


Seit ein paar Tagen beginne ich den Tag mit der Russischen Ölziehkur nach Dr. Karach. Diese Kur wird auf zahlreichen Internetseiten vorgestellt und besprochen. Es handelt sich um eine alternative Entgiftungskur, die heilend bei vielen Krankheiten wirken und die Immunkräfte stärken soll.

Die Anwendung ist kinderleicht. Ideal für die Kur ist kalt gepresstes Sonnenblumenöl aus dem Reformhaus. Davon zieht man - morgens vor dem Frühstück - die Menge von einem Teelöffel bis zu einem Esslöffel langsam durch den Mund und die Zahnzwischenräume.
Nicht gurgeln! .

Durch die Bewegung des Öls im Mund werden dem Körper Giftstoffe entzogen, die sich an den Zahnhälsen oder in der Mundhöhle abgesetzt haben. Nach etwa zehn bis zwanzig Minuten spuckt man die Flüssigkeit wieder aus. Sie sollte nun hell und weiss sein.

Nicht hinunterschlucken! Die gelösten Giftstoffe gelangen sonst wieder in den Körper.
Nach dem Ölziehen werden die Zähne gründlich geputzt.
Eine ausführliche Beschreibung der Methode findet sich hier . Skeptischer klingt der Artikel der Apotheken-Umschau hier.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Jeden Abend eine Heiße Zitrone...

Foto: Chocolat01/pixelio.de

... und die aktuelle Superkälte kann uns so schnell nichts mehr anhaben. Wer regelmäßig seine Heiße Zitrone trinkt, der besitzt zumindest eine gute Chance, erkältungsfrei durch den Winter zu kommen.

Das ist jedenfalls das Motto, nach dem wir in diesen Tagen leben. Das Hausmittel aus Kindheitstagen strotzt vor gesundem Vitamin C. Auch in der Gastronomie ist es immer häufiger auf der Getränkekarte zu finden und eine prima alkoholfreie Alternative zu Glühwein etc.

Hartgesottenen genügt der Saft einer ganzen (Bio-) Zitrone, der mit heißem Wasser aufgefüllt wird. Wer es süßer mag, kann auch einen Teelöffel Honig oder Zucker hinzufügen.

Wohl bekomm's!

PS: Ein Glas Heiße Zitrone hilft übrigens auch, wenn die Erkältung bereits da ist.

Montag, 7. Dezember 2009

Die gesunde Kraft von Nüssen und Mandeln

Foto: M. Großmann/pixelio.de

Keine Vorweihnachtszeit ohne Nüsse und keine Nüsse ohne einen warnenden Hinweis auf ihren hohen Fettgehalt. Dabei wird schnell übersehen, wie gesund und nahrhaft Nüsse sind.

Die heimischen Walnüsse zum Beispiel sind reich an einfach ungesättigten Fettsäuren und wirken regulierend auf einen zu hohen Cholesterinspiegel. Einer Studie der Hospital Clínic der Universität Barcelona zufolge verbessert sich durch den regelmäßigen Genuss an Walnüssen auch die Dehnbarkeit der Arterien.

Kanadische Wissenschaftler haben die Wirkung von Mandeln gegen Diabetes nachgeweisen. Danach steigt der Zuckerwert im Blut viel weniger an, wenn die Mahlzeit neben schnell verwertbaren Kohlehydraten wie Weißbrot auch Mandeln enthält. Auch zum Schutz vor Herz- und Kreislauf-Erkrankungen tragen sie bei.

Also keine Scheu vor dem Genuss von Nüssen und Mandeln in der Vorweihnachtszeit. Eine Handvoll davon ist erlaubt.

Interessante Links zum Thema:

Durchblick Gesundheit
Banghofer Gesundheitstipps

Mittwoch, 9. September 2009

Erfahrungsbericht: Leberreinigungsprogramm nach Dr. Sandra Cabot


Bei Interesse bestellen zum Beispiel bei Buecher.de:

Master-Deeplink

Die Leber ist der Schlüssel für Gesundheit und Wohlbefinden. Denn sie wäscht das Blut, stärkt das Immunsystem und reguliert Kreislauf und Verdauung. Gute Leberwerte sind die Voraussetzung für ein gesundes. langes Leben."

So steht es auf der Rückseite des Taschenbuchs "Das Leber-Reinigungs-Programm" von Dr. Sandra Cabot, ISBN 978-3-442-16242-0 geschrieben.


Ich nahm das Buch mit in den Urlaub, weil meine Leberwerte nach einer Hepatitis E deutlich über Normal lagen. Cabots Ansatz, dass eine nicht optimal arbeitende Leber die Ursache sein kann für Übergewicht, Bluthochdruck, chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen und vieles mehr, leuchtete mir schnell ein.

Klares Ziel des Buches ist es, zu einer besseren Gesundheit zu gelangen. Angenehmer Nebeneffekt ist, dass durch den Verzicht auf Substanzen, die die Leber beschweren, auch Körpergewicht verloren wird. Ca. 10 Kilo in 8 Wochen sei nichts Ungewöhnliches.

Das Leber-Reinigungs-Programm geht über 8 Wochen, kann jedoch beliebig verlängert werden. Während dieses Zeitraumes sollte auf Molkereiprodukte aller Art, Fleisch mit Ausnahme von Hühnchen und auf Zucker verzichtet werden. Das Buch enthält eine Fülle von Rezepten für wirklich schmackhafte Gerichte.

Seit 4 Wochen befolge ich nun schon diesen Plan. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Nachts kann ich wieder durchschlafen, vorher bin ich häufig zwischen zwei und drei Uhr (typische Leberzeit) aufgewacht. Nächtliche Schweißausbrüche und Hitzewallungen haben ganz nachgelassen. Ich fühle mich insgesamt gesund und leistungsfähig. Und: Seit Beginn des Programms habe ich bereits fast 6 Kilo (schwankt) abgenommen.

Mit anderen Worten - ich bin begeistert.

Da es sich um keine Diät im klassischen Sinne, sondern um eine Ernährungsumstellung handelt, werde ich mit dem Programm weitermachen. Empfehlenswert!
Nachtrag vom 24.10.2009: Es fällt mir nicht schwer weiterzumachen. Mein Geschmackssinn hat sich verändert. "Normal" gesüßte Speisen empfinde ich als nahezu unerträglich. Ich habe weitere 1,5 kg abgenommen und fühle mich fit und aktiv.

Freitag, 12. Juni 2009

Wandelndes Gesundheitslexikon

Ich war Anfang Dreißig, da fiel mir auf, dass Menschen über 50 anscheinend häufiger schwer erkranken. Eine Kollegin traf der Schlag, eine andere wurde an der Schilddrüse operiert und so fort.

Heute bin ich selbst über 50 und ebenfalls viel mit Krankheiten beschäftigt, allerdings nicht nur mit den eigenen. Als typische Vertreterin der Sandwichgeneration bin ich auch betroffen, wenn meine Lieben um mich herum danieder liegen. Ganz allmählich entwickele ich mich zu einem wandelnden Gesundheitslexikon. Seit Beginn des Jahres habe ich zusätzliche Kenntnisse erworben in Borreliose, Tinnitus, Lactose-Intoleranz, Kapsel- und Bänderdehnung, Hepatitis E, Pilonidalzyste mit Abzess und ansteckender Eiterflechte. Von der Schweinegrippe sind wir noch verschont und das soll nach Möglichkeit auch so bleiben.

Der Experte im Radio riet zum häufigen Händewaschen und zum Verzicht auf Begrüßungsrituale wie dem Handgeben und das Geben von Luftküssen. Ratschläge, an die ich mich gerne halte.

In diesem Sinne: Bleibt gesund!

Zum Einfachdrauflostanzen Dancing Queen von Abba aus dem Film Mamma Mia:

Mittwoch, 20. Mai 2009

Das Rezept für fettarme Gnocchis...

... habe ich auf http://www.lowfett.de/ gefunden, einer sehr informativ und ansprechend aufgemachten Seite für alle, die sich fettarm nach dem Low Fat 30 Prinzip ernähren möchten. Alle, die ständig auf der Suche nach gesunden Rezepten sind, könnten dort fündig werden.

Gnocchi mit Schinken und Salbeibutter

Für 4 Personen
368 kcal • 11 g Fett • 28%

Zutaten
800 g frische Gnocchi, 1 Pack. Lachsschinken, 4 EL Butter, 16 Salbeiblätter, 40 g Parmesan

Zubereitung

Die Gnocchi in Salzwasser leicht kochen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Herausnehmen und abtropfen lassen. Butter schmelzen und den in Streifen geschnittenen Schinken darin erwärmen. Die kleingeschnittenen Salbeiblätter zufügen, die Gnocchi
unter die Buttermischung mengen und den Parmesan frisch darüber raspeln.

Guten Appetit!

Noch ein allerletzter Rückblick auf den Eurovision Song Contest. Urban Symphony mit Rändajad haben mich sehr angenehm überrascht - schlicht und eindringlich zugleich.

Freitag, 8. Mai 2009

Yoga gut bei Rheuma

Angeblich haben die Fußballer von Bayern München es unter Jürgen Klinsmann als zu weiblich abgelehnt, neben dem "normalen" Training auch noch Yoga zu machen. Meiner Meinung nach hätten sie es mal besser machen sollen. Es wäre ihnen garantiert kein Zacken aus der "männlichen" Krone gefallen.

Forscher der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore (USA) glauben nun entdeckt zu haben, dass Rheumapatienten von regelmäßigen Yoga-Übungen profitieren. Schmerzen und Gelenkschwellungen sollen deutlich abklingen. In einer studie mit 30 Patienten zeigte sich diese Wirkung bereits nach einem 8-wöchigen Yoga-Programm mit 2 Übungsstunden pro Woche.
(Quelle: Apotheker-Umschau 2/2009)

Diese Auffassung wird auch von der Psychologin Dr. Petra Georgiewa von der Berliner Charité vertreten, wie einem Artikel in der Aerztezeitung.de zu entnehmen ist.

Fats Domino swingt mit My Girl Josephine:

Freitag, 24. April 2009

Anspannen - Entspannen

Wenn die Beiträge hier im Blog spärlicher erscheinen als gewöhnlich, herrscht in meinem Alltag mal wieder der Ausnahmezustand vor. Im Büro jagt ein Termin den nächsten, Überstunden und Dienstreisen stehen auf der Tagesordnung. Die Tochter steckt mitten im Abitur und auch der Sohn weiß mich zu beschäftigen. Das Leben tobt und ich tobe mit.

Ich mag mein Leben, ehrlich. Aber das hindert mich nicht daran, am Freitagabend rechtschaffend müde zu sein. Genau genommen fallen mir die Augen zu, während ich diese Zeilen schreibe. Ich freue mich auf mein Bett und einen wohltuenden Schlaf - dank Progressiver Muskelentspannung nach Edmund Jacobsen.

Seit etwa zwei Jahren arbeite ich mit dieser Methode. Entspannung durch Anspannung lautet die Erfolgsformel. Der Reihe nach werden Hände, Unterarme, Gesicht , Bauch, Nacken usw. erst angepannt, dann entspannt. Meistens übe ich abends vor dem Schlafengehen im Bett . Im Handumdrehen schlafe ich ein.

Wer mehr über diese Methode erfahren möchte, wird im Internet schnell fündig, zum Beispiel hier.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Sonntag, 19. April 2009

Boreout - gelangweilt vom Leben?

Tatsächlich gibt es nämlich als Gegenbegriff zum "Burnout" (womit das Ausgebranntsein an Kräften und Energien gemeint ist) den so genannten "Boreout". Damit wird ein Gefühl der Leere und Antriebslosigkeit beschrieben, ein Ausgehöltsein.

Die Ursache des Boreouts liegt nicht in der Verausgabung von Kräften, sondern ganz im Gegenteil: die Ursache liegt in der Unterforderung. In der Langeweile. In der Sinnlosigkeit.

Mit diesen Worten beginnt ein Beitrag des kostenlosen Newsletters "Zeitzuleben", den ich an dieser Stelle gerne einmal erwähnen möchte. Sonntag für Sonntag erreichen mich auf diese Weise interessante Gedanken, die mich mal mehr, mal weniger beschäftigen.

Heute also widmet er sich u.a. dem Thema Boreout, das zunnehmend in die Öffentlichkeit gerät: http://www.zeitzuleben.de/blog/entry/1/5729.html#comment

Boreout entsteht dann, wenn Unterforderung, Desinteresse und Langeweile zusammen kommen. Die Betroffenen entwickeln häufig Verhaltensstrategien, die helfen sollen, beschäftigt zu wirken, obwohl dies gar nicht der Fall ist.

Die Auswirkungen eines Boreouts ähneln dem eine Burnouts: Müdigkeit Lustlosigkeit Gereiztheit und Frustration, bis hin zu Anzeichen einer krankhaften Depression. Wikipedia liefert hierzu interessante weiterführende Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Diagnose_Boreout

Hilfe bringt in beiden Fällen wohl nur der Mut zu verändernden Entscheidungen. Aber das ist schon wieder ein ganz anderes Thema.

Einen schönen Sonntag noch :-)!



Mittwoch, 25. März 2009

Schüßler-Salze zur Stärkung der seelischen Verfassung

Laut BILD hat der Metereologe Jörg Kachelmann den März bereits aufgegeben. Frühling sei frühestens ab Anfang April zu erwarten.
Überall begegnen mir Menschen, die den ewigen Regen nicht mehr ertragen wollen. "Es dauert zu lange", ist der Tenor. "Wir haben die Nase voll vom Winter." Die viele negative Energie, die wir beim Blick nach draußen verströmen, ist tückisch. Denn nach dem Gesetz der Anziehung produzieren negative Gefühle noch mehr negative Gefühle.Da kann man auch schon mal depressiv werden.

Hilfreich gegen seelische Verstimmungen kann eine Kur mit Schüßler-Salzen sein. In der FÜR SIE 25/2008 empfiehlt Heilpraktiker Günther H. Heepen eine Mineralsalz-Kombination, nach deren Anwendung uns Dunkelheit, Kälte und andere Widrigkeiten nichts mehr anhaben können:

Salze:
Nr.5 (Kalium phosphoricum)
Nr.14 (Kalium bromatum)
Nr.16 (Lithium chloratum)

Kaliumphosphat Nr.5 soll Körper und Seele gleichermaßen stärken. Es kann gegen Traurigkeit, Phobien und Heimweh helfen. Nr.14 beruhigt die Nerven und reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus. Nr.16 ist ebenfalls ein Stärkungssalz für Nerven und Immunsystem.
Kur: Je Salz 3 bis 6 Tabletten über den Tag verteilt lutschen.
Dauer: 3 bis 4 Wochen.

Um der guten Ordnung halber mache ich darauf aufmerksam, dass ich über keinerlei medizinische Ausbildung verfüge und jeder, der diese Kur ohne Rücksprache mit seinem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker durchführt, auf eigene Gefahr handelt.

Simon&Garfunkel singen Feeling Groovy:

Dienstag, 24. März 2009

Hilfe gegen Winter-Blues

Während ich diese Zeilen schreibe, strahlt die Sonne vom Himmel, Regentropfen glitzern an den Fensterscheiben und hinter mir gibt die Zentralheizung wohlige Wärme ab. Vom Frühling fehlt jede Spur. Laut Wetterbericht wird das Frühjahr wohl auch noch eine Weile auf sich warten lassen.

Da trifft es sich gut, dass ich in einer Novemberausgabe (!) der Zeitschrift Für Sie einige Tipps gegen den Winter-Blues gefunden habe. Bedauerlicherweise haben sie noch nichts von ihrer Gültigkeit verloren.

Aromaöle

Reine ätherische Öle von Orangenblüten, Basilikum, Rosmarin und Lavendel beruhigen die Nerven und bringen Entspannung. Einige Tropfen im Badewasser oder beim Verdunsten in einer Duftschale helfen.

Nerventee

Helfen soll auch ein Tee aus 20 g Schafgarbe, 10 g Johanniskraut, 10 g Melissenblätter und 10 g Orangenblüten. 2 EL auf einen Viertelliter Wasser, 10 Minuten ziehen lassen. Täglich 2 Tassen über mehrere Wochen trinken.

Bewegung

Der Körper braucht Licht, deshalb hilft es der guten Laune, jeden Tag mindestens eine halbe Stunde an der frischen Luft spazierenzugehen.

Johanniskraut

Johanniskraut hilft gegen trübe Stimmung, was in wissenschaftlichen Studien beweisen wurde. Außerdem steigert es den Antrieb und verhilft zu besserem Schlaf. Damit es Wirkung zeigt, muss es über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Johanniskraut die Wirkung von Medikamenten beeinflussen kann. Im Zweifelsfall daher immer beim Arzt angeben.

Die älter gewordenen Moody Blues mit Your Wildest Dreams:

Mittwoch, 25. Februar 2009

Für Silver Ager bin ich noch zu jung

Auf der Suche nach Informationen über die Wirksamkeit von Gelatine bei Knieproblemen, stieß ich auf einen interessanten Artikel, in dem die Auffassung vertreten wird, dass Übersäuerung die Ursache für Gelenkschmerzen sein kann. Was in einem solchen Fall zu tun ist, kann hier nachgelesen werden.

Erst auf den zweiten Blick erkannte ich, dass der Beitrag im Online-Magazin "Bonavita 50plus - das Online-Magazin für Silver Ager" veröffentlicht ist.

Nun, beim Alter 50plus fühle ich mich natürlich angesprochen, deshalb habe ich gleich mal ein bisschen herumgeblättert. Wollt ihr meine ehrliche Meinung hören? Das Online-Magazin ist sicherlich professionell gestaltet. Nach eigenen Angaben handelt es sich bei den Autoren hauptsächlich um Profis. Aber weder finde ich mich in der Bezeichnung "Silver Ager" wieder - die klingt nach mindestens 70plus - noch in den abgebildeten Fotos.

Aber ich möchte euch nicht beeinflussen. Schaut am besten selbst mal bei Bonavita 50plus vorbei - ich warte mit meinem nächsten Besuch noch ein paar Jahre ;-).

Als Musikgruß lasse ich euch heute Deutschlands Beitrag für den diesjährigen Eurovision Song da: Alex swings, Oscar sings mit Miss Kiss Kiss Bang. Wir werden ja sehen, auf welchem Platz wir dieses Mal landen. Das Schöne ist: schlechter kann's nicht mehr werden. Nur eins irritiert mich: Wurde der mir bis dahin unbekannte Oscar nicht als schön beschrieben?????

Dienstag, 24. Februar 2009

Auf ins Frühjahr!

Nach drei freien faulen Tagen fiel mir das Aufstehen heute Morgen nicht leicht. Ein kleiner Trost waren da die Vögel, die mich beim Verlassen des Hauses begrüßten. Frühlingsboten. Es geht aufwärts mit dem Wetter. Morgens um sieben dämmert es bereits, abends bleibt es deutlich länger hell. Hurra, ein gefühlter sibirischer Winter neigt sich dem Ende zu.

Zum ersten Mal in meinem Leben nehme ich mir vor, in der Zeit zwischen Karneval und Ostern eine Art Frühjahrskur durchzuführen. Keine Diät - nie wieder. Aber ich nehme mir vor, während der Woche auf das tägliche Teilchen und die ebenfalls fast tägliche Tüte Merci Mandel Happen zu verzichten. Von Freitag bis Sonntagabend sind dann Kuchen und Süßigkeiten wieder erlaubt.
Dazu trinke ich bis Ostern täglich 2-3 Tassen Eberrautentee zur Stärkung meiner Abwehrkräfte.
Für alle, die es ebenfalls mal mit einer Eberrautenteekur probieren möchten ein Tipp: Die Teeblätter gibt es nur in der Apotheke, meistens auf Bestellung. Dabei haben wir erhebliche Preisunterschiede beobachtet. Die eine Apotheke hat für 75 g Eberrauten 13 Euro verlangt, in der anderen haben 100 g nur 5,80 Euro gekostet. Also vor der Bestellung unbedingt nach dem Preis fragen.

Gloria Gaynor singt I am what I am:

Sonntag, 22. Februar 2009

Karnevalbrummeln

Während draußen der Karneval tobt, kämpfe ich in meinen vier Wänden mit ganz anderen Problemen, nämlich dem alltäglichen Wahnsinn.

Wochenlang habe ich auf meine neue Brille gewartet. Nun ist sie endlich da, doch was passiert? Wenn ich sie aufsetze, habe ich das Gefühl, meine Augäpfel rollen nach innen und meine Blicke überkreuzen sich. Klingt seltsam, fühlt sich auch so an. Da ich seit meiner Teenagerzeit Brillen tragen muss, kann ich sehr genau abschätzen, dass mit meinen neuen Gläsern etwas nicht stimmt und auch eine längere Eingewöhnungzeit keine Abhilfe bringen wird. Also muss ich nun erneut zum Augenarzt, erneut zum Optiker. Erklären und reklamieren. Und vor allem Warten.
Nur zur Erinnerung: Ich bekomme nicht etwa aus Eitelkeit eine neue Brille, sondern weil ich mir der alten nicht mehr 100 Prozent sehen kann. Grrr.

Aber immerhin habe ich es gestern geschafft, meinen guten alten PC aus dem Jahre 1998 auszurangieren. Etliche Romane, Drehbücher und sonstige Texte sind mit seiner Hilfe entstanden. Ich hätte ihm auch gerne noch eine Weile die Treue gehalten, doch mit der Zeit wurde es immer schwieriger, die passende Software für meinen Oldie zu finden und auch die zunehmenden Ladezeiten nervten. Diesen Beitrag schreibe ich noch am Laptop. Aber gleich mache ich mich daran, meinen neuen Multi-Media-PC mit der notwendigen Software zu bestücken. Drückt mir die Daumen, dass dies reibungslos klappt.

Apropos reibungslos: Ich schreibe in dem kleinsten Raum, den unser Heim aufzuweisen hat, und mag es gar nicht, bei geschlossener Tür arbeiten zu müssen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich meine Gedanken und meine Kreativität in großen offenen Räumen besser entfalten können. Aber die geöffnete Zimmertür nimmt meinen Lieben leider sämtliche Hemmungen, mich ohne zu zögern anzusprechen, wenn ich über neuen Texten sitze.
Das ist nicht schlimm?
Nun, dann stellt euch einfach vor, dass ihr gerade von der besten Idee eures Lebens gestreift werdet. Oder euch fällt nach langem Brüten endlich ein, wie es mit der Handlung eurer Story auf die einzig richtige Art und Weise weitergehen muss... oder... oder... Und dann, in genau diesem kostenbaren Augenblick werdet ihr gefragt: "Schatz, weißt du, wo das Stromkabel ist/mein Hemd/mein Portemonnaie... wann der nächste Bus fährt... Ist es okay, wenn ich heute bei XYZ übernachte?"
Der kostbare eigene Gedanke ist verloren und wird - falls überhaupt - niemals auf dieselbe Weise zurückkehren wie zuvor. Wenn ich mich das nächste Mal an meinen Text setze, werde ich mindestens 10 Minuten brauchen, um dorthin zurückzukehren, wo ich vorhin bereits gewesen bin. Grr, grrr, grrr. Der Traum meines Lebens ist ein eigenes Büro zum Schreiben außerhalb der eigenen vier Wände.

Zur Inspiration ein paar schöne Bilder meiner Geburtsstadt Düsseldorf, unterlegt mit der Musik von La Düsseldorf - Cha Cha 2000:

Mittwoch, 18. Februar 2009

Bringt Energie, raubt Energie

Wer in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Brigitte 08/2009 blättert, wird auf Seite 90 auf ein Dossier zum Thema "So bringen Sie Ihre Energie zum Sprudeln" stoßen. Ich schätze die Themendossiers der Brigitte sehr, weil sie meistens sehr gut recherchiert und aufbereitet sind.

Danach gewinnt neue Energie, wer z.B.

- alle paar Monate Bilanz zieht und aufschreibt, an welchem Punkt des Lebens man gerade steht

- regelmäßig den Kopf entleert (Meditation, Übungen in der Stille etc.)

- bewusst atmet

- Zeit zu zweit verbringt

- Sport treibt

- die eigenen Finanzen im Griff hat.


Daneben gibt es ein paar Dinge, die man besser meidet, weil sie Energie rauben:

- Dauerjammern und Schwarzmalen

- an Zielen festhalten, die offenkundig (noch) eine Nummer zu groß sind

- sich mit Dauernervern abgeben

- Perfektionismus

- zwanghaftes Verhalten, wie z.B. dauerdiäten.


Hier ist der Link zur Brigitte für alle, die selber nachlesen möchten.

Auf dass wir unser Leben in vollen Zügen genießen lernen :- ).

Jean-Jacques Goldmann singt Nuit:

Freitag, 13. Februar 2009

Eberrautentee hilft

Spannenden Interviews hier auf SweetLittle50 gebe ich gerne etwas länger Zeit vorne in der Pole-Position, bevor ich den nächsten Beitrag folgen lasse.

Dieses Mal war ich besonders dankbar für eine kurze Schreibpause, denn eine kräftige Erkältung hat mich erwischt. Sie ist noch nicht ganz überwunden, doch in Rekordzeit soweit abgeklungen, dass die Nase nicht mehr läuft und ich wieder klar denken kann.

Geholfen hat mir mit Sicherheit der Eberrautentee, den mir eine Kollegin empfohlen hat. Man bekommt den Tee in der Apotheke, 75 g kosten 13 Euro. Nicht ganz billig, aber wirksam. Man trinkt ihn an drei Tagen morgens und abends, danach muss sich der Körper selber helfen.

Wer sich jetzt fragt, was um Himmels willen eine Eberraute ist, der wird dank Wikipedia schnell schlauer: http://de.wikipedia.org/wiki/Eberraute

Übrigens hat die Universität Köln in einer Studie mit den Eishockeyspielern der "Kölner Haie" die positive Wirkung der Eberraute auf das Immunsystem nachgewiesen.

Gute Besserung allen Kranken und Gebeutelten mit Winterwelt und einem Song von Jane Valencia:

Donnerstag, 5. Februar 2009

Erfahrungsbericht: Entgiftungspflaster für die Füße

Den ersten Hinweis auf chinesische Entgiftungspflaster entdeckte ich in einem Info-Brief der simplify-Redaktion. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es sich dabei um den kostenfreien Newsletter oder um die monatlichen Ausgabe des Informationsdienstes handelte. Der Gedanke, dem eigenen Körper Gutes zu tun, indem sämtliche gespeicherten Giftstoffe über die Fußsohle hinaus in ein Pflaster geleitet werden, gefiel mir. Also kaufte ich gleich für die komplette Familie ein, die bereitwillig auf die ungewöhnliche Entgiftungskur einstieg.

Die Pflaster sehen harmlos weiß aus. Man klebt sie sich abends vor dem Schlafengehen von unten gegen die Fußsohle. Von der ersten Minute entwickeln sie einen intensiven Geruch nach unbekannten Kräutern und einem Hauch Schwefel (oder ähnlichem). Die nicht näher bezeichneten Wirkstoffe leiten angeblich die Giftstoffe aus dem Körper. Sichtbares Zeichen dafür ist eine deutliche Dunkelfärbung des Pflasters am nächsten Morgen nach dem Abziehen. Es wird empfohlen, die Pflaster solange zu nehmen, bis das Pflaster nach dem Aufstehen keine Färbung mehr zeigt.

Tja, was soll ich sagen. Alle Familienmitglieder staunten morgens über die deutliche Dunkelfärbung der Pflaster. "Was ich sage, wir sind total verseucht." Die Färbung fiel je nach Fußform bei jedem von uns unterschiedlich aus. Heller wurde sie an den folgenden Tagen nicht. Dafür breitete sich der intensive Geruch in der ganzen Wohnung aus. Nach sieben Tagen kehrte Enttäuschung ein. Nach weiteren sieben Tagen brachen wir das Experiment ab. Es wurde uns einfach zu teuer. 10 Pflaster kosteten selbst im Sonderangebot noch 30 Euro.

Man könnte auch sagen, wir traten vierzehn Tage lang unser Vermögen mit Füßen. Gesünder fühlten wir uns nachher nicht. Trotzdem möchten wir gerne daran glauben, dass wir unseren Körpern etwas Gutes getan haben.

Hier zwei Anbieter, die ich willkürlich herausgegriffen habe: www.entgiftungsshop.de und www.wellsana.de

Ein Musikbeitrag aus den 70ern: Katja Ebstein mit Wunder gibt es immer wieder:

Samstag, 24. Januar 2009

Optimisten leben länger

Lesen bildet, dass wissen wir alle ja längst. Dieses Mal ist es die BUNTE, 5/2009, die unser Wissen bereichert. Sie hat ein paar Dinge aufgelistet, die unsere durchschnittliche Lebenserwartung verlängern oder verkürzen können (Männer: 76,6 Jahre, Frauen: 82,1 Jahre)

Positiv:
Wer ein Haustier hat, muss seltener zum Arzt und ist seltener krank : + 2 Jahre
Verheiratete leben länger als Geschiedene, Verwitwete, Singles: + 7 Jahre
Gläubige Menschen werden älter: + 7 Jahre
Optimisten leben gesünder als negativ eingestellte Menschen: + 9 Jahre
Menschen, die aktiv Muskeln aufbauen, tun sich ebenfalls Gutes: + 2 Jahre

Negativ:
Menschen, die in hausgemachten Chaossituationen leben: - 1 Jahr
5 Stunden Schlaf pro Nacht und weniger: - 5 Jahr

Zum Wochenende singt Edith Piaf Mylord:

Dienstag, 16. Dezember 2008

Tränende Augen und anormale Pupillen.

Was für ein dicht gedrängter Tag!

Am Vormittag jagte im Büro eine Eiltsache die nächste. Mittags nahmen wir uns Zeit für eine gemütliche Weihnacht- und Geburtstagsfeier, die leider ohne die Gastgeberin stattfinden musste. Die Arme war von einem Magen-Darm-Virus dahingerafft worden.

Mein Besuch beim Augenarzt entwickelte sich am Nachmittag überraschend zu einem Wechselbad der Gefühle für mich. Eine erste Untersuchung ergab Auffälligkeiten an beiden Sehnerven, was umgehend weitere Untersuchungen mit vielen, vielen Augentropfen nach sich zog.
Das Ende vom Lied: Meine Pupillen sind immer noch stark vergrößert und meine Augen tränen. Ich bin allergisch gegen meinen Kajalstift und die Wimperntusche, wie festgestellt wurde. Außerdem hat die Ärztin festgestellt, dass ich unter einer angeborenen Pupillenanomalie leide und nie 100% Sehfähigkeit haben werde. Ansonsten ist alles okay.

Dass mit der Pupillenanomalie habe ich heute zum ersten Mal gehört. Bislang habe ich immer nur geglaubt, dass ich schöne (blaue) Augen habe ;-).

Ein erster Besuch beim Optiker verlief danach leider enttäuschend, was nicht nur an meinen erweiterten Pupillen lag. Es gab einfach keine Brillenfassungen, die mir auf Anhieb gefielen, keine, die für mich bestimmt war. Schade.

Mir fallen die Augen zu, ich muss ins Bett. Ein paar Weihnachtsklänge zur guten Nacht:
Andy Williams
singt It's the most Wonderful Time of the Year.