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Sonntag, 4. Juli 2010
Gute Laune ab 50!
Da blättere ich so in der aktuellen Ausgabe von Gesundheit für Frauen, Juli 2010 und stoße dabei unerwartet auf einen Artikel, der wie geschaffen für diesen Blog hier ist.
Menschen über 50 fühlen sich allgemein besser und haben mehr Spaß im Leben als jüngere. Zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Forscher, nachdem sie 340.000 Menschen befragt und die Antworten ausgewertet hatten. Während bei den Jüngeren Gefühle wie Stress, Ärger und Wut vorherrschten, klagten Menschen zwischen 40 und 50 Jahren vor allem über Kummer und Unruhe. Ist der 50. Geburtstag überwunden, lassen diese Gefühle nach. Einzige Ausnahme: Traurigkeit und Niedergeschlagenheit, aber nur bei denen, die ohnehin dazu neigen.
Mehr Informationen zu der Studie liefern die Seiten:
http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-wir-im-alter-glucklicher-2/
http://science.orf.at/stories/1648145/
Frauen sind im Alter sogar glücklicher als Männer, wie auf der Seite des Instituts für Glücksforschung in München nachzulesen ist - hier klicken.
Worauf also warten? Genießen wir das Leben!
Menschen über 50 fühlen sich allgemein besser und haben mehr Spaß im Leben als jüngere. Zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Forscher, nachdem sie 340.000 Menschen befragt und die Antworten ausgewertet hatten. Während bei den Jüngeren Gefühle wie Stress, Ärger und Wut vorherrschten, klagten Menschen zwischen 40 und 50 Jahren vor allem über Kummer und Unruhe. Ist der 50. Geburtstag überwunden, lassen diese Gefühle nach. Einzige Ausnahme: Traurigkeit und Niedergeschlagenheit, aber nur bei denen, die ohnehin dazu neigen.
Mehr Informationen zu der Studie liefern die Seiten:
http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/werden-wir-im-alter-glucklicher-2/
http://science.orf.at/stories/1648145/
Frauen sind im Alter sogar glücklicher als Männer, wie auf der Seite des Instituts für Glücksforschung in München nachzulesen ist - hier klicken.
Worauf also warten? Genießen wir das Leben!
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Glücklich sein
Samstag, 26. Juni 2010
Buchtipp 50 +: "Der Hals lügt nie" von Nora Ephron
Nora Ephron: "Der Hals lügt nie", TB Blanvalet,
ISBN978-3-442-37276-8WG2110
Eigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichten. Und zum Entsetzen meiner Kinder habe ich auch noch niemals den Wunsch verspürt, in New York zu leben. Dennoch haben mich die Essays der bekennenden New Yorkerin Nora Ephron zu Tränen gerührt.
Die Autorin hat mich auch zum Schmunzeln gebracht, zum Beispiel mit ihrem Kapitel über notwendige Instandhaltungsarbeiten, die mit zunehmendem Alter immer umfangreicher werden: "Ich muss Ihnen leider berichten, dass ich einen Schnurrbart habe. In Wahrheit hatte ich ihn eigentlich immer schon, aber jahrelang hat er irgendwie geschlafen und war unauffällig oder nur so bedrohlich wie eine graue Wolke, aus der es eventuell regnen könnte... Dann kam die Menopause... und er war nicht mehr unauffällig und leise bedrohlich, sondern schlicht und bedrohlich da." Wer wundert sich nun darüber, dass ich mittlerweile meine Oberlippenpartie besonders kritisch betrachte? Rein zufällig landete ich gestern erst auf der Homepage eines Instituts für Haarentfernung aller Art.
Wunderbar auch Sätze wie: "Was dir an deinem Körper mit fünfunddreißig falsch vorkommt, ist mit fünfundfünfzig schon Nostalgie" oder "Mit fünfundfünfzig hast du über der Taille eine hängende Rolle, auch wenn du schrecklich dünn bist."
Wirklich berührt hat mich das Essay "Was ist denn die Alternative?", in dem sie sich sehr ernsthaft mit dem Älterwerden auseinandersetzt: "... Und Sie können nicht mehr so lange Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen. Und wenn Sie noch berufstätig sind, sind Sie umgeben von jungen Leuten... sie wollen Ihren Job, und es wird nicht mehr lange dauern, bis sie ihn auch bekommen... "
Und mit der eigenen Vergänglichkeit: "Manche Dinge jedoch sind absolut und definitiv völlig unkontrollierbar... Wenn Sie die sechzig überschreiten, steigen ihre Chancen zu sterben - oder sterbenskrank zu werden. Der Tod ... trifft Menschen, die Sie lieben, Menschen, die Sie mögen, Menschen, die Sie kennen. Er ist überall. Sie könnten der Nächste sein. Aber dann stellt es sich heraus, dass Sie es nicht sind. Und schon wieder könnten Sie es sein."
Nora Ephron wurde 1941 in New York City geboren. Sie ist eine der erfolgreichsten Frauen in der US-amerikanischen Filmindustrie. Aus ihrer Feder stammen so wunderbare Filme wie "Harry und Sally", "Schlaflos in Seattle" und "E-Mail für Dich".
Ihre selbstironische Essaysammlung "Der Hals lügt nie" ist lesenswert.
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Literatur,
Roman
Samstag, 8. Mai 2010
Musiktipp 50 +: Nena - In meinem Leben
Als ich dieses Lied von Nena zum ersten Mal im Radio hörte, drehte ich es sofort lauter. Wahre Worte, sehr berührend. Ein Song, bei dem das Leben den Text geschrieben hat. Eine Ode an das Leben, die Liebe und ein Hoch auf die zweite Lebenshälfte von 50 bis 100. Gut gemacht, Nena.
Sonntag, 14. Februar 2010
Film50: Wenn Liebe so einfach wäre

So viele Filme gibt es nicht, deren Hauptpersonen erkennbar die Altersgrenze von 50 Jahren überschritten haben, erst recht nicht, wenn es sich um sogenannte Romantische Komödien handelt.
Wenn Liebe so einfach wäre von Nancy Meyers ist einer dieser raren Filme. Heute am Valentinstag habe ich mir den Film gemeinsam mit meinem Mann im Kino angesehen. Da hier im Rheinland derzeit der Straßenkarneval gefeiert wird, hatte ich mit weniger Publikum gerechnet. Aber zumindest die Logenreihen waren gut gefüllt, durch die Bank weg mit Paaren in den besten Jahren.
Um es kurz zu machen: Der Kinobesuch war reinstes Vergnügen. Die wunderbare Meryll Streep und der charmant bullige Alec Baldwin als geschiedenes Ehepaar werfen sich in bester Spiellaune die Dialogbälle zu. Dazu gab es jede Menge Situationskomik, die uns Zuschauern lautes Gelächter entlockt. Vor allem die beiden Paare in der Reihe direkt hinter uns lachten derart laut, dass es ansteckend wirkte. Steve Martin, die zweite männliche Hauptperson, spielt angenehm zurückgenommen, aber nicht minder brillant.
Um es kurz zu machen: Der Kinobesuch war reinstes Vergnügen. Die wunderbare Meryll Streep und der charmant bullige Alec Baldwin als geschiedenes Ehepaar werfen sich in bester Spiellaune die Dialogbälle zu. Dazu gab es jede Menge Situationskomik, die uns Zuschauern lautes Gelächter entlockt. Vor allem die beiden Paare in der Reihe direkt hinter uns lachten derart laut, dass es ansteckend wirkte. Steve Martin, die zweite männliche Hauptperson, spielt angenehm zurückgenommen, aber nicht minder brillant.
Und worum geht es in dem Film?
Jane Adler, Mutter dreier erwachsener Kinder und Eigentümerin einer erfolgreichen Bäckerei, pflegt nach rund einem Jahrzehnt der Trennung mit ihrem Ex-Mann Jack eine freundschaftliche Beziehung. Er, erfolgreicher Anwalt, hat inzwischen eine viel jüngere Frau geheiratet, die ein Kind von ihm will. Da landen die beiden nach einem feuchtfröhlichen Abend wieder miteinander im Bett. Plötzlich ist Jane die "andere Frau". Erschwert wird die heikle Situation durch den liebenswerten Architekten Adam, der ihr gerade den Hof macht. (Quelle: Kino.de)
Es spielen: Meryl Streep, Steve Martin, Alec Baldwin, John Krasinski, Caitlin Fitzgerald, Zoe Kazan, Hunter Parrish, Rita Wilson u.a.
Regie und Drehbuch: Nancy Meyers
Regie und Drehbuch: Nancy Meyers
Stellvertretend für viele positive Filmkritiken ein Beitrag von Spiegel-Online:
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,673037,00.html
Wenn Liebe so einfach wäre trägt das Prädikat: wertvoll. Auch aus meiner Sicht ist der Film sehr empfehlenswert.
Ein Service von TrailerSeite.de
Samstag, 6. Februar 2010
Substanz. Neugier. Erfahrung. Bereicherung.
Schon wieder ein neuer Header für diesen Blog, stecke noch mitten im Denkprozess. Komme meinem Ziel, die künftige Richtung festzulegen, immer näher.
Substanz - Ich möchte mich nur noch mit Dingen beschäftigen, die Hand und Fuß haben. Mit Dingen, die es mir wert sind, meine Zeit darauf zu verwenden. Zeit ist kostbar und wird mir immer kostbarer, je älter ich werde.
Neugier - Ich möchte mir meine Neugier auf Neues bewahren. Das Wertvolle im Alten bewahren, das Neue entdecken. Veränderungen sind gut, sofern sie es mir wert sind.
Erfahrung - Mit über 50 Jahren verfüge ich über reichlich Lebens- und Berufserfahrung. Darauf möchte ich aufbauen, wenn ich Neues erobere. Ich bin bereit, meine Erfahrung mit anderen zu teilen, ohne mich aufzudrängen und immer unter der Voraussetzung, dass es Sinn macht. Ob es Sinn macht, entscheide ich. Ich lass mich nicht mehr bedrängen.
Bereicherung - Die Dinge, mit denen ich mich beschäftige, sollen zur Bereicherung beitragen, von mir und vielleicht auch von anderen. Das Leben ist eine Bereicherung.
Damit es an diesem Samstagabend nicht zu feierlich wird, ist hier ein ganz wunderbarer Loriot-Sketch zum Thema "Schöngeistige Literatur":
Substanz - Ich möchte mich nur noch mit Dingen beschäftigen, die Hand und Fuß haben. Mit Dingen, die es mir wert sind, meine Zeit darauf zu verwenden. Zeit ist kostbar und wird mir immer kostbarer, je älter ich werde.
Neugier - Ich möchte mir meine Neugier auf Neues bewahren. Das Wertvolle im Alten bewahren, das Neue entdecken. Veränderungen sind gut, sofern sie es mir wert sind.
Erfahrung - Mit über 50 Jahren verfüge ich über reichlich Lebens- und Berufserfahrung. Darauf möchte ich aufbauen, wenn ich Neues erobere. Ich bin bereit, meine Erfahrung mit anderen zu teilen, ohne mich aufzudrängen und immer unter der Voraussetzung, dass es Sinn macht. Ob es Sinn macht, entscheide ich. Ich lass mich nicht mehr bedrängen.
Bereicherung - Die Dinge, mit denen ich mich beschäftige, sollen zur Bereicherung beitragen, von mir und vielleicht auch von anderen. Das Leben ist eine Bereicherung.
Damit es an diesem Samstagabend nicht zu feierlich wird, ist hier ein ganz wunderbarer Loriot-Sketch zum Thema "Schöngeistige Literatur":
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Stephan Sulke: Mensch ging das aber schnell
Das Schöne am Altern ist, dass es alle trifft - jedenfalls dann, wenn alles gut geht.
Erinnert ihr euch noch an den Sänger Stephan Sulke? (Zu seiner Homepage hier klicken) Anfang der Achtziger wurde sein frecher Hit "Uschi mach kein Quatsch" von den Radiosendern rund um die Uhr gespielt. Danach blieb es lange Zeit still um ihn. Nun bin ich eher zufällig darauf aufmerksam geworden, dass er sich in diesem Jahr musikalisch zurückgemeldet hat.
"Mensch ging das aber schnell" lautet der Titel der aktuellen CD mit intelligenten Texten. Wunderbar selbstironisch staunt er darüber, wie schnell die Zeit und damit auch das eigene Leben vergeht.
Ja, wo ist die Zeit geblieben? Diese Frage drängt sich auch mir auf, wenn ich mir meine tollen, nun schon erwachsenen Kinder ansehe. Vom überraschten morgendlichen Blick in den Spiegel ganz zu schweigen. Wer ist die Frau, die mir da entgegensieht? Eigentlich kann ich das nicht sein, denn ich fühle mich ja noch wie neu und so jung ...
Erinnert ihr euch noch an den Sänger Stephan Sulke? (Zu seiner Homepage hier klicken) Anfang der Achtziger wurde sein frecher Hit "Uschi mach kein Quatsch" von den Radiosendern rund um die Uhr gespielt. Danach blieb es lange Zeit still um ihn. Nun bin ich eher zufällig darauf aufmerksam geworden, dass er sich in diesem Jahr musikalisch zurückgemeldet hat.
"Mensch ging das aber schnell" lautet der Titel der aktuellen CD mit intelligenten Texten. Wunderbar selbstironisch staunt er darüber, wie schnell die Zeit und damit auch das eigene Leben vergeht.
Ja, wo ist die Zeit geblieben? Diese Frage drängt sich auch mir auf, wenn ich mir meine tollen, nun schon erwachsenen Kinder ansehe. Vom überraschten morgendlichen Blick in den Spiegel ganz zu schweigen. Wer ist die Frau, die mir da entgegensieht? Eigentlich kann ich das nicht sein, denn ich fühle mich ja noch wie neu und so jung ...
Dienstag, 13. Oktober 2009
Geschenktipp: Entspannung á la Renate Blaes
Heute möchte ich an dieser Stelle einmal auf die meditativen Diashows meiner Blog-Kollegin Renate Blaes hinweisen, die auch käuflich erworben werden können. Sehr zu empfehlen für ein paar Minuten der Entspannung, gerade richtig,wenn die Abende wieder länger und kälter werden.
Samstag, 10. Oktober 2009
Mode - wer ist schon normal?
Was für eine Aufregung! Da kündigt die Zeitschrift "Brigitte" an, künftig keine Magermodells mehr für ihre Modebeiträge einsetzen zu wollen und prompt setzt eine heiße Diskussion in den Medien ein. Wird das am Ende Schule machen? Stehen bald Millionen dürrer Laufsteig-Mädels ohne Job auf der Straße?
Die "Brigitte" ist mit ihrer "revolutionären" Idee in aller Munde- worüber sie sicherlich nicht böse sein wird. 181 Print-Beiträge zeigt Google zu diesem Thema an und vor ein paar Minuten widmete auch der seriöse WDR 2 kostbare Sendeminuten dafür. Kaum ein Kommentar kommt zu dem Ergebnis, dass die Aktion der Zeitschrift einen neuen Trend setzen wird. Die meisten gehen davon aus, dass auch die Brigitte sehr schnell zu mageren Models zurückkehren wird, sobald der Aufmerksamkeitseffekt verpufft ist.
Was ich von der Aktion halte? Zum einen begrüße ich sie, weil ich mich selbst in jüngeren Jahren nicht in den abgebildeten Mädchen wiedererkannt habe. Dabei mag ich Mode. Aber intuitiv suche ich heute natürlich nach Beispielen für Frauen meines Alters, also für Frauen mit 50 plus.
Meine typische Frage ist: Wie kombiniere ich ein modisches Teil so, dass ich mich meinem Alter und meiner doch eher jugendlich inneren Einstellung entsprechend damit wohlfühlen kann? Gute Styling-Tipps liefert mir da häufig die Zeitschrift Instyle. Ein und dasselbe Kleidungsstück wird stylistisch aufbereitet für Frauen von 20, 30, 40, 50, 60 Jahren. Das nenne ich wirklich hilfreiche Tipps ohne Modediktat. Davon wünsche ich mir mehr.
Ansonsten habe ich beim Thema Mode die leidvolle Erfahrung gemacht, dass die tragbare Mode nicht auf den Laufstegen, sondern in den Geschäften gemacht wird. Und meistens läuft sie dem wirklichen Leben hinter. Wie lange hat es zum Beispiel gedauert, bis ansprechende Mode endlich auch in XL-Größen angeboten wurde? Und bei Hosen gab es Kurzgrößen lange Zeit nur in Jersey und mit Gummibund - für die eher betagte Dame. Erst jetzt setzt sich der erfreuliche Trend durch, auch modische Hosenmodelle in K-, N- und L-Größen anzubieten.
Das Tolle an uns Frauen ist nämlich, dass wir ebenso wie Männer alle völlig unterschiedlich sind. Groß, klein und mittel und dick, dünn und mittel. Von diesem Standpunkt aus betrachtet ist es reiner Zufall, wenn eins der Modelle an den Kleiderständern "wie für uns gemacht ist".
Und was das Geschehen auf den Laufstegen der Welt angeht - nun ja, für mich ist das eine kleine, in sich abgeschlossene Welt, ähnlich wie ein Zirkus, ein Variéte oder meinetwegen auch ein Theater. Gelegentlich sehe ich es mir gerne an, aber mit meinem eigenen Leben hat es nichts zu tun.
Die "Brigitte" ist mit ihrer "revolutionären" Idee in aller Munde- worüber sie sicherlich nicht böse sein wird. 181 Print-Beiträge zeigt Google zu diesem Thema an und vor ein paar Minuten widmete auch der seriöse WDR 2 kostbare Sendeminuten dafür. Kaum ein Kommentar kommt zu dem Ergebnis, dass die Aktion der Zeitschrift einen neuen Trend setzen wird. Die meisten gehen davon aus, dass auch die Brigitte sehr schnell zu mageren Models zurückkehren wird, sobald der Aufmerksamkeitseffekt verpufft ist.
Was ich von der Aktion halte? Zum einen begrüße ich sie, weil ich mich selbst in jüngeren Jahren nicht in den abgebildeten Mädchen wiedererkannt habe. Dabei mag ich Mode. Aber intuitiv suche ich heute natürlich nach Beispielen für Frauen meines Alters, also für Frauen mit 50 plus.
Meine typische Frage ist: Wie kombiniere ich ein modisches Teil so, dass ich mich meinem Alter und meiner doch eher jugendlich inneren Einstellung entsprechend damit wohlfühlen kann? Gute Styling-Tipps liefert mir da häufig die Zeitschrift Instyle. Ein und dasselbe Kleidungsstück wird stylistisch aufbereitet für Frauen von 20, 30, 40, 50, 60 Jahren. Das nenne ich wirklich hilfreiche Tipps ohne Modediktat. Davon wünsche ich mir mehr.
Ansonsten habe ich beim Thema Mode die leidvolle Erfahrung gemacht, dass die tragbare Mode nicht auf den Laufstegen, sondern in den Geschäften gemacht wird. Und meistens läuft sie dem wirklichen Leben hinter. Wie lange hat es zum Beispiel gedauert, bis ansprechende Mode endlich auch in XL-Größen angeboten wurde? Und bei Hosen gab es Kurzgrößen lange Zeit nur in Jersey und mit Gummibund - für die eher betagte Dame. Erst jetzt setzt sich der erfreuliche Trend durch, auch modische Hosenmodelle in K-, N- und L-Größen anzubieten.
Das Tolle an uns Frauen ist nämlich, dass wir ebenso wie Männer alle völlig unterschiedlich sind. Groß, klein und mittel und dick, dünn und mittel. Von diesem Standpunkt aus betrachtet ist es reiner Zufall, wenn eins der Modelle an den Kleiderständern "wie für uns gemacht ist".
Und was das Geschehen auf den Laufstegen der Welt angeht - nun ja, für mich ist das eine kleine, in sich abgeschlossene Welt, ähnlich wie ein Zirkus, ein Variéte oder meinetwegen auch ein Theater. Gelegentlich sehe ich es mir gerne an, aber mit meinem eigenen Leben hat es nichts zu tun.
Samstag, 3. Oktober 2009
Der 3.Oktober - wie schnell die Zeit vergeht
Ein Feiertag, der auf einen Samstag fällt, bedeutet zunächst einmal Einkaufsstress pur. Jedenfalls dann, wenn eine vierköpfige Familie gleich für zwei Tage hintereinander mit ausreichend Nahrung versorgt werden muss, zuzüglich Freitag, zuzüglich das Frühstück am Montag. Entsprechend voll war es gestern in den Geschäften. Die Hektik gab schon einen kleinen Vorgeschmack auf das nahende Weihnachtsfest.
Heute genau vor neunzehn Jahren machte ich mit meiner kleinen Familie, meiner Schwiegermutter und meinen Eltern im Harz Urlaub. Auf der "westlichen" Seite. Mit klopfendem Herzen wagten wir auch einen Abstecher in den Osten, hinüber nach Schierke.
Damals war die Mauer gerade mal seit einem knappem Jahr gefallen. Deutschland befand sich noch mitten im Übergang. Hüben und drüben wusste man noch nicht so recht, was man voneinander halten sollte. Jeder kleine Ausflug in den "anderen" Teil glich einem kleinen Abenteuer.
Mittlerweile haben wir eine ostdeutsche Bundeskanzlerin, meine Tochter, die vor neunzehn Jahren erst ein halbes Jahr alt war, ist heute erwachsen, mein Sohn war noch gar nicht geboren und zwei der Großelternteile sind bereits verstorben.
Mit über 50 ist man längst ein Teil der Geschichte. Vielleicht sollten wir uns dies im Alltag öfter mal bewusst machen.
Heute genau vor neunzehn Jahren machte ich mit meiner kleinen Familie, meiner Schwiegermutter und meinen Eltern im Harz Urlaub. Auf der "westlichen" Seite. Mit klopfendem Herzen wagten wir auch einen Abstecher in den Osten, hinüber nach Schierke.
Damals war die Mauer gerade mal seit einem knappem Jahr gefallen. Deutschland befand sich noch mitten im Übergang. Hüben und drüben wusste man noch nicht so recht, was man voneinander halten sollte. Jeder kleine Ausflug in den "anderen" Teil glich einem kleinen Abenteuer.
Mittlerweile haben wir eine ostdeutsche Bundeskanzlerin, meine Tochter, die vor neunzehn Jahren erst ein halbes Jahr alt war, ist heute erwachsen, mein Sohn war noch gar nicht geboren und zwei der Großelternteile sind bereits verstorben.
Mit über 50 ist man längst ein Teil der Geschichte. Vielleicht sollten wir uns dies im Alltag öfter mal bewusst machen.
Donnerstag, 24. September 2009
Mit 50 hat man noch Träume...
»in eigener Sache« - Fit in die berufliche Zukunft gilt mit über 400 Unternehmen und rund 2.500 Aktiven aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft als größte konzertierte Aktion der deutschen Wirtschaft zum Thema Beschäftigung. In diesem Kontext haben die Deutsche Bank AG und das Institut für Beschäftigung und Employability der FH Ludwigshafen am Rhein zusammen mit ihren Konzeptions- und Umsetzungspartnern, geva-institut, Bildungswerke der Deutschen Wirtschaft und Volkshochschulen, »in eigener Sache« initiiert. Erklärtes Projektziel ist ein gesellschaftlicher Bewusstseinswandel hin zu mehr Selbstverantwortung für die individuelle Beschäftigungsfähigkeit. (Quelle: in eigener Sache.de)
Auf dieser Homepage geht es vor allem um den Erhalt der Arbeitsmarktfitness. Tipps und Tests erhält, wer sich zunächst mit Namen und Email-Anschrift registrieren lässt. Kaum ist diese Prozedur überstanden, öffnet sich die Seite Kompetenztest mit dem verlockenden Angebot, die eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten überprüfen zu lassen.
Doch Vorsicht: Dieser Test ist nicht kostenlos. 18 Euro plus ggf. 6 Euro Versandgebühren werden fällig, wenn man das Angebot akzeptiert. Auch andere Tests sind kostenpflichtig. Die Auswertung erfolgt durch das Geva-Institut in München.
Von diesen Überraschungen einmal abgesehen, enthält das Angebot eine Reihe von interessanten Informationen und Hinweisen zur Erhaltung der eigenen beruflichen Leistungsfähigkeit, die durchaus lesenswert sind.
Auch der Beitrag "Mit 50 hat man noch Träume" ist aus diesem Blickwinkel geschrieben und will Mut zur beruflichen Veränderung auch jenseits der 50 machen. Wichtig sei es, neugierig zu bleiben, sich ständig weiterzubilden und aktuelle berufliche Strömungen nicht außer Acht zu lassen.
Alles in allem eine interessante Seite.
Ein Beitrag aus der Reihe "A bad day in office":
Montag, 21. September 2009
Lernen ist wie rudern gegen den Strom...
... Sobald man aufhört, treibt man zurück. (Benjamin Britten)
Als der englische Komponist Benjamin Britten 1976 starb, war das Leben im Vergleich zu heute noch ruhig und gemütlich. Heutzutage hingegen wissen wir uns vor der Flut der Informationen, die täglich auf uns einstürzen, kaum noch zu retten. Ob Printmedien, Radio, Fernsehen oder Internet - jeder von uns muss sich täglich aufs Neue entscheiden: Was muss ich unbedingt wissen? Worauf kann ich verzichten? Worauf kann ich bei Gelegenheit zurückgreifen?
Niemand nimmt uns die Entscheidung ab, eine Auswahl an Informationen zu treffen. Das ist manchmal verflixt anstrengend - zugegeben. Doch das Schlechteste, was wir tun können, ist, aufzuhören, Neues zu lernen.
Wer aufhört zu lernen, der treibt zurück. Längst wissen wir, dass auch das Gehirn ein Muskel ist, der trainiert werden muss, wenn er gesund bleiben soll. Immer häufiger bieten die örtlichen Weiterbildungseinrichtungen spezielle Lernangebote für Menschen ab 50 an.
Wer allerdings noch mitten im Leben steht und daran gewöhnt ist, sich ständig mit Neuem auseinanderzusetzen, sollte sich auf diese Spezialangebote auf keinen Fall beschränken lassen.
Lebenslanges Lernen trägt dazu bei, dass wir im Kopf jung und fit bleiben. Es macht Spaß, sich immer wieder neue (Lern-)Ziele zu stecken und darauf hinzuarbeiten.
Also bloß keine Hemmnungen - die nächste Weiterbildungseinrichtung ist garantiert nicht weit.
The Young Person's Guide to the Orchestra, Part1 von Benjamin Britten:
Als der englische Komponist Benjamin Britten 1976 starb, war das Leben im Vergleich zu heute noch ruhig und gemütlich. Heutzutage hingegen wissen wir uns vor der Flut der Informationen, die täglich auf uns einstürzen, kaum noch zu retten. Ob Printmedien, Radio, Fernsehen oder Internet - jeder von uns muss sich täglich aufs Neue entscheiden: Was muss ich unbedingt wissen? Worauf kann ich verzichten? Worauf kann ich bei Gelegenheit zurückgreifen?
Niemand nimmt uns die Entscheidung ab, eine Auswahl an Informationen zu treffen. Das ist manchmal verflixt anstrengend - zugegeben. Doch das Schlechteste, was wir tun können, ist, aufzuhören, Neues zu lernen.
Wer aufhört zu lernen, der treibt zurück. Längst wissen wir, dass auch das Gehirn ein Muskel ist, der trainiert werden muss, wenn er gesund bleiben soll. Immer häufiger bieten die örtlichen Weiterbildungseinrichtungen spezielle Lernangebote für Menschen ab 50 an.
Wer allerdings noch mitten im Leben steht und daran gewöhnt ist, sich ständig mit Neuem auseinanderzusetzen, sollte sich auf diese Spezialangebote auf keinen Fall beschränken lassen.
Lebenslanges Lernen trägt dazu bei, dass wir im Kopf jung und fit bleiben. Es macht Spaß, sich immer wieder neue (Lern-)Ziele zu stecken und darauf hinzuarbeiten.
Also bloß keine Hemmnungen - die nächste Weiterbildungseinrichtung ist garantiert nicht weit.
The Young Person's Guide to the Orchestra, Part1 von Benjamin Britten:
Freitag, 12. Juni 2009
Wandelndes Gesundheitslexikon
Ich war Anfang Dreißig, da fiel mir auf, dass Menschen über 50 anscheinend häufiger schwer erkranken. Eine Kollegin traf der Schlag, eine andere wurde an der Schilddrüse operiert und so fort.
Heute bin ich selbst über 50 und ebenfalls viel mit Krankheiten beschäftigt, allerdings nicht nur mit den eigenen. Als typische Vertreterin der Sandwichgeneration bin ich auch betroffen, wenn meine Lieben um mich herum danieder liegen. Ganz allmählich entwickele ich mich zu einem wandelnden Gesundheitslexikon. Seit Beginn des Jahres habe ich zusätzliche Kenntnisse erworben in Borreliose, Tinnitus, Lactose-Intoleranz, Kapsel- und Bänderdehnung, Hepatitis E, Pilonidalzyste mit Abzess und ansteckender Eiterflechte. Von der Schweinegrippe sind wir noch verschont und das soll nach Möglichkeit auch so bleiben.
Der Experte im Radio riet zum häufigen Händewaschen und zum Verzicht auf Begrüßungsrituale wie dem Handgeben und das Geben von Luftküssen. Ratschläge, an die ich mich gerne halte.
In diesem Sinne: Bleibt gesund!
Zum Einfachdrauflostanzen Dancing Queen von Abba aus dem Film Mamma Mia:
Heute bin ich selbst über 50 und ebenfalls viel mit Krankheiten beschäftigt, allerdings nicht nur mit den eigenen. Als typische Vertreterin der Sandwichgeneration bin ich auch betroffen, wenn meine Lieben um mich herum danieder liegen. Ganz allmählich entwickele ich mich zu einem wandelnden Gesundheitslexikon. Seit Beginn des Jahres habe ich zusätzliche Kenntnisse erworben in Borreliose, Tinnitus, Lactose-Intoleranz, Kapsel- und Bänderdehnung, Hepatitis E, Pilonidalzyste mit Abzess und ansteckender Eiterflechte. Von der Schweinegrippe sind wir noch verschont und das soll nach Möglichkeit auch so bleiben.
Der Experte im Radio riet zum häufigen Händewaschen und zum Verzicht auf Begrüßungsrituale wie dem Handgeben und das Geben von Luftküssen. Ratschläge, an die ich mich gerne halte.
In diesem Sinne: Bleibt gesund!
Zum Einfachdrauflostanzen Dancing Queen von Abba aus dem Film Mamma Mia:
Mittwoch, 25. Februar 2009
Für Silver Ager bin ich noch zu jung
Auf der Suche nach Informationen über die Wirksamkeit von Gelatine bei Knieproblemen, stieß ich auf einen interessanten Artikel, in dem die Auffassung vertreten wird, dass Übersäuerung die Ursache für Gelenkschmerzen sein kann. Was in einem solchen Fall zu tun ist, kann hier nachgelesen werden.
Erst auf den zweiten Blick erkannte ich, dass der Beitrag im Online-Magazin "Bonavita 50plus - das Online-Magazin für Silver Ager" veröffentlicht ist.
Nun, beim Alter 50plus fühle ich mich natürlich angesprochen, deshalb habe ich gleich mal ein bisschen herumgeblättert. Wollt ihr meine ehrliche Meinung hören? Das Online-Magazin ist sicherlich professionell gestaltet. Nach eigenen Angaben handelt es sich bei den Autoren hauptsächlich um Profis. Aber weder finde ich mich in der Bezeichnung "Silver Ager" wieder - die klingt nach mindestens 70plus - noch in den abgebildeten Fotos.
Aber ich möchte euch nicht beeinflussen. Schaut am besten selbst mal bei Bonavita 50plus vorbei - ich warte mit meinem nächsten Besuch noch ein paar Jahre ;-).
Als Musikgruß lasse ich euch heute Deutschlands Beitrag für den diesjährigen Eurovision Song da: Alex swings, Oscar sings mit Miss Kiss Kiss Bang. Wir werden ja sehen, auf welchem Platz wir dieses Mal landen. Das Schöne ist: schlechter kann's nicht mehr werden. Nur eins irritiert mich: Wurde der mir bis dahin unbekannte Oscar nicht als schön beschrieben?????
Erst auf den zweiten Blick erkannte ich, dass der Beitrag im Online-Magazin "Bonavita 50plus - das Online-Magazin für Silver Ager" veröffentlicht ist.
Nun, beim Alter 50plus fühle ich mich natürlich angesprochen, deshalb habe ich gleich mal ein bisschen herumgeblättert. Wollt ihr meine ehrliche Meinung hören? Das Online-Magazin ist sicherlich professionell gestaltet. Nach eigenen Angaben handelt es sich bei den Autoren hauptsächlich um Profis. Aber weder finde ich mich in der Bezeichnung "Silver Ager" wieder - die klingt nach mindestens 70plus - noch in den abgebildeten Fotos.
Aber ich möchte euch nicht beeinflussen. Schaut am besten selbst mal bei Bonavita 50plus vorbei - ich warte mit meinem nächsten Besuch noch ein paar Jahre ;-).
Als Musikgruß lasse ich euch heute Deutschlands Beitrag für den diesjährigen Eurovision Song da: Alex swings, Oscar sings mit Miss Kiss Kiss Bang. Wir werden ja sehen, auf welchem Platz wir dieses Mal landen. Das Schöne ist: schlechter kann's nicht mehr werden. Nur eins irritiert mich: Wurde der mir bis dahin unbekannte Oscar nicht als schön beschrieben?????
Montag, 9. Februar 2009
Birgit Fuchs: Humor ist der beste Katalysator fürs Aushalten und Gelingen
Pressemitteilung: openpr.de
offenespresseportal.de
Birgit Fuchs: Autorin und Künstlerin, wurde 1961 in Augsburg geboren.
Nach dem Abitur studierte sie Pädagogik, Kunst und Psychologie und entschloss sich, Lehrerin zu werden. Ihre drei eigenen Kinder, die in kürzest möglichern Abständen das Licht der Welt erblickten, wurden zu ihren liebsten Forschungsprojekten. Im Jahr 1995 erschien der erste Ratgeber in Sachen Kinderbeschäftigung. Ihr erster Liebesroman erschien unter dem Titel "Lieber Männer mit Macken als gar nichts zu lästern" im Sieben Verlag.
Das Malen hat Birgit Fuchs neben ihrer Arbeit als Autorin nie aus den Augen verloren. Ihre farbstarken Arbeiten waren bereits in zahlreichen Ausstellungen zu bewundern.
ISBN:978-3-940235-10-7
Preis: 14,90Euro, 184 Seiten
bestellbar bei www.buecher.de Produkt-Deeplink
Das Interview:
Birgit Fuchs: Ich zögere selten bis gar nicht, wenn mich eine Sache spontan anspricht. Da ich ein sehr begeisterungsfähiger Mensch bin, führt das natürlich dazu, dass ich in sehr vielen und unterschiedlichen Angelegenheiten unterwegs bin. Entweder von der Denke her, was oftmals verbunden ist mit längeren Telefonaten, in denen ich mich mit „meinen Weibern“ darüber berate, oder eben ganz konkret. So wie bei der Ankündigung Deiner Website. Und nein, ich habe keine Angst älter zu werden, sondern gruselige Panik davor, krank zu werden. Ich finde, es reicht einem ja so schon bis obenhin. Nein, ich würde eher sagen, dass mich das Älterwerden verärgert. Oder dass es mich wehmütig stimmt. Ärger deswegen, weil es sehr ungerecht ist, ein Gehirn, das seit knapp 50 Jahren emsig täglich dazu gelernt hat, irgendwann auf seinem reifsten Stand verabschieden zu müssen, wenn es dann hinab geht. Schade drum. Denn am Ende des Älterwerdens steht ja nun mal unausweichlich der Tod. Und Wehmut darüber, dass ich dann nicht mehr alles mitkriege an Schönem, Liebgewonnenem, Interessantem usw. Ein scheußlicher Gedanke.
Naja, wenn ich mir das alles nochmal durchlese, könnte es direkt sein, dass ich doch Angst habe vor dem Älterwerden? Tja, wer hätte das gedacht!
In deiner Brust wohnen mehrere Seelen - du bist Autorin, Künstlerin, Mutter, Partnerin. Wie bekommst du all diese unterschiedlichen Talente und Aufgaben unter einen Hut? Woher nimmst du die Zeit und die Kraft?
Birgit Fuchs: Dazu kann ich nur sagen - ich habe eigentlich weder die Zeit, noch die Kraft! Beides hat zur Folge, dass ich ein aufbrausender Typ bin, wenn sowohl Plan A, als auch Plan B nicht funktionieren. Das heißt, die Kinder oder der Mann erweisen sich trotz mehrstündiger und gesteigerter Bitten (Bitte, Forderung, Befehl, Drohung, Hysterie) wieder einmal als äußerst kontraproduktiv. Oder die Katze saß in den Farbpigmenten und macht eine stundenlange Reinigungsprozedur erforderlich. Denn zwangsläufig habe ich als Frau natürlich noch weitere Posten zu bekleiden, wie zB. den der Putzfrau, der Heilerin (keine Sorge, mein Schatz, ich w e i ß , dass alles gut wird), der Managerin (was tut man, wenn die asthmakranke Tante vor der Tür steht, der Meerschweinkäfig aber stinkt, gleich eine Lektorin anrufen wird und Kind Nummer 2 noch ein Kostüm für das morgige Schultheater braucht, in dem es die Rolle des Dativs spielen muss?), der Sexgöttin (naja, man tut, was man kann, aber nur wenn Zeit ist (s.o. J), der Köchin (angeblich immer zuviel, wird aber alles aufgegessen. Meist von mir…), der „Stimmungsverantwortlichen“, doch allmählich sehe ich das nicht mehr ein, schließlich sind alle nun alt genug, um selbst die Verantwortung für die nötigen Witze im Haus zu übernehmen. Und überhaupt - um wieder auf das Ausgangsthema zurück zu kommen: Ich habe keine Lust mehr auf Dinge, die mich nicht auch persönlich ein wenig weiter bringen. Ich reduziere sozusagen die Muss`s auf Kann`s, und wem es nicht passt, der hat Pech gehabt.
Wie schlägt sich deine wachsende Lebenserfahrung in deiner Arbeit nieder? Drückt sie sich in deinen Büchern und in deinen Bildern aus?
Birgit Fuchs: Eine angewachsene Lebenserfahrung drückt sich ganz sicher in allem aus, was man produziert. Wenn es denn dann authentisch ist und kein mechanisches Machwerk ist wie „Malen nach Zahlen“, oder Schreiben nach Schablonen. Das soll es ja auch geben. In pädagogischen Buchprojekten zeigt sich meine Erfahrung hauptsächlich darin, dass ich der Entwicklung von Haltungen, Entwicklung von kindlichem Wissen, Entwicklung emotionaler Intelligenz usw. eine viel längere Dauer einräume, als ich es als junger Mensch getan hätte. Oder als es heute vermutlich auch noch viele Lehrer tun. Mehr Toleranz und Zuversicht sind gefragt, eine mutige und positive Grundhaltung als tragfähige Wertemaßstäbe für Jugendliche (oder auch sture Anverwandte) müssten vorgelebt werden. Deswegen lass ich es gerne auch dahingestellt, wenn irgendwelche Fernsehpfarrer oder sonstige Moderatoren sich fröhlich vom Publikum verabschieden mit den Worten: „Passen Sie gut auf sich auf“. Ja bitte, warum denn nicht. Ich find das gar nicht so verkehrt. Das klingt jetzt recht heilig und superliberal, doch ich glaube daran. Nur klappt das mit der Umsetzung oftmals nicht so recht. Doch ich denke, die Grundeinstellung ist trotzdem spürbar. Gerade wenn man älter wird und der Zielvorstellung einer achtbaren Respektsperson näher kommt. Nur beim U-Bahnfahren sollte man vorsichtig sein…
In meinem ersten belletristischen Werk „Lieber Männer mit Macken als gar nichts zu lästern“ gehe ich allerdings wesentlich weniger zimperlich vor, was das männliche Geschlecht angeht. Denn da hab ich gelernt: Gebt jedem Mann die Chance, dasselbe zu leisten wie eine Frau! Auch hier hege ich zwar den festen Glauben daran, dass sich schon irgendwann alles fügen wird - nur würde ich mir gerne ein deutlich rascheres Tempo wünschen.
In meinen Bildern komme ich immer wieder auf die Grundmotive der „Landschaften mit Weg/Gewässer“ zurück, für mich ein Sinnbild für die geschenkte Natur und die verpflichtende Suche nach Orientierung und Lebensfreude, und auf das einladende Motiv der Früchte. Als Symbol der Fruchtbarkeit, Geselligkeit oder der Ernte des Lebens…
Bei deinen Bildern, die man auf deiner Homepage www.birgit-fuchs.com betrachten kann, überwiegen kräftige Farben. Umso stärken fielen mir die gedämpften Farben einiger weniger Bilder auf. Kennzeichnen diese Werke vielleicht spezielle Abschnitte in deinem Leben?
Birgit Fuchs: Ich male in der Regel nur dann, wenn die Motivation in mir hoch ist, ein inneres Bild zum Ausdruck zu bringen. Dazu benötige ich sehr viel Energie, diese Energie kann dann sogar auf den Betrachter übergehen. Man kennt ja die physiologisch und psychisch beobachtbaren Reaktionen von Menschen auf bestimmte Farben. Wenn auf meiner Homepage Bilder mit schwächeren Farben auftauchen, dann sind sie fast ausnahmslos im Anschluss an ein vorheriges Bild entstanden, und die Kraft stand nicht mehr in derselben Menge zu Verfügung.
Du bist Mutter von drei Töchtern. Welches Lebensmotto versuchst du ihnen mit auf den Weg zu geben?
Birgit Fuchs: Alles ist ein Prozess und der Wandlungsfähigkeit unterworfen, Geht nicht gibt’s nicht, und: Humor ist der beste Katalysator fürs Aushalten und Gelingen.
Und ganz wichtig: Freude! Wenn es Sommer ist, freu ich mich auf den Herbst, wenn es Herbst ist, auf den Winter und den Frühling, usw.
Bist du in deinem Arbeitsalltag schon einmal auf Vorurteile gestoßen, was dein Plus an Lebenserfahrung angeht? Oder ziehst du umgekehrt sogar Vorteile daraus?
Birgit Fuchs: Im Arbeitsalltag stoße ich immer wieder auf „Vorurteile“, allerdings verstecken sich diese Vorurteile gerne hinter Gesichtsfassaden jüngerer oder unreifer Geschlechtsgenossinnen, die geprägt sind von Blasiertheit, wenn sie nicht verstehen, was man meint, oder sie begegnen einem in Form von versuchten Spötteleien, die nicht selten auf Neid basieren. Neid allein schon darüber, dass der andere eine eigene Meinung h a t und sogar noch in der Lage ist, dieselbe zu vertreten. Da steigen viele bereits schon inhaltlich aus, weil sie sich zu sehr auf Äußerlichkeiten stürzen. Aus diesem Grund gehen auch viele Leute den sicheren Weg des Klischees und des belanglosen Smalltalks. Deshalb gewöhne ich es mir zusehends an, Zeit und Gefühle nur noch in jene erwachsenen Leute zu investieren, die aufrichtig sind.
Stell dir bitte vor, du erhältst in einer Talkrunde mit namhaften Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien die einmalige Chance, alles zu sagen, was dir schon lange zum Thema „Frauen über 50“ auf dem Herzen liegt. Welches Anliegen ist dir am wichtigsten?
Birgit Fuchs: Ich würde den „Senat der weisen Brüste“ ins Leben rufen und dafür plädieren, dass Frauen über 50 – vorausgesetzt, sie fallen nicht unter die vorherige Kategorie - mit einer noch zu formulierenden Qualifikation bedacht werden, die sie in besonderem Maße in Sachen Reife, Weisheit, emotionaler Intelligenz, Frustrationstoleranz, Führungs -und Managerqualitäten und Kreativität ausweist und damit zu begehrten und hoch dotierten Beratungskräften für Großbetriebe werden lässt.
Was fällt Dir zum Stichwort „ewige Jugend“ ein? Wie weit würdest Du gehen, um sie Dir zu erhalten?
Birgit Fuchs: Wenn mein Augenlid über die Manuskriptseite hängt, lass ich es definitiv abschneiden. Wenn die Ärzte eine unkomplizierte und narkosefreie Methode zur Entfernung des Truthahnhalses entwickeln, gehe ich vielleicht auch hin, aber solange folge ich dem Rat meiner entzückenden Töchter, die kürzlich meinten: „ Mama, zieh nen Schal an, das wirkt jünger.“
Was verbindest Du mit dem Begriff, Schönheit des Alters?
Birgit Fuchs: Schön? Was ist schön. In der Malerei ist der Begriff verpönt. Schönheit ist sehr relativ. Ich würde sagen, es sind die Möglichkeiten des Alters, die bestechen. Die Freiheiten, Individualitäten und Möglichkeiten, die man sich erarbeitet hat oder die man besitzt aufgrund seiner gemachten Erfahrungen, sowohl geistig, als auch ethisch-moralisch und sozial. Es ist die Persönlichkeit, die jemand erworben hat, die von innen her beleuchtet wird. Von daher strahlen manche Menschen mehr und manche weniger, würde ich meinen.
Als Gast einer Talkshow im Fernsehen darfst Du alles zum Thema „Frau von 50“ sagen, was Dir auf dem Herzen liegt. Leg los!
Birgit Fuchs: Ich würde den Moderator tippen lassen: Welche Besucherin ihrer Talkshow ist ab 50? Und schon wäre alles gesagt. Ich glaube niemals, dass der Knabe auch nur zu 40% richtig läge. Denn was früher einmal Frauen ab 50 waren, sind heute Frauen ab 60 oder70. Ab-Fünfzigerinnen heutzutage sehen anders aus, verkörpern ein ganz anderes Selbstverständnis, kriegen erst mit 43 ihre Kinder und stehen in der Lebensblüte. Frauen ab 50 legen überhaupt erst richtig los!
Liebe Birgit, vielen Dank für dieses Interview. Als Musikwunsch hast du dir Walking in Memphis von Cher ausgesucht. Bitte schön:
Samstag, 25. Oktober 2008
Mehr lieben und mehr lachen
Gestern spätabends bin ich im Internet auf das Blog von Maria Klein gestoßen.
Frau Klein leitet seit 25 Jahren eine seriöse Partnervermittlung. Auf ihrem Blog gibt sie Tipps für die Suche nach dem Partner fürs Leben, bietet Einzelcoaching an und hat auch sonst sehr viel zu den Themen Liebe und Partnerwahl zu sagen.
Richtig klasse finde ich ihren "Einsatz" für Menschen über 50, für den sich auch der Fernsehsender NDR interessiert hat.
Im vergangenen Jahr ist Maria Klein selbst 50 Jahre alt geworden. Ihr Blogeintrag aus diesem Anlass lautet:
50. Geburtstag - wie fühlt sich das an?
Vor allem den letzten Absatz ihres Beitrages möchte ich hier gerne zitieren und unterstreiche ihn symbolisch doppelt und dreifach:
"Also was sollte man nach dem 50. Geburtstag tun? (Klicken und Artikel lesen) Noch einmal richtig durchstarten.
Noch einmal etwas Neues anfangen.
Neue Menschen treffen, mehr ausgehen, mehr einladen, mehr reisen, mehr lieben, mutiger sein, das Leben in vollen Zügen geniessen.
Eure Maria Klein"
Einen Vorsatz für die goldenen 50er Jahre möchte ich noch hinzufügen: Menschen über 50 sollten auch mehr lachen.
Heute singt Patrica Kaas für uns: Mademoiselle chante le Blues
Frau Klein leitet seit 25 Jahren eine seriöse Partnervermittlung. Auf ihrem Blog gibt sie Tipps für die Suche nach dem Partner fürs Leben, bietet Einzelcoaching an und hat auch sonst sehr viel zu den Themen Liebe und Partnerwahl zu sagen.
Richtig klasse finde ich ihren "Einsatz" für Menschen über 50, für den sich auch der Fernsehsender NDR interessiert hat.
Im vergangenen Jahr ist Maria Klein selbst 50 Jahre alt geworden. Ihr Blogeintrag aus diesem Anlass lautet:
50. Geburtstag - wie fühlt sich das an?
Vor allem den letzten Absatz ihres Beitrages möchte ich hier gerne zitieren und unterstreiche ihn symbolisch doppelt und dreifach:
"Also was sollte man nach dem 50. Geburtstag tun? (Klicken und Artikel lesen) Noch einmal richtig durchstarten.
Noch einmal etwas Neues anfangen.
Neue Menschen treffen, mehr ausgehen, mehr einladen, mehr reisen, mehr lieben, mutiger sein, das Leben in vollen Zügen geniessen.
Eure Maria Klein"
Einen Vorsatz für die goldenen 50er Jahre möchte ich noch hinzufügen: Menschen über 50 sollten auch mehr lachen.
Heute singt Patrica Kaas für uns: Mademoiselle chante le Blues
Samstag, 11. Oktober 2008
Unsichtbar und doch vorhanden
"Frauen über 50" führen entweder ein äußerst aktives Sexualleben oder streben entschlossenen Schritts den Lebensabend an. Frauen wie mich, knapp über 50, irgendwie ganz normal und irgendwie noch mitten drin im Leben, scheint es im Internet nicht viel zu geben. Wer's nicht glaubt, sollte es mal mit googeln versuchen - aber bitte nicht von einer Sinnkrise in die nächste stürzen.
Ich bin Marte, Jahrgang 1956, und habe kein Problem mit meiner zunehmenden Reife. Im Gegenteil, mittlerweile fühle ich mich besser als zu der Zeit, als das Blogfoto von mir entstand. Damals war ich 49 1/2. Wenige Wochen später fuhr ich mit meiner ausgesprochen hübschen siebzehnjährigen Tochter zu einem Treffen für Drehbuchautoren nach Berlin. Wie immer hatten wir viel zu viel Gepäck dabei, für insgesamt drei Tage jede einen prall gefüllten Trolley. Endlich Ankunft am Bahnhof Charlottenburg. Weder Lift noch Rolltreppe, stattdessen endlose Treppenstufe, die in die Höhe führten. Mutter und Tochter sehen sich skeptisch an. Werden wir unsere Koffer da hinauf bekommen? Tara - symbolische Fanfarenstöße erklingen. Rettung naht in Gestalt eines hilfsbereiten jungen Mannes. Mit Elan schnappt er sich einen Koffer, eilt damit die Stufen nach oben, winkt freundlich zum Abschied und entschwindet. So, und jetzt ratet mal, wessen Koffer er hinauf getragen hat. Meinen jedenfalls nicht!
Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, unsichtbar zu sein. Als Frau über 50, aber noch nicht 60, gehöre ich weder der werbungsrelevanten Zielgruppe (endet mit 49) an noch der Gruppe der "Silberlocken".
Apropos "Silberlocken", ist das nicht ein fürchterlicher Ausdruck? Ich habe ihn zum ersten Mal in einem Beitrag des Instituts der deutschen Wirtschaft gelesen. Der Artikel handelt von dem Pilotprojekt - PFIFF -, das sich mit der geistigen Fitness älterer Arbeitnehmer beschäftigt:
Dabei kam heraus, "dass die Silberlocken den Greenhorns in einigen Bereichen" überlegen waren. "In anderen musste sich die 50-plus-Generation" dem Nachwuchs geschlagen geben.
Fällt euch was auf? Es gibt die 20-jährigen, die 30-jährigen, die 40-jährigen. Tja, und danach machen wir in unserer Entwicklung einen großen Sprung von 50 bis unendlich?
Hallo? Die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen liegt bei 80 - 85 Jahren. Vom Standpunkt "50" aus betrachtet, dürfen wir uns also auf noch mal so schöne 30-35 Jahre freuen.
Sorry, aber ich weigere mich, diese wundervollen kommenden Jahre als ein deprimierendes Szenario des geistigen und körperlichen Verfalls zu betrachten.
Vor mir liegt die beste Zeit meines Lebens, davon bin ich fest überzeugt. Solange ich schreiben kann, ist jedenfalls noch alles im Lot ;-).
Ich bin Marte, Jahrgang 1956, und habe kein Problem mit meiner zunehmenden Reife. Im Gegenteil, mittlerweile fühle ich mich besser als zu der Zeit, als das Blogfoto von mir entstand. Damals war ich 49 1/2. Wenige Wochen später fuhr ich mit meiner ausgesprochen hübschen siebzehnjährigen Tochter zu einem Treffen für Drehbuchautoren nach Berlin. Wie immer hatten wir viel zu viel Gepäck dabei, für insgesamt drei Tage jede einen prall gefüllten Trolley. Endlich Ankunft am Bahnhof Charlottenburg. Weder Lift noch Rolltreppe, stattdessen endlose Treppenstufe, die in die Höhe führten. Mutter und Tochter sehen sich skeptisch an. Werden wir unsere Koffer da hinauf bekommen? Tara - symbolische Fanfarenstöße erklingen. Rettung naht in Gestalt eines hilfsbereiten jungen Mannes. Mit Elan schnappt er sich einen Koffer, eilt damit die Stufen nach oben, winkt freundlich zum Abschied und entschwindet. So, und jetzt ratet mal, wessen Koffer er hinauf getragen hat. Meinen jedenfalls nicht!
Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, unsichtbar zu sein. Als Frau über 50, aber noch nicht 60, gehöre ich weder der werbungsrelevanten Zielgruppe (endet mit 49) an noch der Gruppe der "Silberlocken".
Apropos "Silberlocken", ist das nicht ein fürchterlicher Ausdruck? Ich habe ihn zum ersten Mal in einem Beitrag des Instituts der deutschen Wirtschaft gelesen. Der Artikel handelt von dem Pilotprojekt - PFIFF -, das sich mit der geistigen Fitness älterer Arbeitnehmer beschäftigt:
Dabei kam heraus, "dass die Silberlocken den Greenhorns in einigen Bereichen" überlegen waren. "In anderen musste sich die 50-plus-Generation" dem Nachwuchs geschlagen geben.
Fällt euch was auf? Es gibt die 20-jährigen, die 30-jährigen, die 40-jährigen. Tja, und danach machen wir in unserer Entwicklung einen großen Sprung von 50 bis unendlich?
Hallo? Die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen liegt bei 80 - 85 Jahren. Vom Standpunkt "50" aus betrachtet, dürfen wir uns also auf noch mal so schöne 30-35 Jahre freuen.
Sorry, aber ich weigere mich, diese wundervollen kommenden Jahre als ein deprimierendes Szenario des geistigen und körperlichen Verfalls zu betrachten.
Vor mir liegt die beste Zeit meines Lebens, davon bin ich fest überzeugt. Solange ich schreiben kann, ist jedenfalls noch alles im Lot ;-).
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