Dienstag, 13. Januar 2009

Das geheime Lächeln in meiner linken Hand

Ehrlich gesagt, hänge ich momentan etwas müde und abgeschlafft vor dem PC herum.

Zum einen macht mir der Wetterwechsel zu schaffen. Das befürchtete Blitzeis ist zum Glück ausgeblieben. Der Schnee taut in Windeseile und die Temperaturen sind erstaunlich warm um den Gefrierpunkt herum.

Zum anderen war heute im Büro extrem konzentriertes Arbeiten angesagt. Ein wichtiger Termin muss nicht nur eingehalten, sondern auch bestens vorbereitet werden.

Im Anschluss ging es zum Optiker, wo ich endlich ein Brillengestell entdeckt habe, das mir gefällt. Interessanterweise werden die passenden Gläser nicht in Deutschland, sondern in Japan geschliffen. Nur dort beherrscht man - so wurde mir berichtet - den absoluten Feinschliff. In drei Wochen soll die neue Brille fertig sein. Ich freue mich darauf.

Ich greife nach einem Stift und male mir mitten in meine linke Handfläche ein "Secret Smile" - sofort muss auch ich wieder lächeln.

Ihr wisst nicht, was ein "Secret Smile" ist?

Nun, ich entdeckte das Geheimnis des "Secret Smile" in dem Buch "LOA - Das Gesetz der Anziehung" von Christian Reiland im Kapitel "Das ultimative Ziel - Glücklichsein".

Dr. Susan Lee Smith - www.drsusansmith.com fragte sich eines Tages, wie es ihr wohl gelänge, mehr glückliche, liebevolle Gedanken zu haben. Sie erinnerte sich, dass nach den alten chinesischen Lehren die Energie durch einen Punkt in der Mitte der linken Handfläche "eingezogen" wird und fragte sich, welche Art von Energie sie anziehen möchte.

Sie nahm einen Stift und zeichnete damit zwei Punkte für die Augen und einen Bogen für ein Lächeln (ich bekomme es hier im Blog mit der Tastatur leider nicht hin) in die Mitte ihrer linken Handfläche. Immer wenn sie auf ihr "geheimes Lächeln" blickte, musste sie lächeln. Sie hatte liebevolle Gedanken, und es half ihr, sich auf positive Gedanken zu konzentrieren.

Ich habe diesen kleinen Trick nun schon einige Male ausprobiert und es funktioniert jedesmal. Holt euch gleich mal einen Stift und probiert es selbst aus. Mit einem Lächeln auf den Lippen sieht die Welt gleich schöner aus :-).

Der Song zum Feierabend: Hallelujah von Leonard Cohen:

Sonntag, 11. Januar 2009

Die sicherste Methode, unglücklich zu werden

Nach dem Gesetz der Anziehung verstärken wir alle genau das, womit wir uns in Gedanken am meisten beschäftigen.

Leider lieben es die meisten Menschen zu klagen und zu jammern: Das Wetter ist entweder zu kalt oder zu heiß, den Banken darf man nicht trauen, den Politikern erst recht nicht, die meisten Ärzte sind Quacksalber, Männer sind Schweine und Frauen sind auch nicht besser.

Die sicherste Methode, ständig Pech im Leben zu haben, ist zu denken, dass man ständig Pech hat. Wer fest davon überzeugt ist, unfähig, ungeschickt und ohnehin der ewige Verlierer zu sein, um den wird das Glück bald einen riesigen Bogen schlagen. Wer sich in Gedanken nur mit Krankheiten beschäftigt, wird sich vermutlich kaum vor Gesundheit strotzen.

Auf der Website Psychotipps habe ich die 33 Strategien für ein unglückliches Leben entdeckt. Dr. Rolf Merkle, Pschyotherapeut und Autor dieser Seite, ist sich seiner Sache so sicher, dass er eine Garantie gibt. Ich zitiere:

In den über 25 Jahren, in denen ich als Psychotherapeut tätig bin, habe ich täglich eindrucksvoll erlebt, wie mächtig dieses Gesetz von Ursache und Wirkung (negative Gedanken führen zu negativen Gefühlen) ist und welchen Schaden es bei sachgemäßer Anwendung anrichten kann. Unter den Tausenden von Klienten, die mich aufsuchten, gab es keinen, bei dem dieses Prinzip nicht gewirkt hätte. Deshalb kann ich dir auch eine Art Garantie geben. Durch den Gebrauch dieser Saboteure des Glücks wird sich dein Leben nachhaltig verschlechtern. Versprochen.

Viel Vergnügen beim Studieren und Wiedererkennen. Ein kleiner Tipp: Umgekehrt funktionieren diese "Regeln" natürlich auch ;-).

Das Lied zum Thema: Lach, wenn es nicht zum Weinen reicht von Herbert Grönemeyer:

Freitag, 9. Januar 2009

Die Spitzenbeiträge aus Dezember 2008

Mir kommt es vor, als wäre der Januar schon fast wieder vorbei - so viel ist in den ersten Tagen des Jahres bereits passiert. Urlaub, Geburtstag des Sohnes, Rückkehr ins Büro, Augenarzttermin, Kälteeinbruch - es gibt doch immer wieder Neues, was mich auf Trab hält.

Aber das ist natürlich noch lange kein Grund, auf SweetLittle50 mit einem kleinen Ritual zu brechen. Mit leichter Verspätung verkünde ich daher hiermit die beliebtesten Blog-Beiträge des Monats Dezember. Im Vergleich zum Monat November haben sich ein paar Veränderungen ergeben:

1. Interview mit den Fady-Maalouf-Fans

2. Erfahrungsbericht Crazy fit deluxe 1000 Watt

3. Interview mit der Schriftstellerin Gabriela Galvani

4. Spitzenbeiträge aus Oktober

5. Mit Martinsgans bei Oma


Zum Start ins Wochenende ein Gute-Laune-Song: Mambo No5 in der Version von Max Raabe und seinem Palastorchester:

Donnerstag, 8. Januar 2009

Schokolade gegen Kälte

Da suche ich im Internet nach Tipps gegen das ständige Frieren in diesen Tagen und lese: Fett ist gut gegen Kälte.

Focus-Online/gesundheit muss mit meiner Mutter gesprochen haben. Die hat mir diesen Rat nämlich schon in meiner Kindheit erteilt. Anschließend servierte sie zum Mittagessen Spinat mit purem Speck. Ich bekomme heute noch Würgreflexe, wenn ich mich daran erinnere.

Eins stimmt jedoch: Frieren und Zittern bei Kälte verbrennt enorm viel Energie. Kein Wunder also, dass wir im Winter viel mehr essen als im Sommer. Ich zum Beispiel habe gerade eine ganze Tafel Nussknacker-Schokolade von Aldi vertilgt - ohne Gewissenbisse und mit ganz viel Appetit.

Mmh, lecker. Ich spüre es deutlich, ich friere schon viel weniger. Ob ich gleich noch ein übrig gebliebenes Stück Sahnetorte vom Geburtstag meines Sohnes hinterher schieben soll?

Ich denke darüber nach...

Aber vorher höre ich mir noch das Duett von Celine Dion und Elvis Presley "If I can dream" an:

Dienstag, 6. Januar 2009

"Winterabend" von Theodor Fontane

Wenn der Start ins neue Jahr ein Omen ist, dann wird 2009 für mich lustig, kurios und Herz erwärmend. Ich freue mich darauf und wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern nur das Allerbeste!

Zum Wiedereingewöhnen ins Blogschreiben gibt es heute erst einmal ein (Liebes-)Gedicht, passend zur Jahreszeit.

Winterabend

Da draußen schneit es: Schneegeflimmer
Wies heute mir den Weg zu dir;
Ein tret' ich in dein traulich Zimmer,
Und warm ans Herze fliegst du mir -
Ab schütt'l ich die Winterflocken,
Ab schütt'l ich hinterdrein die Welt,
Nur leise noch von Schlittenglocken -
Ein ferner Klang herübergellt.

"Nun aber komm, nun lass uns plaudern
vom eig'nen Herd, von Hof und Haus!"
Da baust du lachend, ohne zaudern,
bis unters Dach die Zukunft aus;
Du hängst an meines Zimmer Wände
All meine Lieblingsschildereien,
Ich seh's und streck' danach die Hände,
als müss' es wahr und wirklich sein.

So flieht des Abends schöne Stunde,
vom fernen Turm tönt's Mitternacht,
Die Mutter schläft in stiller Runde
Nur noch die Wanduhr pickt und wacht.
Ade, ade! von warmen Lippen
Ein Kuss noch - dann in Nacht hinein:
Das Leben lacht, trotz Sturm und Klippen,
Nur Steurer muss die Liebe sein.

Theodor Fontane
Wer sich ein wenig näher mit dem Dichter Fontane beschäftigen möchte, ist auf der Seite http://www.fontaneseite.de gut aufgehoben.

Der heutige Musikbeitrag ist von Schiller mit Heppner: I feel you: