Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes.
Es muss Dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist."
Winston Churchill (30.11.1874 - 24. 1.1965)
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Montag, 5. April 2010
Mittwoch, 11. März 2009
Erst kommt der Mist, dann der Erfolg :-)
Heute bin ich total in Eile. Ein Familiengeburtstag steht an und bringt neben der beruflichen Arbeit so allerlei zusätzliche Verpflichtungen mit sich: einkaufen, Geschenke einpacken, Kuchen backen usw. Daher beschränke ich mich in meinem heutigen Beitrag auf ein Zitat:
Paulo Coelho schreibt in seinem Roman "Der Alchimist": Immer kurz bevor der Mensch ein großes Ziel erreicht, passiert immer noch mal ein Riesenmist!" Santiago, sein Held wird ausgeraubt, verprügelt, halb tot geschlagen - aber er gibt nie auf, denn er hat ein Ziel. "Ich finde diesen Schatz!" Er hat ihn gefunden.
Als Autorin kann ich nur bestätigen, dass eine gute Geschichte vor dem Happy End jede Menge Katastrophen braucht, damit sie spannend bleibt. Das Leben scheint sich an eine ganz ähnliche Dramaturgie zu halten, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Das Leben verläuft eben nicht gradlinig, sondern in Wellen, wie es eine meiner Interviewpartnerinnen für mein Buch "Brauchen starke Frauen Gott?" nannte. Es geht immer auf und ab.
Also durchhalten, egal was passiert und niemals das Ziel aus den Augen verlieren. Das gilt mit 20, 30, 40, 50 - eigentlich immer. Einen schönen Abend noch ;- ).
Also durchhalten, egal was passiert und niemals das Ziel aus den Augen verlieren. Das gilt mit 20, 30, 40, 50 - eigentlich immer. Einen schönen Abend noch ;- ).
Einer meiner Lieblingsausschnitte aus Spiderman II mit dem Song Raindrops keep falling on my head. Hat es wirklich aufgehört zu regnen?:
Freitag, 20. Februar 2009
Das Rezept für dauerhaften Erfolg
Dauerhafter Erfolg basiert
- auf harter Arbeit und Handwerk
- auf Kreativität, die aus der eigenen Lebenserfahrung und den eigenen Wurzeln entspringt
- auf Einmaligkeit (eine Kopie bleibt eine Kopie)
- auf der Fähigkeit, sich Ziele zu setzen
- auf dem Mut, die Blickrichtung zu wechseln, wenn sich der Erfolg nicht sofort einstellt
- auf dem Mut, auch gegen Widerstände authentisch zu bleiben
- auf dem Mut und der Fähigkeit, sich selbst zu einer Marke zu machen
- auf der Konsequenz, der eigenen Marke treu zu bleiben
- auf Zähigkeit, nicht zu verwechseln mit Sturheit
- auf Demut und auf Dankbarkeit.
Dass dieses Rezept funktionieren kann, beobachte ich zurzeit am Beispiel meiner lieben Kollegin Kerstin Gier. Zu einer Zeit, als die Fachwelt den deutschen Frauenroman längst für tot erklärt hatte, stieg sie wie Phoenix aus der Asche, weil sie als eine der wenigen ihrem Credo treu geblieben war: Romane zu schreiben, die Freude bereiten.
In diesem Sinne wünsche ich ein kreatives Wochenende :-).
Tina aus Düsseldorf hat mich indirekt daran erinnert, dass ich hier schon lange nicht mehr Fady Maalouf gespielt habe. Das wird sofort geändert: Fady Maalouf singt Black Velvet; die Aufnahme entstand am 9.2.2009 während eines Konzerts von NDR 90,3:
.
- auf harter Arbeit und Handwerk
- auf Kreativität, die aus der eigenen Lebenserfahrung und den eigenen Wurzeln entspringt
- auf Einmaligkeit (eine Kopie bleibt eine Kopie)
- auf der Fähigkeit, sich Ziele zu setzen
- auf dem Mut, die Blickrichtung zu wechseln, wenn sich der Erfolg nicht sofort einstellt
- auf dem Mut, auch gegen Widerstände authentisch zu bleiben
- auf dem Mut und der Fähigkeit, sich selbst zu einer Marke zu machen
- auf der Konsequenz, der eigenen Marke treu zu bleiben
- auf Zähigkeit, nicht zu verwechseln mit Sturheit
- auf Demut und auf Dankbarkeit.
Dass dieses Rezept funktionieren kann, beobachte ich zurzeit am Beispiel meiner lieben Kollegin Kerstin Gier. Zu einer Zeit, als die Fachwelt den deutschen Frauenroman längst für tot erklärt hatte, stieg sie wie Phoenix aus der Asche, weil sie als eine der wenigen ihrem Credo treu geblieben war: Romane zu schreiben, die Freude bereiten.
In diesem Sinne wünsche ich ein kreatives Wochenende :-).
Tina aus Düsseldorf hat mich indirekt daran erinnert, dass ich hier schon lange nicht mehr Fady Maalouf gespielt habe. Das wird sofort geändert: Fady Maalouf singt Black Velvet; die Aufnahme entstand am 9.2.2009 während eines Konzerts von NDR 90,3:
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Sonntag, 8. Februar 2009
Rosenöl weckt die Erinnerung
Heute war einer dieser typischen Räumtage mit viel sonntäglicher Muße. Ich schätze es, einmal ohne Blick auf die Uhr und dem inneren Drang zur Eile durch den Tag gleiten zu können.
Beim Blättern in einer älteren Zeitschrift fiel mir dabei ein Artikel auf, der das gestrige Thema Gedächtnistraining wunderbar ergänzt: Schlaf und Duft helfen beim Lernen.
Ob Fachausdrücke, neue Vokabeln einer Fremdsprache oder Mathematik - gelerntes Wissen verfestigt sich, wenn man danach schläft. Dies haben Neurowissenschaftler der Universitäten Lübeck und Hamburg herausgefunden. Der Lerneffekt lässt sich sogar noch verstärken, wenn man sich während des Lernens mit einem besonderen Duft umgibt und diesen auch während des Schlafens wahrnimmt, wie z. B. den Rosenduft aus einer Duftlampe. Düfte haben ein hohes Erinnerungspotential.
Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich das Interview mit Prof. Dr. Jan Born von der Universität Lübeck zum Nachlesen hier.
Wo sind Papier und Bleistift? Ich schreibe gleich mal Rosenöl auf meine Einkaufsliste für morgen.
Desert Rose by Sting featuring Aishwarya Ra:
Beim Blättern in einer älteren Zeitschrift fiel mir dabei ein Artikel auf, der das gestrige Thema Gedächtnistraining wunderbar ergänzt: Schlaf und Duft helfen beim Lernen.
Ob Fachausdrücke, neue Vokabeln einer Fremdsprache oder Mathematik - gelerntes Wissen verfestigt sich, wenn man danach schläft. Dies haben Neurowissenschaftler der Universitäten Lübeck und Hamburg herausgefunden. Der Lerneffekt lässt sich sogar noch verstärken, wenn man sich während des Lernens mit einem besonderen Duft umgibt und diesen auch während des Schlafens wahrnimmt, wie z. B. den Rosenduft aus einer Duftlampe. Düfte haben ein hohes Erinnerungspotential.
Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich das Interview mit Prof. Dr. Jan Born von der Universität Lübeck zum Nachlesen hier.
Wo sind Papier und Bleistift? Ich schreibe gleich mal Rosenöl auf meine Einkaufsliste für morgen.
Desert Rose by Sting featuring Aishwarya Ra:
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Vergiss die Konkurrenz, sei einzigartig!
Also eigentlich stelle ich mir meine "freien" Tage anders vor. Statt am Schreibtisch verbrachte ich heute meine Zeit mit Einkaufen ohne Limit in jeder Hinsicht. Es ist wirklich unglaublich, an wie viele Besorgungen man denken muss, bevor es endlich ans Feiern gehen kann.
Ich freue mich schon auf Heilig Abend und die Tage danach. Dann werde ich mir nämlich wirklich frei nehmen - auch ein paar Tage lang vom Schreiben. Das Schreiben gehört zwar zu meinem Leben, aber ein wenig Distanz schärft ja bekanntlich den Blick für das eigene Tun ;-).
Im Nachklapp zu meinem Beitrag von gestern möchte ich jedoch noch ein paar Gedanken zum Thema Erfolg loswerden.
Jedes Jahr erscheinen auf dem deutschsprachigen Buchmarkt ca. 80.000 neue Buchtitel. Im Kampf um Plätze auf den Bestsellerlisten habe ich demnach 79.999 Konkurrenten und Konkurrentinnen gegen mich. Ich darf nicht darüber nachdenken, sonst erschlägt mich diese erschreckend hohe Zahl. Wie kann ich gegen die übermächtige Konkurrenz bestehen? Lohnt es sich trotzdem anzutreten?
Larry Winget, der von mir gern zitierte Erfolgscoach aus den USA, sagt hierzu in seinem Buch: "Mach deinen Job - das einfache Geheimnis für Erfolg im (Berufs-) Leben":
"Hören Sie auf, an den Wettbewerb zu glauben. Je mehr Sie daran glauben, umso mehr Macht geben Sie Ihren Konkurrenten, Sie zu zerstören... Konzentrieren Sie sich stattdessen auf sich selbst..."
Winget rät, sich auf die eigene Einzigartigkeit zu konzentrieren, nicht zu verwechseln mit Andersartigkeit. Andersartigkeit führt zur Irritation. Einzigartigkeit schafft Einmaligkeit.
Und wie finde ich heraus, was mich einmalig macht? Zunächst einmal beruht Einzigartigkeit immer auf Authentizität. Wer bin ich wirklich?
Um dies heraus zu finden, bietet Winget einen ganzen Fragenkatalog an:
Was ist Ihre persönliche Biografie?
Was haben Sie zu bieten?
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht, die andere noch nicht gemacht haben?
Was haben Sie daraus gelernt?
Was tun Sie, das niemand außer Ihnen tut?
Was könnten Sie tun, das niemand sonst bietet?
Was an Ihnen ist so einzigartig, das Sie es für den Dienst an anderen Menschen nutzen könnten?
Winget: "Es gibt da ganz bestimmt etwas. Da bin ich mir sicher. Entdecken Sie es. Nützen Sie es. Und Sie müssen sich nie mehr Gedanken um Konkurrenz machen."
Einzigartigkeit in Wingets Sinne bedeutet, sich selbst zu einer Marke zu machen. Nun gut, klar doch, nichts leichter als das. Dann weiß ich jetzt wenigstens, womit ich mich in den nächsten Tagen gedanklich beschäftigen werde.
Denn wer weiß, vielleicht bin ja auch ich einzigartig - und habe es nur noch nicht entdeckt ;-)?
Passend dazu Fady Maalouf mit Mon Amie La Rose:
Ich freue mich schon auf Heilig Abend und die Tage danach. Dann werde ich mir nämlich wirklich frei nehmen - auch ein paar Tage lang vom Schreiben. Das Schreiben gehört zwar zu meinem Leben, aber ein wenig Distanz schärft ja bekanntlich den Blick für das eigene Tun ;-).
Im Nachklapp zu meinem Beitrag von gestern möchte ich jedoch noch ein paar Gedanken zum Thema Erfolg loswerden.
Jedes Jahr erscheinen auf dem deutschsprachigen Buchmarkt ca. 80.000 neue Buchtitel. Im Kampf um Plätze auf den Bestsellerlisten habe ich demnach 79.999 Konkurrenten und Konkurrentinnen gegen mich. Ich darf nicht darüber nachdenken, sonst erschlägt mich diese erschreckend hohe Zahl. Wie kann ich gegen die übermächtige Konkurrenz bestehen? Lohnt es sich trotzdem anzutreten?
Larry Winget, der von mir gern zitierte Erfolgscoach aus den USA, sagt hierzu in seinem Buch: "Mach deinen Job - das einfache Geheimnis für Erfolg im (Berufs-) Leben":
"Hören Sie auf, an den Wettbewerb zu glauben. Je mehr Sie daran glauben, umso mehr Macht geben Sie Ihren Konkurrenten, Sie zu zerstören... Konzentrieren Sie sich stattdessen auf sich selbst..."
Winget rät, sich auf die eigene Einzigartigkeit zu konzentrieren, nicht zu verwechseln mit Andersartigkeit. Andersartigkeit führt zur Irritation. Einzigartigkeit schafft Einmaligkeit.
Und wie finde ich heraus, was mich einmalig macht? Zunächst einmal beruht Einzigartigkeit immer auf Authentizität. Wer bin ich wirklich?
Um dies heraus zu finden, bietet Winget einen ganzen Fragenkatalog an:
Was ist Ihre persönliche Biografie?
Was haben Sie zu bieten?
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht, die andere noch nicht gemacht haben?
Was haben Sie daraus gelernt?
Was tun Sie, das niemand außer Ihnen tut?
Was könnten Sie tun, das niemand sonst bietet?
Was an Ihnen ist so einzigartig, das Sie es für den Dienst an anderen Menschen nutzen könnten?
Winget: "Es gibt da ganz bestimmt etwas. Da bin ich mir sicher. Entdecken Sie es. Nützen Sie es. Und Sie müssen sich nie mehr Gedanken um Konkurrenz machen."
Einzigartigkeit in Wingets Sinne bedeutet, sich selbst zu einer Marke zu machen. Nun gut, klar doch, nichts leichter als das. Dann weiß ich jetzt wenigstens, womit ich mich in den nächsten Tagen gedanklich beschäftigen werde.
Denn wer weiß, vielleicht bin ja auch ich einzigartig - und habe es nur noch nicht entdeckt ;-)?
Passend dazu Fady Maalouf mit Mon Amie La Rose:
Samstag, 29. November 2008
Es bildet ein Talent sich in der Stille,...
... sich ein Charakter in dem Strom der Welt.
Johann Wolfgang von Goethe, Torquato Tasso
Bis vor wenigen Minuten habe ich die Finalsendung "Supertalent" vor dem Fernsehgerät verfolgt. Acht Finalisten treten gegeneinander an und hoffen auf den Hauptgewinn von 100.000 Euro.
Es ist Pause. Der Sieger oder die Siegerin steht noch nicht fest. Alle Teilnehmer verfügen auf ihrem jeweiligen Gebiet über beachtliches Talent. Die Älteren unter ihnen sind darüber hinaus in Goethes Sinne vom Leben zu Charakteren geformt worden. Da sind der HIV-Kranke, der sich seinen Traum vom Bühnensänger erfüllt, der behinderte Straßenmusikant, der mit seiner Mundharmonika einen kernigen Typen wie Dieter Bohlen zum Heulen bringt, der Derwish-Tänzer, der für seine kleine Tochter tanzt. Großartig und faszinierend finde ich die artistischen Leistungen: den Jongleur mit seinen Glaskugeln und den Hochseilkünstler mit perfekter Körperbeherrschung und ohne Netz, die beide das Publikum mit ihren Darbietungen begeistern.
Auch dank der geschickten Dramaturgie von RTL rühren die schweren Schicksale einiger Finalisten zu Tränen.
Talent ist gut. Doch ohne harte Arbeit wird man nicht weit kommen. Talent und harte Arbeit allein reichen manchmal für den gewünschten Erfolg nicht aus. Man braucht auch das Glück, im richtigen Moment auf Menschen zu treffen, die einem weiterhelfen.
Als Churchill nach dem Geheimnis seines Erfolges gefragt wurde, sagte er: "Never, never, never give up!"
Das wünsche ich uns allen am Vorabend des 1. Advents.
Passend dazu: One Moment In Time von Whitney Houston:
Johann Wolfgang von Goethe, Torquato Tasso
Bis vor wenigen Minuten habe ich die Finalsendung "Supertalent" vor dem Fernsehgerät verfolgt. Acht Finalisten treten gegeneinander an und hoffen auf den Hauptgewinn von 100.000 Euro.
Es ist Pause. Der Sieger oder die Siegerin steht noch nicht fest. Alle Teilnehmer verfügen auf ihrem jeweiligen Gebiet über beachtliches Talent. Die Älteren unter ihnen sind darüber hinaus in Goethes Sinne vom Leben zu Charakteren geformt worden. Da sind der HIV-Kranke, der sich seinen Traum vom Bühnensänger erfüllt, der behinderte Straßenmusikant, der mit seiner Mundharmonika einen kernigen Typen wie Dieter Bohlen zum Heulen bringt, der Derwish-Tänzer, der für seine kleine Tochter tanzt. Großartig und faszinierend finde ich die artistischen Leistungen: den Jongleur mit seinen Glaskugeln und den Hochseilkünstler mit perfekter Körperbeherrschung und ohne Netz, die beide das Publikum mit ihren Darbietungen begeistern.
Auch dank der geschickten Dramaturgie von RTL rühren die schweren Schicksale einiger Finalisten zu Tränen.
Talent ist gut. Doch ohne harte Arbeit wird man nicht weit kommen. Talent und harte Arbeit allein reichen manchmal für den gewünschten Erfolg nicht aus. Man braucht auch das Glück, im richtigen Moment auf Menschen zu treffen, die einem weiterhelfen.
Als Churchill nach dem Geheimnis seines Erfolges gefragt wurde, sagte er: "Never, never, never give up!"
Das wünsche ich uns allen am Vorabend des 1. Advents.
Passend dazu: One Moment In Time von Whitney Houston:
Mittwoch, 26. November 2008
Man hat es oder hat es nicht
Frostige Novembertage und das nahende Jahresende. Ich blättere in einem Gedichtband und finde dieses Gedicht des altersweisen Theodor Fontane:
Man hat es oder hat es nicht
Nur als Furioso nicht erstreben
Und fechten, bis der Säbel bricht;
Es muss sich dir von selber geben -
Man hat es oder hat es nicht.
Der Weg zu jedem höchsten Glücke,
War das Gedräng auch noch so dicht,
Ist keine Beresina-Brücke -
Man hat es oder hat es nicht.
Glaub nicht, du könnt'st es doch erklimmen
Und Woll'n sei höchste Kraft und Pflicht;
Was ist, ist durch Vorherbestimmen -
Man hat es oder hat es nicht.
Wer kennt sie nicht, die Glücksformel unserer Tage?: Jeder kann jedes Ziel erreichen, solange er es auch wirklich will. Fontane war offensichtlich anderer Meinung. Mit dem Kopf lässt sich nichts erzwingen. Was richtig ist, ergibt sich wie von selbst und ganz natürlich.
O ja, ich weiß, was er meint. Da glaubt man an eine Idee und an ein Projekt, setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um auch andere davon zu überzeugen - und steht am Ende doch mit leeren Händen da. Eine meiner diesjährigen Filmideen war ein solche Enttäuschung. Vier- oder fünfmal hatte ich das Exposee für meinen Produzenten umgeschrieben. Vergeblich, kein Fernsehsender konnte sich dafür begeistern. Es sollte wohl nicht sein. Oder, um mit Fontanes Worten zu reden: Man hat es oder hat es nicht.
Time for Dreams von Schiller und dem chinesischen Pianisten Lang Lang. Wunderschön:

Man hat es oder hat es nicht
Nur als Furioso nicht erstreben
Und fechten, bis der Säbel bricht;
Es muss sich dir von selber geben -
Man hat es oder hat es nicht.
Der Weg zu jedem höchsten Glücke,
War das Gedräng auch noch so dicht,
Ist keine Beresina-Brücke -
Man hat es oder hat es nicht.
Glaub nicht, du könnt'st es doch erklimmen
Und Woll'n sei höchste Kraft und Pflicht;
Was ist, ist durch Vorherbestimmen -
Man hat es oder hat es nicht.
Wer kennt sie nicht, die Glücksformel unserer Tage?: Jeder kann jedes Ziel erreichen, solange er es auch wirklich will. Fontane war offensichtlich anderer Meinung. Mit dem Kopf lässt sich nichts erzwingen. Was richtig ist, ergibt sich wie von selbst und ganz natürlich.
O ja, ich weiß, was er meint. Da glaubt man an eine Idee und an ein Projekt, setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um auch andere davon zu überzeugen - und steht am Ende doch mit leeren Händen da. Eine meiner diesjährigen Filmideen war ein solche Enttäuschung. Vier- oder fünfmal hatte ich das Exposee für meinen Produzenten umgeschrieben. Vergeblich, kein Fernsehsender konnte sich dafür begeistern. Es sollte wohl nicht sein. Oder, um mit Fontanes Worten zu reden: Man hat es oder hat es nicht.
Time for Dreams von Schiller und dem chinesischen Pianisten Lang Lang. Wunderschön:
Montag, 24. November 2008
Werde, was du bist
Jedem von uns ist in seinem Herzen ein Lebenstraum mit auf den Weg gegeben worden.
Wir können unsere stille Sehnsucht daran hängen und es beim Träumen belassen. Oder wir setzen alles daran, uns diesen Traum zu erfüllen.
Geschenkt wird uns nichts. Um ans Ziel zu kommen, müssen wir hart arbeiten, diszipliniert und strebsam. Den meisten Menschen ist der harte Weg zu mühsam. Sie belassen es beim Träumen und wundern sich über die Unzufriedenheit, die in ihnen schlummert.
Die anderen machen sich auf den Weg. Sie suchen und arbeiten an sich, fallen manchmal auf die Nase, rappeln sich wieder auf und machen weiter. Solange, bis sie ihr Ziel erreicht haben.
Es ist nie zu spät aufzubrechen. Der kleinste Schritt auf dem richtigen Weg ist befriedigender als die gesamte Strecke auf dem falschen.
Probiert es aus!
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Wir können unsere stille Sehnsucht daran hängen und es beim Träumen belassen. Oder wir setzen alles daran, uns diesen Traum zu erfüllen.
Geschenkt wird uns nichts. Um ans Ziel zu kommen, müssen wir hart arbeiten, diszipliniert und strebsam. Den meisten Menschen ist der harte Weg zu mühsam. Sie belassen es beim Träumen und wundern sich über die Unzufriedenheit, die in ihnen schlummert.
Die anderen machen sich auf den Weg. Sie suchen und arbeiten an sich, fallen manchmal auf die Nase, rappeln sich wieder auf und machen weiter. Solange, bis sie ihr Ziel erreicht haben.
Es ist nie zu spät aufzubrechen. Der kleinste Schritt auf dem richtigen Weg ist befriedigender als die gesamte Strecke auf dem falschen.
Probiert es aus!
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