Es ist Rosenmontag und da heißt es hier ganz in der Nähe : Ein 3mal Düsseldorfer Helau!
"Oh Düsseldorf" gilt als Hymne der Stadt Düsseldorf, beliebt und im Einsatz bei so mancher Sportveranstaltung:
PS: Ab morgen kann man hier dann ganz allmählich wieder zur Tagesordnung übergehen...
Montag, 23. Februar 2009
Sonntag, 22. Februar 2009
Karnevalbrummeln
Während draußen der Karneval tobt, kämpfe ich in meinen vier Wänden mit ganz anderen Problemen, nämlich dem alltäglichen Wahnsinn.
Wochenlang habe ich auf meine neue Brille gewartet. Nun ist sie endlich da, doch was passiert? Wenn ich sie aufsetze, habe ich das Gefühl, meine Augäpfel rollen nach innen und meine Blicke überkreuzen sich. Klingt seltsam, fühlt sich auch so an. Da ich seit meiner Teenagerzeit Brillen tragen muss, kann ich sehr genau abschätzen, dass mit meinen neuen Gläsern etwas nicht stimmt und auch eine längere Eingewöhnungzeit keine Abhilfe bringen wird. Also muss ich nun erneut zum Augenarzt, erneut zum Optiker. Erklären und reklamieren. Und vor allem Warten.
Nur zur Erinnerung: Ich bekomme nicht etwa aus Eitelkeit eine neue Brille, sondern weil ich mir der alten nicht mehr 100 Prozent sehen kann. Grrr.
Aber immerhin habe ich es gestern geschafft, meinen guten alten PC aus dem Jahre 1998 auszurangieren. Etliche Romane, Drehbücher und sonstige Texte sind mit seiner Hilfe entstanden. Ich hätte ihm auch gerne noch eine Weile die Treue gehalten, doch mit der Zeit wurde es immer schwieriger, die passende Software für meinen Oldie zu finden und auch die zunehmenden Ladezeiten nervten. Diesen Beitrag schreibe ich noch am Laptop. Aber gleich mache ich mich daran, meinen neuen Multi-Media-PC mit der notwendigen Software zu bestücken. Drückt mir die Daumen, dass dies reibungslos klappt.
Apropos reibungslos: Ich schreibe in dem kleinsten Raum, den unser Heim aufzuweisen hat, und mag es gar nicht, bei geschlossener Tür arbeiten zu müssen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich meine Gedanken und meine Kreativität in großen offenen Räumen besser entfalten können. Aber die geöffnete Zimmertür nimmt meinen Lieben leider sämtliche Hemmungen, mich ohne zu zögern anzusprechen, wenn ich über neuen Texten sitze.
Das ist nicht schlimm?
Nun, dann stellt euch einfach vor, dass ihr gerade von der besten Idee eures Lebens gestreift werdet. Oder euch fällt nach langem Brüten endlich ein, wie es mit der Handlung eurer Story auf die einzig richtige Art und Weise weitergehen muss... oder... oder... Und dann, in genau diesem kostenbaren Augenblick werdet ihr gefragt: "Schatz, weißt du, wo das Stromkabel ist/mein Hemd/mein Portemonnaie... wann der nächste Bus fährt... Ist es okay, wenn ich heute bei XYZ übernachte?"
Der kostbare eigene Gedanke ist verloren und wird - falls überhaupt - niemals auf dieselbe Weise zurückkehren wie zuvor. Wenn ich mich das nächste Mal an meinen Text setze, werde ich mindestens 10 Minuten brauchen, um dorthin zurückzukehren, wo ich vorhin bereits gewesen bin. Grr, grrr, grrr. Der Traum meines Lebens ist ein eigenes Büro zum Schreiben außerhalb der eigenen vier Wände.
Zur Inspiration ein paar schöne Bilder meiner Geburtsstadt Düsseldorf, unterlegt mit der Musik von La Düsseldorf - Cha Cha 2000:
Wochenlang habe ich auf meine neue Brille gewartet. Nun ist sie endlich da, doch was passiert? Wenn ich sie aufsetze, habe ich das Gefühl, meine Augäpfel rollen nach innen und meine Blicke überkreuzen sich. Klingt seltsam, fühlt sich auch so an. Da ich seit meiner Teenagerzeit Brillen tragen muss, kann ich sehr genau abschätzen, dass mit meinen neuen Gläsern etwas nicht stimmt und auch eine längere Eingewöhnungzeit keine Abhilfe bringen wird. Also muss ich nun erneut zum Augenarzt, erneut zum Optiker. Erklären und reklamieren. Und vor allem Warten.
Nur zur Erinnerung: Ich bekomme nicht etwa aus Eitelkeit eine neue Brille, sondern weil ich mir der alten nicht mehr 100 Prozent sehen kann. Grrr.
Aber immerhin habe ich es gestern geschafft, meinen guten alten PC aus dem Jahre 1998 auszurangieren. Etliche Romane, Drehbücher und sonstige Texte sind mit seiner Hilfe entstanden. Ich hätte ihm auch gerne noch eine Weile die Treue gehalten, doch mit der Zeit wurde es immer schwieriger, die passende Software für meinen Oldie zu finden und auch die zunehmenden Ladezeiten nervten. Diesen Beitrag schreibe ich noch am Laptop. Aber gleich mache ich mich daran, meinen neuen Multi-Media-PC mit der notwendigen Software zu bestücken. Drückt mir die Daumen, dass dies reibungslos klappt.
Apropos reibungslos: Ich schreibe in dem kleinsten Raum, den unser Heim aufzuweisen hat, und mag es gar nicht, bei geschlossener Tür arbeiten zu müssen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich meine Gedanken und meine Kreativität in großen offenen Räumen besser entfalten können. Aber die geöffnete Zimmertür nimmt meinen Lieben leider sämtliche Hemmungen, mich ohne zu zögern anzusprechen, wenn ich über neuen Texten sitze.
Das ist nicht schlimm?
Nun, dann stellt euch einfach vor, dass ihr gerade von der besten Idee eures Lebens gestreift werdet. Oder euch fällt nach langem Brüten endlich ein, wie es mit der Handlung eurer Story auf die einzig richtige Art und Weise weitergehen muss... oder... oder... Und dann, in genau diesem kostenbaren Augenblick werdet ihr gefragt: "Schatz, weißt du, wo das Stromkabel ist/mein Hemd/mein Portemonnaie... wann der nächste Bus fährt... Ist es okay, wenn ich heute bei XYZ übernachte?"
Der kostbare eigene Gedanke ist verloren und wird - falls überhaupt - niemals auf dieselbe Weise zurückkehren wie zuvor. Wenn ich mich das nächste Mal an meinen Text setze, werde ich mindestens 10 Minuten brauchen, um dorthin zurückzukehren, wo ich vorhin bereits gewesen bin. Grr, grrr, grrr. Der Traum meines Lebens ist ein eigenes Büro zum Schreiben außerhalb der eigenen vier Wände.
Zur Inspiration ein paar schöne Bilder meiner Geburtsstadt Düsseldorf, unterlegt mit der Musik von La Düsseldorf - Cha Cha 2000:
Freitag, 20. Februar 2009
Das Rezept für dauerhaften Erfolg
Dauerhafter Erfolg basiert
- auf harter Arbeit und Handwerk
- auf Kreativität, die aus der eigenen Lebenserfahrung und den eigenen Wurzeln entspringt
- auf Einmaligkeit (eine Kopie bleibt eine Kopie)
- auf der Fähigkeit, sich Ziele zu setzen
- auf dem Mut, die Blickrichtung zu wechseln, wenn sich der Erfolg nicht sofort einstellt
- auf dem Mut, auch gegen Widerstände authentisch zu bleiben
- auf dem Mut und der Fähigkeit, sich selbst zu einer Marke zu machen
- auf der Konsequenz, der eigenen Marke treu zu bleiben
- auf Zähigkeit, nicht zu verwechseln mit Sturheit
- auf Demut und auf Dankbarkeit.
Dass dieses Rezept funktionieren kann, beobachte ich zurzeit am Beispiel meiner lieben Kollegin Kerstin Gier. Zu einer Zeit, als die Fachwelt den deutschen Frauenroman längst für tot erklärt hatte, stieg sie wie Phoenix aus der Asche, weil sie als eine der wenigen ihrem Credo treu geblieben war: Romane zu schreiben, die Freude bereiten.
In diesem Sinne wünsche ich ein kreatives Wochenende :-).
Tina aus Düsseldorf hat mich indirekt daran erinnert, dass ich hier schon lange nicht mehr Fady Maalouf gespielt habe. Das wird sofort geändert: Fady Maalouf singt Black Velvet; die Aufnahme entstand am 9.2.2009 während eines Konzerts von NDR 90,3:
.
- auf harter Arbeit und Handwerk
- auf Kreativität, die aus der eigenen Lebenserfahrung und den eigenen Wurzeln entspringt
- auf Einmaligkeit (eine Kopie bleibt eine Kopie)
- auf der Fähigkeit, sich Ziele zu setzen
- auf dem Mut, die Blickrichtung zu wechseln, wenn sich der Erfolg nicht sofort einstellt
- auf dem Mut, auch gegen Widerstände authentisch zu bleiben
- auf dem Mut und der Fähigkeit, sich selbst zu einer Marke zu machen
- auf der Konsequenz, der eigenen Marke treu zu bleiben
- auf Zähigkeit, nicht zu verwechseln mit Sturheit
- auf Demut und auf Dankbarkeit.
Dass dieses Rezept funktionieren kann, beobachte ich zurzeit am Beispiel meiner lieben Kollegin Kerstin Gier. Zu einer Zeit, als die Fachwelt den deutschen Frauenroman längst für tot erklärt hatte, stieg sie wie Phoenix aus der Asche, weil sie als eine der wenigen ihrem Credo treu geblieben war: Romane zu schreiben, die Freude bereiten.
In diesem Sinne wünsche ich ein kreatives Wochenende :-).
Tina aus Düsseldorf hat mich indirekt daran erinnert, dass ich hier schon lange nicht mehr Fady Maalouf gespielt habe. Das wird sofort geändert: Fady Maalouf singt Black Velvet; die Aufnahme entstand am 9.2.2009 während eines Konzerts von NDR 90,3:
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Dankbarkeit,
Einzigartigkeit,
Erfolg,
Erfolgsgeheimnis
Mittwoch, 18. Februar 2009
Bringt Energie, raubt Energie
Wer in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Brigitte 08/2009 blättert, wird auf Seite 90 auf ein Dossier zum Thema "So bringen Sie Ihre Energie zum Sprudeln" stoßen. Ich schätze die Themendossiers der Brigitte sehr, weil sie meistens sehr gut recherchiert und aufbereitet sind.
Danach gewinnt neue Energie, wer z.B.
- alle paar Monate Bilanz zieht und aufschreibt, an welchem Punkt des Lebens man gerade steht
- regelmäßig den Kopf entleert (Meditation, Übungen in der Stille etc.)
- bewusst atmet
- Zeit zu zweit verbringt
- Sport treibt
- die eigenen Finanzen im Griff hat.
Daneben gibt es ein paar Dinge, die man besser meidet, weil sie Energie rauben:
- Dauerjammern und Schwarzmalen
- an Zielen festhalten, die offenkundig (noch) eine Nummer zu groß sind
- sich mit Dauernervern abgeben
- Perfektionismus
- zwanghaftes Verhalten, wie z.B. dauerdiäten.
Hier ist der Link zur Brigitte für alle, die selber nachlesen möchten.
Auf dass wir unser Leben in vollen Zügen genießen lernen :- ).
Jean-Jacques Goldmann singt Nuit:
Danach gewinnt neue Energie, wer z.B.
- alle paar Monate Bilanz zieht und aufschreibt, an welchem Punkt des Lebens man gerade steht
- regelmäßig den Kopf entleert (Meditation, Übungen in der Stille etc.)
- bewusst atmet
- Zeit zu zweit verbringt
- Sport treibt
- die eigenen Finanzen im Griff hat.
Daneben gibt es ein paar Dinge, die man besser meidet, weil sie Energie rauben:
- Dauerjammern und Schwarzmalen
- an Zielen festhalten, die offenkundig (noch) eine Nummer zu groß sind
- sich mit Dauernervern abgeben
- Perfektionismus
- zwanghaftes Verhalten, wie z.B. dauerdiäten.
Hier ist der Link zur Brigitte für alle, die selber nachlesen möchten.
Auf dass wir unser Leben in vollen Zügen genießen lernen :- ).
Jean-Jacques Goldmann singt Nuit:
Dienstag, 17. Februar 2009
Gesehen: Er steht einfach nicht auf dich
Ich lache wirklich gern, bei jeder Gelegenheit und fast jedem Anlass. Doch einmal im Jahr gefriert mir das Lächeln im Gesicht. Übermorgen ist es wieder soweit. Mit Altweiber wird der rheinische Straßenkarneval eingeläutet. Kostümierte Menschen bevölkern die Straßen, Alkohol fließt in Strömen. Wer dem bunten Treiben nicht viel abgewinnen kann, tut gut daran, sich bis Aschermittwoch in die eigenen vier Wände zurückzuziehen. Oder ins Kino zu gehen.
Er steht einfach nicht auf dich lautet der Titel einer charmanten Komödie, die in der vergangenen Woche in den Kinos angelaufen ist. Ein Episodenfilm, der viele bekannte Hollywoodgesichter auf sich vereint: Jennifer Aniston, Drew Barrymore, Scarlett Johannsson, Ben Affleck, Kris Kristofferson (sieht für sein Alter erstaunlich gut aus), um nur einige Namen zu nennen.
Der Kitt, der die einzelnen Szenen zusammenhält ist die Liebe. Oder vielmehr die Suche nach dem Mann/der Frau fürs Leben. Woran erkenne ich nach dem ersten Date, ob es gefunkt hat? Was bedeutet die lapidare Floskel "Ich ruf Dich an" wirklich? Dass er/sie anruft oder dass er/sie nicht anruft? Beziehungen entstehen oder fallen auseinander. Wer genauer hinsieht, stellt Entlarvendes fest. Kommen uns die vielen Wirrungen und Irrungen nicht irgendwie bekannt vor? Der Drehbuchautor wird doch nicht etwa heimlich in unseren Tagebüchern geschnüffelt haben?
Das Ganze ist mit leichter Hand inszeniert und amüsiert - mit und ohne Karnevalmaske ;-).
Er steht einfach nicht auf dich lautet der Titel einer charmanten Komödie, die in der vergangenen Woche in den Kinos angelaufen ist. Ein Episodenfilm, der viele bekannte Hollywoodgesichter auf sich vereint: Jennifer Aniston, Drew Barrymore, Scarlett Johannsson, Ben Affleck, Kris Kristofferson (sieht für sein Alter erstaunlich gut aus), um nur einige Namen zu nennen.
Der Kitt, der die einzelnen Szenen zusammenhält ist die Liebe. Oder vielmehr die Suche nach dem Mann/der Frau fürs Leben. Woran erkenne ich nach dem ersten Date, ob es gefunkt hat? Was bedeutet die lapidare Floskel "Ich ruf Dich an" wirklich? Dass er/sie anruft oder dass er/sie nicht anruft? Beziehungen entstehen oder fallen auseinander. Wer genauer hinsieht, stellt Entlarvendes fest. Kommen uns die vielen Wirrungen und Irrungen nicht irgendwie bekannt vor? Der Drehbuchautor wird doch nicht etwa heimlich in unseren Tagebüchern geschnüffelt haben?
Das Ganze ist mit leichter Hand inszeniert und amüsiert - mit und ohne Karnevalmaske ;-).
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